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Medienmitteilung

Regierungspräsidium und Stadt wollen modellhaft die Photovoltaik an Bundesstraßen im Tübinger Stadtgebiet voranbringen

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​Der Ausbau der Photovoltaik im Tübinger Stadtgebiet war Thema eines Treffens von Regierungspräsident Klaus Tappeser und Oberbürgermeister Boris Palmer am Dienstag, 10. Dezember 2019. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie öffentliche Freiflächen in der Nähe von Bundesstraßen für die Bebauung mit Photovoltaikanlagen genutzt werden können.

„Mit dem weiteren Ausbau der Photovoltaik im Regierungsbezirk Tübingen können wir einen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Um hier voranzukommen, bedarf es der Prüfung von bisher ungenutzten Potenzialen. Ein solches Potenzial bieten Freiflächen in der Nähe von Bundesstraßen, das wir gemeinsam mit der Stadt Tübingen modellhaft ausschöpfen wollen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Bei dem Treffen ging es zunächst darum, die rechtlichen und fachlichen Aspekte zu erörtern, die vor einer Installation von Photovoltaikanlagen in der Nähe von Bundesstraßen geprüft und abgearbeitet sein müssen. So muss für die Geeignetheit einer Fläche die Sicherheit des Straßenverkehrs gewährleistet sein, außerdem müssen auch baurechtliche und straßenrechtliche Anforderungen eingehalten werden.

„Der Ausbau der Photovoltaik scheitert immer wieder auch an fehlender bebaubarer Fläche. Deshalb freue ich mich sehr über die aufgeschlossene und konstruktive Grundhaltung des Regierungspräsidiums zu unserer Idee, öffentliche Freiflächen in der Nähe von Bundesstraßen zu bebauen,“ sagte Oberbürgermeister Boris Palmer. 

Erste Ergebnisse wollen das Regierungspräsidium und die Stadt Tübingen im Frühjahr 2020 vorstellen. „Wir wollen an dem Thema intensiv dranbleiben.  Unser Ziel ist, dass wir konkrete Projekte im Stadtgebiet Tübingen - auch als gute Beispiele für andere Kommunen im Regierungsbezirk - auf den Weg bringen,“ betonte Tappeser.

Hintergrundinformationen:
Eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage genannt, ist eine Anlage, in der mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Solarzellen, in PV-Modulen verschaltet, sind die Hauptbestandteile in einem PV-Generator. Fällt Licht auf die Solarzelle, entsteht Gleichstrom. Ein Wechselrichter mit den erforderlichen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen wandelt diesen in Wechselstrom um.

Zur Unterstützung der Energiewende und den damit verbundenen Themen und Fragestellungen rund um die Belange Energie und Klimaschutz wurde im Regierungspräsidium Tübingen das Kompetenzzentrum Energie als zentrale Anlaufstelle geschaffen. Das Kompetenzzentrum übernimmt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Fachbereichen im Regierungspräsidium, den beteiligten Ministerien, Behörden, Regionalverbänden sowie Kommunen und soll auch Anlaufstelle für potentielle Investoren, Vorhabensträger oder Bürgerinitiativen sein.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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