NeubauB 27 Tübingen (Bläsibad) – B 28, Schindhaubasistunnel

Der Schindhaubasistunnel ist als Lückenschluss Bestandteil der zweibahnigen (4-streifigen) Ausbaukonzeption der B 27 Stuttgart bis Balingen. Gleichzeitig mindert er die Umweltbelastung im Bereich der Tübinger Südstadt und der Gartenstadt.
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Aktueller Stand
Die Maßnahme befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Der Gesehenvermerk für den RE-Vorentwurf wurde im Mai 2021 vom Bundesministerium erteilt.
Am 28. Juni 2024 wurde der Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der Planfeststellungsbehörde gestellt.
Von Mittwoch, 05.03.2025 bis einschließlich Freitag, 04.04.2025 wurden die Planunterlagen und die Unterlagen zur Prüfung der Umweltverträglichkeit auf der Internetseite des Referats 24 des Regierungspräsidiums Tübingen und im UVP-Portal unter https://www.uvp-verbund.de/bw zur Einsicht ausgelegt.
Bis einschließlich Freitag, 16.05.2025, konnten Einwendungen erhoben bzw. Stellungnahmen abgeben werden.
Zahlen und Fakten
- Gesamtlänge: 3,50 Kilometer
- Tunnellänge: 2,30 Kilometer
- Querschnitt: mod. RQ 28
- Anschlüsse: Bläsibad und Tübinger Kreuz
- Kosten (Stand 2025): 470 Millionen Euro (Gesamtkosten)
- Verkehrsprognose für das Jahr 2035:
– B 27, AS Bläsibad: ca. 55.800 Kfz/24h
– Schindhaubasistunnel: ca. 36.500 Kfz/24h
– B 27, Tübinger Kreuz: ca. 56.300 Kfz/24h
Das Projekt
Die Ortsumgehung Tübingen ist Bestandteil der 2-bahnigen (4-streifigen) Ausbaukonzeption der B 27 von Stuttgart bis Balingen. Die B 27 führt als wichtige Nord-Süd-Verbindung vom Mittleren Neckarraum über Tübingen in den Zollernalbkreis.
Im Bereich der Gartenstadt („Knotenpunkt Bläsibad“) schwenkt die Trasse der Ortsumgehung Tübingen von der bestehenden B 27 ab und unterquert den Höhenrücken des Schindhaus mit einem 2,30 km langen Tunnel. Im Bereich der Reutlinger Wiesen und des Französischen Viertels endet der Tunnel. Die B 27 neu wird hier mit der B 28 verknüpft („Knotenpunkt Tübinger Kreuz“) und auf die bestehende B 27 Richtung Stuttgart geführt.
Für den Ausbau der B 27 im Bereich der Stadt Tübingen wurden im Rahmen der Linienfindung von 1988 bis zur Jahrtausendwende verschiedene Trassenvarianten (innerörtliche Ausbaulösungen und Lösungen über den Höhenrücken des Schindhaus) unter verkehrlichen, umwelt- und kostenbezogenen Aspekten untersucht. Nach Abwägung aller Belange und Beteiligung der Raumschaft, insbesondere der Stadt Tübingen, wurde der „Lange Schindhaubasistunnel“ in die Fortschreibung des Bedarfsplans 2004 aufgenommen. Mit der Vorentwurfsplanung für den „Langen Schindhaubasistunnel“ wurde Anfang 2005 begonnen. Der Bundesrechnungshof verlangte Mitte 2005 jedoch umfassende Prüfungen und zusätzliche Untersuchungen und Gutachten unter Einbeziehung zusätzlicher Varianten. Im August 2011 hat der Bundesrechnungshof schließlich seine Bedenken zum „Langen Schindhaubasistunnel“ zurückgestellt.
Die Planung für den „Langen Schindhaubasistunnel" wurde von einem projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK) zum Thema Landschaftsplanung sowie zu bilateralen Abstimmungen mit den Fachbehörden und der Stadt Tübingen begleitet. Darüber hinaus wurden die Bürgerinnen und Bürger von 2013 bis 2014 im Rahmen eines „Bürgerdialoges zu den Knotenpunkten“ aktiv in die Erarbeitung von Planungsalternativen einbezogen.
Im Mai 2021 wurde die Entwurfsplanung mit dem Erteilen des Gesehenvermerk des Bundesverkehrsministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auf den RE-Vorentwurf abgeschlossen. Derzeit befindet sich die Maßnahme im Planfeststellungsverfahren.
- Lückenschluss - das Projekt ist Bestandteil der zweibahnigen (4-streifigen) Ausbaukonzeption der B 27 Stuttgart bis Balingen
- Minderung der Umweltbelastung im Bereich der Tübinger Südstadt und der Gartenstadt
- Verbesserung der städtebaulichen Qualitäten und Entwicklungsmöglichkeiten
- Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Abbau von Kapazitätsengpässen
bis 16.05.2025 |
Bis zum 16.05.2025 bestand die Möglichkeit Einwendungen zu erheben bzw. Stellungnahmen abzugeben. |
05.03. – 04.04.2025 | Die Planfeststellungsunterlagen liegen auf der Internetseite des Referats 24 des Regierungspräsidiums Tübingen und im UVP-Portal unter https://www.uvp-verbund.de/bw zur Einsicht aus. |
02.12.2024 |
Öffentliche Informationsveranstaltung im Vorfeld der öffentlichen Auslegung der Planfeststellungsunterlagen in der Hermann-Hepper-Halle in Tübingen |
28.06.2024 | Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde |
28.01.2015 | Öffentliche Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums Tübingen und der Universitätsstadt Tübingen zum aktuellen Planungsstand |
2012-2013 |
Intensiver Bürgerdialog: Interessierte Bürgerinnen und Bürger wirkten mit dem Planungsteam des Regierungspräsidiums und der Stadt Tübingen aktiv an der Ausgestaltung der beiden Knotenpunkte am Bläsibad und dem Tübinger Kreuz mit |
bis 16.05.2025 | Bis zum 16.05.2025 bestand die Möglichkeit Einwendungen zu erheben bzw. Stellungnahmen abzugeben. |
05.03. – 04.04.2025 | Die Planfeststellungsunterlagen liegen auf der Internetseite des Referats 24 des Regierungspräsidiums Tübingen und im UVP-Portal unter https://www.uvp-verbund.de/bw zur Einsicht aus. |
02.12.2024 |
Öffentliche Informationsveranstaltung im Vorfeld der öffentlichen Auslegung der Planfeststellungsunterlagen in der Hermann-Hepper-Halle in Tübingen |
28.06.2024 | Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde |
Mai 2021 – Juni 2024 | Erarbeitung der Unterlagen für den Feststellungsentwurf im Rahmen der Genehmigungsplanung Es erfolgten u.a. die Fortschreibung des Verkehrsgutachtens, die Aktualisierung der Flora / Fauna / Biotope und die Erarbeitung des geologischen Gutachtens |
Mai 2021 | Gesehenvermerk des Bundesverkehrsministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) |
November 2019 | Genehmigung durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg |
Juli 2019 | Vorlage des RE-Vorentwurfs beim Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mit der Bitte um Genehmigung und Weiterleitung an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur |
05.10.2018 | Straßenbaukonferenz in Tübingen Präsentation (pdf, 1.7 MB, Datei ist nicht barrierefrei) |
2014 | Planerische Konkretisierung der Ergebnisse des Bürgerdialogs und Abstimmung mit der Universitätsstadt Tübingen, dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur |
2014 | Anmeldung der Maßnahme durch das Land Baden-Württemberg für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans 2015 |
2012–2013 | Bürgerdialog zu den Knotenpunkten Nord „Tübinger Kreuz“ und Süd „Bläsibad“ |
19.03.2012 | Vorstellung des aktuellen Planungsstandes im Gemeinderat der Stadt Tübingen |
Sept. 2011 | Fortsetzung der Planungsarbeiten für den Vorentwurf |
August 2011 | Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilt mit, dass der Bundesrechnungshof seine Bedenken gegenüber dem „Langen Schindhaubasistunnel“ zurückgestellt und der weiteren Planung auf Basis des „Langen Schindhaubasistunnels“ zugestimmt habe |
Sept. 2005 | Der Bundesrechnungshof verlangt umfassende Prüfungen unter Einbeziehung zusätzlicher Varianten |
Juli 2005 | Beginn der Vorentwurfsplanung für den „Langen Schindhaubasistunnel“ |
Juli 2004 | Der Deutsche Bundestag beschließt den Bedarfsplan mit dem „Langen Schindhaubasistunnel“ |
Juli 2002 | Der Gemeinderat der Stadt Tübingen spricht sich in einem Beschluss für den „Langen Schindhaubasistunnel“ aus |
1988 –2002 | Variantenuntersuchung im Rahmen der „Umweltverträglichkeitsstudie zum Aus- bzw. Neubau der B 27 Abschnitt Tübinger Kreuz/Bläsibad“; u. a. Ausbau im Bestand („Göglertrasse“) und Kelterhautrasse; Abstimmung mit der Stadt Tübingen und den Trägern öffentlicher Belange |
Ab 1962 | Erste Planungsüberlegungen |
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Titel | Dateityp | Größe |
---|---|---|
Übersichtslageplan | 8 MB |
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