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Medienmitteilung

Erfahrungsaustausch und neue Ideen

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​Vor wenigen Tagen trafen sich elf Rangerinnen und Ranger aus dem Nationalpark Schwarzwald, dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb, dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Landkreis Esslingen und dem Trinationalen Umweltzentrum Landschaftspark Wiese zum Erfahrungsaustausch. An zwei Tagen waren die Teilnehmenden auf Exkursion und konnten zahlreiche Einblicke in die typischen Natur- und Landschaftsformen der Schwäbische Alb gewinnen.

Die Rangerinnen und Ranger waren in allen drei Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Esslingen, Reutlingen im Biosphärengebiet unterwegs und haben dabei die albtypischen Lebensräumen kennengelernt und Informationen über aktuelle Biosphärengebiets-Projekte erhalten. Die Exkursionsleitung übernahmen am ersten Tag die beiden Ranger des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat.

Zu Beginn hatten die Teilnehmenden Gelegenheit die interaktive Ausstellung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen zu besuchen und einen ersten Einblick in die Besonderheiten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb zu bekommen. Anschließend ging es auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen zum Sternbergturm. Hier stand die Geschichte und Charakteristika des Platzes sowie die seltenen Tier- und Pflanzenarten, die sich in dieser außergewöhnlichen Landschaft angesiedelt haben, auf der Agenda.

Im Schmiechtal wanderten die Ranger entlang der Wacholderheide ins Bärental und besichtigten die Bärentalhöhle. Während der Wanderung wurde das Biotopverbundprojekt vorgestellt und über die Rangeraufgaben, wie Bildung, Forschung und Naturschutz, Streife und Öffentlichkeitsarbeit in den Kern- und Pflegezonen gesprochen. Am Ende des Tages saßen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem regionalen Vesper zusammen. Ranger Daniel Schlemonat zeigte sich begeistert: „Der persönliche Austausch ist genauso wichtig wie der Fachliche und immer ein Highlight der Ranger-Treffen.“

Am zweiten Tag übernahmen Wilfried Frank vom Landratsamt Esslingen und Martin Gienger, Ranger Landkreis Esslingen, die Exkursionsleitung. Informationen rund um das Thema Streuobstwiesen und Landschaftspflege gab es bei der Exkursion vom Wanderparkplatz Quieckereck auf der Schopflocher Alb zum Aussichtspunkt Hindenburghütte. Weiter zum Heimenstein wurde das Thema Felssicherung im Landkreis Esslingen erläutert. Neben dem Besuch der Kernzone Pfannenberg stand eine Wanderung zur Burgruine Reußenstein inklusive Besichtigung auf dem Programm. Das Netzwerktreffen endete mit einer Führung durch das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb.

Alle Teilnehmenden konnten viele interessante Eindrücke und Informationen mitnehmen. Ranger Steffen Schretzmann sieht die Gemeinsamkeiten. „Obwohl die Aufgaben in den einzelnen Schutzgebieten zum Teil unterschiedlich sein können, gibt es sehr viele Fragestellungen die alle Rangerinnen und Ranger in Baden-Württemberg betreffen. Wir haben deshalb beschlossen für die künftigen Treffen einen Themenschwerpunkt festzulegen der vom jeweiligen Gastgeber-Schutzgebiet auswählt wird.“

Zukünftig soll das zweitägige Netzwerktreffen der Rangerinnen und Ranger einmal jährlich stattfinden.
 
Bild: Netzwerktreffen der Rangerinnen und Ranger Baden-Württembergs, Foto: Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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