L 371 Brücke über den Neckar und Neckarkanal bei Tübingen (Ersatzneubau)
Zwischen Tübingen und Hirschau soll ein Brückenersatzneubau entstehen. Bauliche Mängel der Bestandsbrücke machen einen mittelfristigen Ersatzneubau notwendig. In diesem Zuge ist eine Verbreiterung der Geh- und Radwegverbindung über die Brücke vorgesehen. Zusätzlich werden auch die Anschlüsse der Geh- und Radwege östlich der Brücke umgestaltet, um den Verkehrsfluss zu erleichtern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Aktueller Stand
Die Maßnahme befindet sich in der Planungsstufe der Entwurfsplanung/Genehmigungsplanung.
Um die Verkehrssicherheit der Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau für rund ein weiteres Jahr zu gewährleisten, hat am 16.06.2026 der Einbau einer unterstützenden Stahlkonstruktion begonnen. Trotz dieser Sicherungsmaßnahme ist die bestehende Gewichtsbeschränkung auf maximal 3,5 Tonnen weiterhin erforderlich.
Die Arbeiten finden hauptsächlich unterhalb des Bauwerks statt und sollen bei guter Witterung bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein. Für den Einbau der Stahlkonstruktion ist es notwendig, die Zufahrt zum Häckselplatz aus Sicherheitsgründen unter der Woche zu sperren. An den Wochenenden kann von der L 371 aus zum Häckselplatz zu- und abgefahren werden. Der südlich des Neckars vorhandene Geh- und Radverkehr wird über den Rad- und Wirtschaftsweg entlang der B 28, in Richtung Wasserwerk Kilchberg und zum Hirschauer Wehr umgeleitet. Zum Abschluss der Arbeiten wird zudem eine separate Vollsperrung der L 371 nötig sein, über die vorab informiert wird.
Alle Details zur Stahlkonstruktion und zu den Verkehrseinschränkungen können Sie der Pressemitteilung entnehmen:
FAQ - häufig gestellte Fragen
Das Projekt
Die Brücke zwischen Tübingen und Hirschau über den Neckar und Neckarkanal im Zuge der L 371 weist bauliche Mängel auf. Anlässlich einer Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass aus wirtschaftlicher Sicht ein Ersatzneubau mittelfristig notwendig wird.
Im örtlichen Straßennetz stellt die L 371 eine wichtige Querspange mit Anschluss zur A 81 (Stuttgart – Rottweil) und der B 28 (Tübingen – Reutlingen) dar. Das Bestandbauwerk soll abgebrochen und in gleicher Lage durch einen Ersatzneubau wiederhergestellt werden. In einer ergebnisoffenen Prüfung zu verschiedenen Bauvarianten fand eine Abwägung zwischen umweltfachlicher, straßenplanerischer und wirtschaftlicher Aspekte statt. Ergebnis dieser Prüfung ist, dass der Ersatzneubau an der selben Stelle errichtet werden muss.
| Aktuell |
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| 05. Mai 2026 |
Teilnahme an der öffentlichen Ortschaftsratssitzung in Hirschau mit Sachstandbericht und Fragemöglichkeit für die Bürgerschaft |
| 24. Oktober 2025 | Beginn der Sperrung für den Schwerverkehr und Einengung auf eine Fahrspur |
| 22. Oktober 2025 |
Informationsveranstaltung in Tübingen-Hirschau |
| 2024 |
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| 2023 |
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| 2022 |
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| 2021 |
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| 2020 |
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Aufgrund der hohen Bedeutung des Neckartal-Radwegs und der hohen Frequentierung des Radverkehrs sollen bestehende Qualitätsmängel in Bezug auf den Zustand und die Breite der Geh- und Radwegverbindung verbessert werden.
Während der Baumaßnahme soll die Anbindung der Stadtzentren Rottenburg und Tübingen für den allgemeinen Fuß- und Radverkehr durch eine Umleitung weiterhin sichergestellt werden.
Pressemitteilungen
| Titel | Datum | Dateityp | Größe |
|---|---|---|---|
| Beginn des Einbaus der Stahlkonstruktion ab dem 16.06.2026 | 12.06.2026 | 83 KB | |
| Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen notwendig, temporäre Sperrung am 04.03.2026 | 25.02.2026 | 96 KB | |
| Sperrung für Schwerverkehr wird nicht eingehalten: Verstärkte Kontrollen | 17.12.2025 | 72 KB | |
| Informationsveranstaltung zum Ersatzneubau / Beschränkung Bestandsbrücke auf 7,5 Tonnen | 23.10.2025 | 86 KB | |
| Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung | 15.10.2025 | 70 KB | |
| Baugrunduntersuchungen im Zeitraum von Dienstag, 13. bis Freitag, 23. September 2022 (Datei ist nicht barrierefrei) | 09.09.2022 | 271 KB |
Aktuelle Situation
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