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Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Tagung zu Regionalmarken in Großschutzgebieten

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Das Foto zeigt die Burg Hohenurach

Am 24. und 25. September 2025 fand in Bad Urach eine internationale Tagung zum Thema Regionalmarken in Großschutzgebieten statt. Regionalmarken, die in Schutzgebieten entwickelt und eingeführt werden, wie die naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, gibt es auch in vielen anderen europäischen Ländern. 

Die Frage, wie sich solche Marken entwickeln und welche Herausforderungen und Potenziale mit ihnen einhergehen, wurde mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sieben europäischen Ländern in Bad Urach zum Abschluss eines dreijährigen Forschungsprojekts der Universität Oldenburg und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen diskutiert. Veranstaltungsort war das Flair-Hotel Vier Jahreszeiten, zertifizierter Partner der Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Ziel war es, sich gemeinsam in einem Schutzgebiet konkret über Vor- und Nachteile einer Regionalmarke in Großschutzgebieten sowie über neue Ideen und Herausforderungen auszutauschen. Die Teilnehmergruppe war international besetzt und so konnten Gäste aus Griechenland, Italien, Österreich, Portugal Slowenien und Spanien in Bad Urach begrüßt werden. Neben dem intensiven Austausch war es für die Teilnehmenden sehr spannend, sich vor Ort mit Akteurinnen und Akteuren aus der Landwirtschaft auszutauschen. Hier stand die ALBGEMACHT-Produzentin Uschi Gorzelany Rede und Antwort, sie gab ihre Erfahrungen zum Beitritt ihres Betriebs in Hayingen-Kochstetten zu ALBGEMACHT den Teilnehmenden mit.

Bei der abschließenden Abendveranstaltung mit rund 40 Teilnehmenden am 25. September 2025 gab es für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die gewonnenen Erkenntnisse mit lokalen Akteurinnen und Akteuren zu teilen. Bevor es in den Austausch ging, stellte Maren Kleinau von der Universität Oldenburg noch einmal stellvertretend für ihre Forschungsgruppe ihr dreijähriges Forschungsprojekt und die bisher vorliegenden Erkenntnisse kurz vor. Zudem berichtete ein Vertreter der Südsteiermark vom Aufbau der dortigen Regionalmarke mit Produzenten rund um den dortigen Naturpark.

Die Teilnehmenden der Tagung nahmen viele wertvolle Erkenntnisse mit. Zentraler Erfolgsfaktor, der sich bei vielen Regionalmarken in europäischen Großschutzgebieten zeigt, ist das Vorhandensein eines starken Netzwerks und eines intensiven Austauschs unter den teilnehmenden Akteuren. Dies trifft auch zu 100 Prozent auf ALBGEMACHT zu. 

Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zur naturschutzorientierten Regionalmarke ALBGEMACHT sind online unter https://www.biosphaerengebiet-alb.de/foerdern-mitmachen/albgemacht zu finden.

Bildunterschrift: 

Hohenurach; Copyright Dieter Rouff

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