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Aktuelle Meldung

16.09.2021 | Lückenschluss im Hochwasserschutz der Stadt Riedlingen

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Einweihung der Holzbrücke; Riedlinger Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Stadt Riedlingen und Regierungspräsident Klaus Tappeser, Marcus Schafft(Bürgermeister), Josef Rief (Bundestagsabgeordneter)(v.l.n.r) stehen in einer Gruppe zusammen
Regierungspräsident Klaus Tappeser, Marcus Schafft(Bürgermeister), Josef Rief (Bundestagsabgeordneter)(v.l.n.r) und Gäste der Einweihung
Regierungspräsident Klaus Tappeser, Marcus Schafft(Bürgermeister), Josef Rief (Bundestagsabgeordneter)(v.l.n.r) und Gäste der Einweihung

Die Starkregenereignisse der letzten Monate haben auf dramatische Weise sichtbar gemacht, welche Schäden zu viel Wasser in sehr kurzer Zeit anrichten kann.

Die Landesregierung hat sich deshalb bereits seit Jahren zum Ziel gesetzt die Flüsse, Bäche und Seen in Baden-Württemberg stärker und widerstandsfähiger zu machen. Widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels – das heißt gegen Starkregenereignissen, Hochwasser aber auch Trockenperioden mit sinkenden Grundwasserspiegeln.  Ein wichtiger Schritt ist dabei die naturnahe Entwicklung unserer Fließgewässer ((LINK)) und das Herstellen des sogenannten guten ökologischen Zustandes, wie es die Wasserrahmenrichtlinie für Europa ((LINK)) verpflichtend vorgibt.

Die Stadt Riedlingen war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder stark von Hochwassern betroffen. Aus diesem Grund hat der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen für die Stadt eine Gesamtkonzeption für den Hochwasserschutz ((LINK)) erstellt. Diese Planungen umfassten sowohl Maßnahmen in Trägerschaft des Landes als auch kommunale Maßnahmen.

Mit der so genannten „Holzbrücke" wurde nun der letzte Lückenschluss zum Hochwasserschutz und damit umfangreiche gemeinsame Hochwasserschutz-Maßnahmen der Stadt und des Landes realisiert.

Regierungspräsident Klaus Tappeser appellierte bei der Freigabe der "Holzbrücke" am 15. September 2021 aber auch an alle Bürgerinnen und Bürger, dass trotz der getroffenen Hochwassermaßnahmen eine Eigenvorsorge unverzichtbar sei. „Der beste Hochwasserschutz kann im Zweifelsfall nicht verhindern, dass bei einem Starkregenereignis durch Rückstau im Kanal und Druckwasser Keller überschwemmt werden. Hier sind wir alle aufgerufen, selbst vorzubeugen und uns rechtzeitig beispielsweise über den Deutschen Wetterdienst, Katastrophenwarnapps wie Nina oder Katwar oder die Pegel-App zu informieren“, so Tappeser.

Tappeser dankte der Stadt Riedlingen und den beteiligten Ingenieurbüros für die gute Zusammenarbeit. Aber auch den Riedlinger Bürgerinnen und Bürger und den Geschäftsleuten sprach er seinen Dank aus. Sie hatten in den letzten neun Monate einige Erschwernisse durch die Bauarbeiten in Kauf nehmen müssen.

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