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Pressemitteilung

„Weltwassertag - Wertvolle Ressource Trinkwasser“

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Symbolbild Hände unter frischem Wasser

Geeichte Messsysteme schaffen Transparenz bei Verbrauch und Abrechnung

Am 22. März ist Weltwassertag. Das diesjährige Motto lautet „Valuing Water“, was so viel bedeutet wie „Wertschätzung des Wassers“. Damit wird der Wert des Wassers als Lebensmittel Nummer eins unterstrichen.

 

Nicht nur in bestimmten Regionen in Afrika und Ozeanien ist Trinkwasser eine wertvolle, da kaum vorhandene Ressource. Auch bei uns in Deutschland wird Wasser immer knapper. In den vergangenen Jahren gab es drei Dürresommer in Folge. Die Pegel der Seen sanken und auch die Durchflussmengen von Flüssen wie dem Rhein sind drastisch gesunken. „Wasser ist ein kostbares Lebensmittel, deshalb geht es vor allem um eins: Wasser sparen! Das gilt für die Landwirtschaft, das gilt für den privaten Haushalt und das gilt für die Industrie", so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Die öffentliche Wasserversorgung in Baden-Württemberg liefert jährlich über 653 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Der Preis für 1.000 Liter lag im Jahr 2020 im Durchschnitt bei 2,23 Euro und ist in den letzten zwanzig Jahren um zirka 70 Prozent gestiegen. Trotz dieser Preissteigerung und den Auswirkungen auf die Umwelt stieg der Wasserverbrauch pro Kopf kontinuierlich an. Im Jahr 2018 waren es zirka 120 Liter pro Kopf am Tag.

 

„Als Grundlage zur Einsparung von Wasser braucht es zunächst Transparenz in der Abrechnung und im Verbrauch“, so Uwe Alle, Leiter des Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg (EBBW) im Regierungspräsidium Tübingen. Mit einem modernen Wasserzähler, der in einem vernetzten Haushalt mit den anderen Verbrauchsmessgeräten über ein sogenanntes Smart-Meter-Gateway kommuniziert, kann so etwas realisiert werden.

 

Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher sich auch auf die Messwerte dieser Geräte verlassen können, müssen sie kontinuierlich geeicht werden. Dafür sorgt in Baden-Württemberg das Regierungspräsidium Tübingen mit seiner Abteilung 10, dem Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen. Hierzulande sind mehr als 10 Millionen Messgeräte in den Versorgungsnetzen eingebaut, die in regelmäßigen Abständen geeicht oder durch neue konformitätsbewertete Zähler ersetzt werden müssen. Die Eichfrist für Wasserzähler ist gesetzlich auf sechs Jahre festgelegt.

 

Hintergrundinformation:

Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

 

Eine weitere Dienststelle stellt das Beschussamt Ulm als eine von sechs staatlichen Stellen in Deutschland dar, die Waffen und Munition prüfen, bevor diese in Umlauf kommen. In Deutschland ist das Beschussamt Ulm die größte Prüfstelle dieser Art und die einzige Einrichtung in Baden-Württemberg.

 

Weitere Fachinformationen gibt es auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AGME)

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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