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Schwellenumbau in der Iller bei Heimertingen ist abgeschlossen
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Die Betonschwelle in der Iller auf Höhe des Autobahnzubringers B 312 bei Heimertingen wurde erfolgreich zu einer sogenannten rauen Rampe umgebaut.
Die sanierungsbedürftige und für Wasserlebewesen bislang unpassierbare Betonschwelle wurde durch eine naturnahe Rampe ersetzt. Diese ist nun für Fische und andere Lebewesen durchgängig passierbar und schafft gleichzeitig neue Lebensräume im Gewässer.
Die neue raue Rampe überwindet einen Höhenunterschied von rund fünf Metern. Bei einer Neigung von 1:30 und insgesamt 35 passierbaren Querriegeln aus Wasserbausteinen entstand zusammen mit Tosbecken und Nachbettsicherung ein Bauwerk von über 300 Metern Länge.
Für Planung und Bau der im Rahmen des länderübergreifenden Arbeitsprogramms „Agile Iller“ umgesetzten Maßnahme sind federführend der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen auf baden-württembergischer Seite sowie das Wasserwirtschaftsamt Kempten auf bayerischer Seite verantwortlich.
Hintergrundinformationen:
Die Maßnahme wurde bei Flusskilometer 43+500 realisiert.
Aufgrund von mehreren durch Hochwasser verursachten Schäden am Baugrubenverbau sowie an der bestehenden Schwelle kam es zu Bauverzögerungen und Kostensteigerungen.
Bild:
Drohnenaufnahme mit Blick nach Süden; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen, Landesbetrieb Gewässer.