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Dr. Claus Roth wird neuer Leiter des Referats „Industrie und Gewerbe“ im Regierungspräsidium Tübingen
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Zum 1. Juni 2026 wird es eine Veränderung an der Spitze des Industriereferats geben. Dr. Andrea Ungermann wechselt zum 31. Mai 2026 in den Ruhestand und übergibt den Staffelstab an Dr. Claus Roth.
Der vollständige Titel dieser Arbeitseinheit im Regierungspräsidium Tübingen lautet „Industrie und Gewerbe – Schwerpunkt Arbeitsschutz, Zentrale Stelle für die Vollzugsunterstützung“. Konkret sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren und wasserrechtliche Zulassungsverfahren sowie im Schwerpunkt für Themen des Arbeitsschutzes zuständig.
„Mit Herrn Roth haben wir einen versierten Fachmann und exzellenten Kollegen für diesen Job gewinnen können“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Er kennt nicht nur den Blick der Landesverwaltung, sondern hat auch in der freien Wirtschaft gearbeitet und weiß daher um die Herausforderungen und Bedürfnisse von beiden Seiten.“
Dr. Claus Roth hat in Tübingen Chemie studiert und hat auf dem Gebiet der metallorganischen Chemie seine Promotion erfolgreich abgeschlossen. 2010 wechselt der heute 48-Jährige in die Landesverwaltung und arbeitete im Landratsamt Konstanz im Amt für Abfallrecht und Gewerbeaufsicht. Vier Jahre später erfolgte der Wechsel ans Regierungspräsidium Tübingen als Leiter der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung der Gewerbeaufsicht. Nach seiner Abordnung an das Umweltministerium kehrte er im Sommer 2022 wieder ans Regierungspräsidium als Referent für Anlagensicherheit und Störfallvorsorge mit Tätigkeitsschwerpunkt Gießereien und Biogasanlagen zurück.
Dr. Claus Roth wohnt in Gomaringen, ist verheiratet und hat einen Sohn.
Hintergrundinformationen:
Ein effizienter Arbeitsschutz und damit gesunde Arbeitsverhältnisse sowie eine wirksame Unfallvermeidung werden besonders auch im Hinblick auf eine im demografischen und digitalen Wandel befindliche Arbeitswelt immer wichtiger.
Neben der Zulassung und Überwachung von Industrieanlagen, wie metallver- und bearbeitende Betriebe, störfallrelevante Lageranlagen oder landwirtschaftliche Biogasanlagen, kümmert sich das Referat mit rund 20 Kolleginnen und Kollegen im Schwerpunkt um den Arbeitsschutz. Das Referat 54.4 berät zudem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unteren Arbeitsschutzbehörden im Regierungsbezirk Tübingen zu Fragen des technischen und sozialen Arbeitsschutzes.
Als Teil des Referats 54.4 unterstützt die „Zentrale Stelle für die Vollzugsunterstützung der Gewerbeaufsicht“ die Arbeits- und Umweltschutzbehörden bei den Regierungspräsidien sowie den Stadt- und Landkreisen des Landes Baden-Württemberg mit Dienstleistungen. Dazu gehören z. B. aktuelle Vorschriften, strukturierte Fachinformationen und Arbeitshilfen, die über eine behördeninterne Wissensplattform und öffentlich zugänglich über das Internet angeboten werden.
Bild:
Dr. Claus Roth (1. von links) mit Regierungspräsident Klaus Tappeser und Abteilungsleiterin Andrea Bär (Mitte); Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen, Jana Schlotter.