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B 30 neu Friedrichshafen – Ravensburg

Mit der B 30 neu wird eine leistungsfähige Verbindung der Wirtschaftsräume Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm geschaffen. 

Aktueller Stand

Die Unterlagen zur Voruntersuchung wurden Ende 2021 dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg zur Weiterleitung an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und dem Fernstraßen-Bundesamt gesandt und wurden zuletzt 2024 überarbeitet. Nach der Freigabe durch die Ministerien und das Fernstraßen-Bundesamt bereitet das Regierungspräsidium die formale Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Diese ist Voraussetzung für das anschließende Linienbestimmungsverfahren nach § 16 Fernstraßengesetz für die Variante Ost, das vom Fernstraßen-Bundesamt durchgeführt wird.
 

Gleichzeitig ist das Regierungspräsidium bereits in die nächste Planungsphase, die Entwurfsplanung für die Variante Ost, gestartet. Im Herbst 2022 fand in der Raumschaft eine Verkehrszählung zur Aktualisierung der Verkehrsprognose statt. In Verbindung mit der neuen bundesweiten Verkehrsprognose vom Dezember 2024 wird derzeit der Planungshorizont des Verkehrsgutachtens auf das Jahr 2040 fortgeschrieben.

Genauere Untersuchungen und Kartierungen von Fauna und Flora im Gebiet rund um die Variante Ost sind abgeschlossen. Die beauftragten Planungsbüros für die Landschaftsplanung und für die technische Planung konnten daher bereits mit der Detailplanung der Variante Ost im nördlichen Abschnitt beginnen.

Verschiedene weitere notwendige Planungsleistungen werden in den nächsten Wochen ausgeschrieben und an Planungs- und Ingenieurbüros vergeben.

Zahlen und Fakten

Variante Ost
  • Gesamtlänge: rund 17 km
  • Kosten: ca. 285 Mio. Euro (Stand: September 2021)
  • Anschlüsse: 11

     

Variante West
  • Gesamtlänge: rund 11,5 km
  • Kosten: ca. 297 Millionen Euro (Stand: September 2021)
    mit Ortsumgehung Liebenau, Querspange Tettnang und artenschutzfachlichen Optimierungen
  • Anschlüsse: 5
     
Variante Mitte
  • Gesamtlänge: 14 km
  • Kosten: ca. 274 Millionen Euro (Stand: September 2021)
  • Anschlüsse: 9

Querschnitt bei allen Varianten: Regelquerschnitt (RQ) 28 (2 Fahrbahnen mit je 2 Fahrstreifen d.h. 2+2)

Das Projekt

Die Bundestraße B 30 ist eine wichtige Verkehrsachse. Sie verbindet das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm mit den Oberzentren Friedrichshafen, Ravensburg und Weingarten. Die B 30 ist eine Hauptroute für den Durchgangsverkehr im südöstlichen Landesteil von Baden-Württemberg und hat eine große Bedeutung für den zwischenörtlichen und regionalen Verkehr. Die B 30 ist zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach nicht ausgebaut. Je Fahrtrichtung steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Hinzu kommen mehrere Ortsdurchfahrten. Insbesondere bei Messeveranstaltungen in Friedrichshafen oder während der Ferienzeit kommt es daher zu starken Verkehrsbehinderungen.
 

Im aktuell gültigen Bedarfsplan aus dem Jahr 2016, der vom Bundestag auf der Basis des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 beschlossen wurde, ist die B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach in den „Vordringlichen Bedarf “ eingestuft. Das ist die Kategorie mit der höchsten Priorität.

Von der Maßnahme direkt betroffen sind vor allem die Gemeinde Meckenbeuren (mit den Ortsteilen Liebenau, Brochenzell und Kehlen), die Stadt Tettnang und die Stadt Friedrichshafen.

Als Weiterführung der Ortsumfahrung Ravensburg nach Friedrichshafen übernimmt die B 30 neu wichtige verkehrliche Funktionen. Sie soll die Nord-Süd-Verkehre auf einer leistungsfähigen B 30 neu bündeln. Dadurch wird die Verkehrsverbindung zwischen den Wirtschaftsräumen Ravensburg und Friedrichshafen sowie Ulm/Neu-Ulm gestärkt. Gleichzeitig entlastet die B 30 neu die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach ist ein Kernbestandteil des „Planungsfall 7“. Dieser Name bezeichnet ein Konzept zur Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum. Das Konzept sieht die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu.

Die B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach befindet sich in der Planungsstufe der Vorplanung/Linienfindung. Die Vorplanung ist eine grundsätzliche, konzeptionelle Planungsstufe. Die Planung ist noch nicht detailliert bzw. parzellenscharf. Die Vorplanung dient der Entscheidung über die auf den folgenden Stufen zu verfolgende Variante (Vorzugsvariante). In der Vorplanung müssen alle in die Diskussion eingebrachten sinnvollen und zumutbaren Varianten betrachtet werden. Für jede Variante müssen die verkehrlichen, raumstrukturellen und umweltbezogenen Wirkungen sowie die Kosten ermittelt und beurteilt werden. Ziel ist es, Konflikte zu erkennen und zu vermeiden, die später eine Zulassung der gewählten Linie im Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) infrage stellen.

 

  • Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg, und der B 31, Ortsumfahrung Friedrichshafen zur Verbindung der Wirtschaftsräume Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm
  • Entlastung der Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen

Der Planungsprozess für die B 30 Friedrichshafen (B 31) – Ravensburg/Eschach erstreckt sich bisher über einen Zeitraum von rd. 35 Jahren. Lange konnte die Raumschaft davon ausgehen, dass eine Umfahrung von Meckenbeuren mit einer Trassenführung durch den Brochenzeller Wald im Westen realisiert wird. Geänderte naturschutzrechtliche und verkehrliche Rahmenbedingungen erfordern jedoch die Prüfung „zumutbarer Alternativen“ zu einer Westumfahrung. Aufgrund von sehr hohen naturschutzfachlichen und –rechtlichen Konflikten der Varianten West und Mitte stellt die Variante Ost eine rechtssichere und somit realisierbare Variante dar.
 

Juli 2024 Vorlage der ergänzten Unterlagen zur Voruntersuchung bzw. für die Öffentlichkeitsbeteiligung für das spätere Linienbestimmungsverfahren beim VM
Nach Freigabe der Unterlagen durch das Fernstraßen-Bundesamt: öffentliche Auslegung der Unterlagen
Juni 2023 BMDV stimmt der Vorzugsvariante Ost zu und gibt Hinweise zur Linienbestimmung nach § 16 FStrG
Dezember 2021 Vorlage der Voruntersuchung beim VM und BMVI
ab Ende 2018 Erstellen der Unterlagen für die Voruntersuchung mit der Empfehlung für die Ostvariante*
2017/2018 Projektabstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Sowohl das VM als auch das BMVI folgen der Argumentation des Regierungspräsidiums Tübingen für die favorisierte Ostvariante.
2016/2017 Erarbeitung und Fertigstellung ergänzender Untersuchungen und Gutachten
2016 Auswahl der vertieft zu untersuchenden Varianten bei „West“, „Mitte“ und „Ost“
ab 2014 Prüfung Korridor Mitte
ab 2011 Wiedereinstieg in die Vorplanung/Linienfindung
Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und Ergänzung der Verkehrsuntersuchung
Entwickeln von Lösungsalternativen (Varianten)
2008/10 Verkehrsuntersuchung
West- und Ostumfahrung vergleichbare Bündelungswirkung
2006/07 weitreichende Änderungen im Naturschutz- und Umweltrecht
Westumfahrung: erhebliche Beeinträchtigungen europarechtlich geschützter Arten erfordert die „Prüfung zumutbarer Alternativen“
2003 Beginn der Entwurfsplanung für den Vorentwurf für die Westumfahrung von Meckenbeuren:
Untersuchungen zu Flora und Fauna (2003/2004)
Optimierung und Konkretisierung der Trassenplanung (2005/2006)
2003 Projekt wird im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf eingestuft
1998 Entscheidung für Westumfahrung (Bündelungswirkung)
1996/97 Verkehrsuntersuchung und Umweltverträglichkeitsstudie (Westumfahrung und Ostumfahrung); Ostumfahrung umweltverträglicher als Westumfahrung, jedoch geringere verkehrliche Bündelungswirkung
1995 Konzeption zur Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum (Planungsfall 7)
1979 Linienbestimmung (§ 16 FStrG) der Westumfahrung Meckenbeuren

 

* Die Voruntersuchung schließt die Planungsphase Vorplanung ab und bezeichnet die Unterlagen, die der Entscheidung über die weiterzuverfolgende Lösungsvariante eines Straßenbauvorhabens dienen. Sie ist Grundlage für die spätere Linienbestimmung.

Pläne und Unterlagen auf einen Klick

Titel Datum Dateityp Größe
Regierungspräsidium Tübingen informiert Lenkungskreis über den Planungsstand und das weitere Vorgehen 04.10.2023 pdf 167 KB
Durchführung von Baugrunderkundungsarbeiten (Amtliche Bekanntmachung) 16.02.2023 pdf 245 KB
Anstehende Verkehrserhebung 22.09.2022 pdf 281 KB
Regierungspräsidium Tübingen schließt die Vorplanung ab 17.12.2021 pdf 253 KB
Runder Tisch Landwirtschaft ist gestartet 20.11.2020 pdf 281 KB
Ostvariante wird favorisiert 24.01.2019 pdf 175 KB
Der Projektbegleitende Arbeitskreis hat am 1. Dezember 2016 zum vierten Mal getagt 01.12.2016 pdf 72 KB
Das Regierungspräsidium informierte am 26. Novemberüber die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung zur B 30 neu und die weiteren Planungsschritte 26.11.2016 pdf 122 KB
Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung am 26. November 2016 10.11.2016 pdf 126 KB
Einladung zur Informationsveranstaltung am 3. Mai 2016: Welche Themen sind den Bürgerinnen und Bürgern bei der Planung der B30 neu wichtig? Wie ist der Planungsstand? Und wie geht es weiter? 21.04.2016 pdf 93 KB
Das Regierungspräsidium informierte am 3. Mai über die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung, den Stand der Planung und die weiteren Planungsschritte 03.02.2016 pdf 93 KB
Befragung zur B 30 neu – Regierungspräsidium verschickt Fragen an die Bürgerinnen und Bürger 25.09.2015 pdf 36 KB
30 Fragen – 30 Antworten: Das Planungsteam B 30 beantwortet Fragen zur B 30 und informiert über die nächsten Schritte 24.08.2015 pdf 71 KB
Bürgerbeteiligung bringt viele Anregungen 23.01.2015 pdf 58 KB
Informationsveranstaltung für den Ortsteil Brugg am 29.11.2014 – Vorstellung des neuen Planungskorridors „Mitte" 02.12.2014 pdf 125 KB
Linienfindung: Einladung zur Informationsveranstaltung am 13. Mai 2013 30.04.2013 pdf 51 KB
Workshop Naturschutz begleitet Variantenprüfung zur B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg 11.11.2011 pdf 50 KB
Projektbegleitender Arbeitskreis hat Arbeit aufgenommen 06.07.2011 pdf 24 KB
Fortführung der Planungsarbeiten zur B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg: Regierungspräsidium Tübingen lädt Vertreter der Raumschaft zum Projektbegleitenden Arbeitskreis 01.07.2011 pdf 27 KB

Die Öffentlichkeit ist mit dabei

Projektbegleitender Arbeitskreis

Seit dem Wiedereinstieg in die Vorplanung/Linienfindung wird der Planungsprozess von einem „Projektbegleitenden Arbeitskreis“ begleitet. Diesem gehören neben den planenden Planungsbüros und Fachgutachtern rund 30 Vertreter von Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbänden an. Je nach Erfordernis werden weitere sachkundige Personen hinzugezogen. Der Arbeitskreis tritt in bestimmten Zeitabständen zusammen. Er begleitet den Planungsablauf bis zur Variantenempfehlung.

Workshops

Der Planungsraum ist sehr groß und die zu berücksichtigenden Fachthemen sind komplex. Entscheidungserhebliche Belange werden daher mit den jeweiligen Fachvertretern in Facharbeitskreisen vertieft behandelt.

Lenkungskreis

Der Lenkungskreis ist ein verwaltungsinternes Gremium. Mit den Bürgermeistern der vier betroffenen Städte und Gemeinden – Friedrichshafen, Ravensburg, Meckenbeuren und Tettnang – sowie den beiden Landräten aus dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg und dem Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben erörtert das Planungsteam aktuelle Entwicklungen in der Planung.

Runder Tisch Landwirtschaft

Aufgrund der hohen Betroffenheiten, die die Variante Ost für die Landwirtschaft vor Ort bedeutet, wurde im November 2020 der Runde Tisch Landwirtschaft eingerichtet. Die Teilnehmer des Runden Tischs hat das Planungsteam gemeinsam mit der Stadt Tettnang und der Gemeinde Meckenbeuren ausgewählt und vorgeschlagen. Mit dabei sind landwirtschaftliche Vertreter ;des Landratsamts und aus Verbänden, Bürgermeister und Gemeinderatsvertreter von Tettnang und Meckenbeuren sowie die Stiftung Liebenau. Außerdem sollen – je nach Themenschwerpunkt – ggf. weitere Fachbehörden und Gutachter teilnehmen.

Information und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger

Ziel des Regierungspräsidiums ist es, die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über den komplexen Planungsprozess zu informieren und einzubeziehen. Dies geschieht zum Beispiel durch öffentliche Informationsveranstaltungen oder Veranstaltungen mit einzelnen Interessengruppen. Zu verschiedenen Fragestellungen und Themen erbitten wir von den Bürgerinnen und Bürgern Anregungen, Stellungnahmen und Hinweise.

20.09.2023

 Sitzung des Lenkungskreises

 Pressemitteilung (pdf, 126 KB, Datei ist nicht barrierefrei) 

17.01.2023  4. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis
21.04.2022  3. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis
29.07.2021 2. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis
17.11.2020

1. Sitzung des Runden Tischs Landwirtschaft mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis

Unter Leitung von Regierungspräsident Tappeser fand die erste Sitzung des „Runden Tischs Landwirtschaft“ in Meckenbeuren statt. Ziel dieses planungsbegleitenden Gremiums ist es, gemeinsam mit landwirtschaftlichen Vertretern des Landratsamts und aus Verbänden, mit den Bürgermeistern und Gemeinderatsvertretern von Tettnang und Meckenbeuren sowie mit der Stiftung Liebenau die Belange des Straßenbaus sowie der Landwirtschaft auszutauschen und abzuwiegen. In dieser ersten Sitzung wurden die Ziele und Rahmenbedingungen des Runden Tisches abgesteckt. In den folgenden Zusammentreffen wird es darum gehen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die Belastungen für die Agrarstruktur möglichst gering zu halten und tragfähige Ansätze einer Kompensation zu ermöglichen.

Pressemitteilung (pdf, Datei ist nicht barrierefrei)

29.10.2019 Mobilitätskonferenz nördlicher Bodenseeraum
20.09.2019 Unterschriftenübergabe gegen die Variante Ost an Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser bei einem Termin vor Ort
23.10.2018

Informationsveranstaltung in Meckenbeuren: Bekanntgabe der Vorzugsvariante Korridor Ost

Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung zur Planung der neuen B 30 zwischen Friedrichshafen (B 31) und Ravensburg/Eschach informierte das Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit den Fachgutachtern über den aktuellen Planungsstand. Alle Vortragenden kamen zum Schluss: Aufgrund von sehr hohen naturschutzfachlichen und -rechtlichen Konflikten der Varianten West und Mitte, stellt die Variante Ost eine rechtssichere und somit realisierbare Variante dar.

Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 23.10.2018 (pdf, 15 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Ergänzende Unterlagen zur gezeigten Präsentation:

Erläuterungen zur Variantenfindung, April 2018 (pdf, 3.7 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Vertiefung - Flächenbetroffenheit der land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen (pdf, 553 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Vertiefung Klimawandel und Variantenbeurteilung (pdf, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Variantenbeurteilung Artenschutz 2017 (pdf, 12.7 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

23.10.2018

5. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises (PAK, nicht öffentlich) im Rathaus Meckenbeuren. Die Mitglieder des PAK und die Vertreter der Bürgerinitiativen und Interessensgemeinschaften wurden über den aktuellen Planungsstand informiert.

Vermerk (pdf, 240 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Anlage 1 (pdf, 317 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

16.07.2018

Sitzung des Lenkungskreises und Gemeinderatssitzung Meckenbeuren und Tettnang

Am 16. Juli 2018 informierte das Regierungspräsidium Tübingen den verwaltungsinternen Lenkungskreis sowie zusätzlich die Gemeinderäte von Meckenbeuren und Tettnang über den aktuellen Stand der Planung. Aus rein verkehrlichen Aspekten bestehen zwischen den vertieft untersuchten Varianten „West“, „Mitte“ und „Ost“ keine entscheidungserheblichen Unterschiede. Allerdings bestehen bei den Varianten „West“ und „Mitte“ artenschutzrechtliche Herausforderungen. Die bestehenden Konflikte erfordern die Prüfung einer zumutbaren Alternative, die mit der Variante Ost gegeben ist. Welche Variante im Planungsprozess weiterverfolgt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht endgültig fest, da der Abstimmungsprozess mit dem BMVI noch nicht abgeschlossen ist.

18.05.2017 Sitzung des Kreistages Friedrichshafen
01.12.2016

4. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises (PAK, nicht-öffentlich)

Die Verkehrsuntersuchung von Modus Consult Ulm sowie die Vorgehensweise der Lärm- und Schadstoffuntersuchung wurden vorgestellt und diskutiert. Des Weiteren wurde über den Arbeitsstand und die Bedeutung weiterer Untersuchungen und Gutachten zu den Fachbereichen Mensch und Umwelt, Arten- und Gebietsschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Kosten informiert.

Dokumentation projektbegleitender Arbeitskreis (PAK) vom 01.12.2016 (pdf, 89 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Präsentation PAK vom 01.12.2016 (pdf, 12 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Pressemitteilung vom 01.12.2016 (pdf, 73 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

26.11.2016

Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

Das Planungsteam B 30 des Regierungspräsidiums Tübingen informierte auf der öffentlichen Veranstaltung in der Humpishalle Meckenbeuren-Brochenzell über die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung, den aktuellen Stand weiterer Fachgutachten und beantwortete Fragen. Die rund 200 Anwesenden begrüßen den transparenten Planungsprozess und wünschten auch zukünftig eine kontinuierliche Information über den Stand der Planung.

Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 26.11.2016 (pdf, 6.7 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Pressemitteilung vom 26.11.2016 (pdf, 122 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

16.08.2016

Gemeinsamer Austausch mit Bürgerinitiativen und Interessengruppen über die Themen „Transparenz“ und „Dialog“

Das Planungsteam B 30 des Regierungspräsidiums Tübingen traf sich mit Vertretern der Bürgerinitiativen/-gruppen in Brochenzell. Inhalt des Gesprächs war die Sicherstellung der Transparenz der Planung für die allgemeine Öffentlichkeit und der Ausbau des bereits geführten Dialogs. In diesem konstruktiven Treffen wurde über die Themen „Transparenz“ und „Dialog“ diskutiert. Dabei wurde zwischen zwei Planungsphasen unterschieden:

  1. Die aktuelle Planungsphase der B 30 neu (Vorplanung/Linienfindung), die voraussichtlich bis Mitte 2017 abgeschlossen sein wird, und
  2. die daran anschließenden Planungsphasen (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung).

Für die aktuelle Planungsphase (1) wurden folgende Punkte vereinbart:

  • Bereits zur nächsten Sitzung des Projektbegleitenden Arbeitskreises (PAK) werden je Bürgerinitiative/-gruppe zwei Vertretern/innen sowie die Fraktionsvorsitzenden der Gemeinderäte eingeladen.
  • Im Anschluss an den nächsten PAK wird es eine Runde mit den Vertretern/innen der Initiativen geben, um dann noch unklare Sachfragen zu diskutieren.
  • Das Protokoll der PAK-Sitzung wird in anonymisierter Form auf der Web-Seite des Regierungspräsidiums Tübingen veröffentlicht.
  • Zudem wurde intensiv über die geplante Informationsveranstaltung im November 2016 diskutiert. Es ging um die Frage, welches Format geeigneter ist, um breite Bevölkerungsgruppen zu erreichen: eine fünfstündige Samstags-Veranstaltung oder zwei jeweils dreistündige Abend-Veranstaltungen. Beide Formate haben Vor- und Nachteile. Tendenziell werden jedoch zwei Veranstaltungen (eine zu Verkehrsfragen und Kosten sowie eine zu den Themenkomplexen Natur- und Artenschutz, Mensch, Landwirtschaft) für geeigneter erachtet. Das Regierungspräsidium klärt die damit zusammenhängenden Raum- und Termin-Fragen. Die Tagesordnung der Veranstaltungen wird vom Regierungspräsidium vorab veröffentlicht, damit sich die Bürgerinnen und Bürger auf die jeweiligen Inhalte einstellen können.
  • Es wird erwogen, nach der letzten Informationsveranstaltung im November einen Workshop zu dann noch diskussionsbedürftigen Fragen durchzuführen.

Für die nach der Trassenentscheidung im nächsten Jahr folgende Planungsphase (2) wurde Folgendes vereinbart:

  • Die Initiativen sammeln bis Ende des Jahres Vorschläge. Dabei dienen a) die Gremienstruktur zur B 31 neu sowie b) die Website zur B 31 neu als Ausgangspunkt. Es wird gemeinsam überlegt, welche Elemente auf die zweite Planungsphase der B 30 neu übertragen, welche Elemente ergänzt oder weg gelassen werden können.
03.05.2016

Informationsveranstaltung in Meckenbeuren

Das Planungsteam "B 30 neu" des Regierungspräsidiums Tübingen informierte ausführlich über die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung aus dem Jahr 2015. Zudem wurde der Umgang mit den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger zu den Trassenvarianten der B 30 neu erläutert. Unterstützt wurde das Planungsteam hierbei von seinen Gutachtern und Experten. Dem Planungsteam war es bei der Veranstaltung ein besonderes Anliegen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verständlich zu veranschaulichen, wie komplex sich die Planung der B 30 neu gestaltet. Im Rahmen eines Experten-Talk wurden unterschiedliche Perspektiven beleuchtet, um die Vielzahl der Kriterien und deren unterschiedliche Gewichtung anzudeuten.

Im Anschluss an die Fachvorträge und den Talk konnten sich die Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Themen vertiefend informieren: zum Beispiel über den Planungsprozess, das weitere Vorgehen, die Bürgervorschläge und die Variantenverläufe. An Dialog-Ständen hatten die Interessierten die Möglichkeit, mit dem Planungsteam und verschiedenen Gutachtern und Experten ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot wurde von sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Das größte Interesse brachten die Besucherinnen und Besucher jenen Varianten entgegen, die momentan noch untersucht werden.

Präsentation Infoveranstaltung Meckenbeuren vom 03.05.2016 (pdf, 23.5 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
Impressionen der Veranstaltung am 03.05.2016 (pdf, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

30.09.2015 - 01.11.2015 Befragung der Bürgerinnen und Bürger
28.08.2015 Veröffentlichung: Beantwortung häufig gestellter Fragen („30 Fragen – 30 Antworten“)
30.03.2015 Teilnahme am Gespräch von Minister a.D. Müller, MdL und Staatssekretär a. D. Köberle, MdL mit Vertretern der Bürgerinitiative und des Aktionsbündnisses sowie einzelner Bürger.
ab Frühjahr 2015 Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Hinweise
02.12.2014

Information der Öffentlichkeit über den Korridor Mitte in einer Pressemitteilung

Bitte, Anregungen und alternative Vorschläge sowie Hinweise zur vorgestellten Planung einzubringen

29.11.2014

Informationsveranstaltung für die Anwohner von Brugg

Vorstellung des Korridors Mitte
Präsentation (pdf, 3,6 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

29.11.2014

Klausurtagung Gemeinderat Meckenbeuren

Information zum Korridor Mitte

31.07.2014 Gesprächstermin mit der BI B 467 und der Stiftung Liebenau
16.07.2014

Gemeinderatssitzung Meckenbeuren

Kurzinfo zum Korridor Mitte

16.07.2014 3. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises
08.02.2014 Ortsbegehung (Ostvariante) mit Anwohnern von Hirschach
29.11.2013

1. Workshop Bürgerbeteiligung

Information und Diskussion der eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Rückmeldungen beteiligt hatten

13.05.2013

Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit (Humpishalle Brochenzell)

  • Wiedereinstieg in die Planungsstufe "Vorplanung/Linienfindung" - warum?
  • Bitte, Ideen und Hinweise sowie alternative Vorschläge zur vorgestellten Planung (West- und Ostumfahrung) bis zum 31.07.2013 einzubringen
  • Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Hinweise

Präsentation (pdf, 6 MB, Datei ist nicht barrierefrei) 

30.04.2013 Informationsveranstaltung für Gemeinde- und Kreisräte  (Meckenbeuren, Tettnang, Friedrichshafen, Ravensburg) sowie Abgeordnete
27.11.2012 2. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises
28.09.2012 Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
27.04.2012 Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
20.01.2012 Workshop Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
23.10.2012 Workshop Land- und Forstwirtschaft
23.10.2012 Workshop Naturschutz
08.11.2011 Workshop Naturschutz
06.07.2011 1. Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises

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