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Medienmitteilung

Jury des Wettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ besucht Biosphärengebiet

Biosphärengebiet hat es beim Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ auf vorderste Plätze geschafft

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​Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat es beim Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ auf die vordersten Plätze geschafft. Die Entscheidung über den Sieg und die nachfolgenden Platzierungen trifft die Jury nach ihrer Bereisung der fünf Finalisten. Am vergangenen Montag (24.04.2017) machte das entscheidende Gremium in Münsingen und Gomadingen halt.

Anfang 2017 hat sich die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit dem Biosphärengebiet beim Bundeswettbewerb 2016/2017 – Nachhaltige Tourismusdestinationen in Deutschland beworben. Mitte März folgte dann die freudige Nachricht aus Berlin: das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist gemeinsam mit der Stadt Celle, der Nordseeinsel Juist, der Nordeifel und dem Biosphärenreservat Bliesgau ins Finale eingezogen.

 

Um den Sieger und die Plätze zwei bis fünf unter den besten Tourismusdestinationen auszumachen, stattet ein Expertengremium in den kommenden Tagen bei allen Finalisten einen Besuch ab. Die Jury besteht dabei aus Vertretern von Ameropa Reisen GmbH, dem Bundesumweltministerium, dem Bundesamt für Naturschutz, Fahrtziel Natur der Deutschen Bahn, dem Deutschen Tourismusverband e.V., der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V., dem Forum Anders Reisen, dem ÖTE Ökologischer Tourismus in Europa e.V., dem WWF Deutschland und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund e. V.. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb stand vergangenen Montag, 24. April 2017, als erstes Ziel auf der Reiseroute der Experten aus Natur- und Umweltschutz, Tourismus und Verwaltung.

 

Nach der Besichtigung des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb stellte die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gemeinsam mit zahlreichen touristischen Akteuren, die Region und ihre nachhaltige Ausrichtung allgemein sowie bei der Tourismusentwicklung vor. Es wurde deutlich, dass die Jury besonderen Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Tourismus, die Umsetzung von Nachhaltigkeit innerhalb der Tourismusorganisationen sowie die gute Vernetzung des Biosphärengebiets zu den touristischen Leistungsträgern legt. Auch die regionale Identität und die Stärkung regionaler Kultur sowie von barrierefreien Angeboten wurden thematisiert.

 

Die anschließende Exkursion zu den vier Biosphärengebiets-Partnern Haupt- und Landgestüt Marbach, Lagerhaus an der Lauter, Münsinger Bahnhof und Hofgut Hopfenburg stellte die Partner-Initiative sowie die Themen Mobilität, Klimaschutz und regionale Produkte in den Fokus. Dabei erfuhr das entscheidende Gremium am Beispiel des Aperitifs Birnoh, des Rohmilchkäses Albzarella, der Alblinsen, der Kleidungsstücke aus Albmerino und des Metzinger Weines mehr über die einzelnen Produkte, deren positive Wirkungen für den Naturschutz und die Wertschöpfungsketten in und für die Region.

 

Bundestagsabgeordneter Michael Donth und Landrat Thomas Reumann fanden während der Exkursion sehr positive Worte über die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region. Partizipation, Vernetzung und ein hohes Qualitätsbewusstsein seien die Schlüsselfaktoren für den gemeinsamen Erfolg.

 

Voller positiver Eindrücke machte sich die Jury am Ende des Tages auf den Rückweg. Spätestens am 14. Juni bei der Preisverleihung mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und dem Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes Reinhard Meyer in Berlin wird sich zeigen, wie sehr das Biosphärengebiet Schwäbische Alb überzeugt hat.

 

Bildunterschrift:
Die Jury mit Michael Donth, MdB, Landrat Thomas Reumann und Mitarbeitern der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb beim Besuch des Biosphärengebiets-Partner „Lagerhaus an der Lauter“.

 

Hintergrundinformationen:
Ausgelobt wird der Bundeswettbewerb vom Deutschen Tourismusverband e.V. mit Unterstützung durch das Bundesamt für Naturschutz und mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Die eingereichten Bewerbungen der 27 Destinationen wurden anhand der 40 Kriterien des 2016 veröffentlichten Praxisleitfadens „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ bewertet, die ökologische, ökonomische, soziale und managementbezogene Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Aus einer Vorauswahl von 15 Nominierten wurden die fünf Finalisten ermittelt.

 

Neben der Auszeichnung der Siegerdestination haben alle Bewerber die Chance, Sonderpreise für die Kategorien Nachhaltige Mobilität, Klimaschutz/Ressourcen- und Energieeffizienz, Naturerlebnis und Biologische Vielfalt sowie Regionalität zu gewinnen. Die Siegerdestination gewinnt eine bundesweite Ströer-Mediakampagne an Bahnhöfen in ausgewählten Großstädten sowie im DB-Reiseplan auf ausgewählten Fernverkehrsstrecken. Zudem können sich die Finalisten und Sonderpreisträger über eine Auslandsvermarktung durch die Deutsche Zentrale für Tourismus freuen.


Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.

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