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B 30 Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren

Die Maßnahmen B 30 Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren beinhalten den Ausbau von einer auf zwei Fahrbahnen und von zwei auf vier Fahrstreifen auf einer Länge von rund 9,2 km. Dabei sollen die Ortsdurchfahrten von Enzisreute und Gaisbeuren entlastet werden. Weiteres Ziel ist die Senkung von Unfallrisiken und damit die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Neben einer Reduzierung der Umweltbelastungen schafft der Ausbau der B 30 auch den Abbau von Kapazitätsengpässen.

Aktueller Stand

Die beiden Projekte befinden sich in der Vorplanung.

In der Vorplanung werden zielführende Trassenalternativen herausgearbeitet und miteinander verglichen. Alle verkehrlichen, wirtschaftlichen und raumstrukturellen Aspekte und deren Auswirkungen auf die Umwelt werden ermittelt und beurteilt. Ergebnis der Vorplanung ist die Auswahl einer Vorzugsvariante, die dann in den nächsten Planungsstufen weiter ausgearbeitet wird.

Die Vorplanungen beider Ortsumgehungen wurden Ende Februar 2025 im Rahmen eines Pilotprojekts an einen Generalplaner vergeben. Dies ermöglicht eine Bündelung sämtlicher Fachgutachten und Planungen unter einem Dach.

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: rd. 9,2 km
  • Bauziel (Querschnitt): 2-bahnig, 4-streifig
  • Verkehrsprognose (Planfall) für das Jahr 2030: rd. 25.000 Kfz/24h
  • Kosten: rd. 92,9 Mio. Euro (Stand 2014)

Das Projekt

Als wichtige Nord-Süd-Verbindung verbindet die B 30 auf einer Länge von rd. 102 km den Großraum Ulm mit dem Bodensee. Die B 30 führt an den Städten Laupheim, Biberach a.d.Riß, Bad Waldsee, Weingarten und Ravensburg vorbei, bis hin nach Friedrichshafen. Netzkonzeptionell gehört die B 30 zu den hochrangigen Straßen in Baden-Württemberg. Zurzeit ist sie zwischen dem Ende der Ausbaustrecke am Egelsee und Bad Waldsee-Süd nicht ausgebaut. Die Ortsdurchfahrten (OD) von Enzisreute und Gaisbeuren sind mit bis zu 21.300 Kfz/24h (DTV 2010, SV-Anteil 8%) besonders stark belastet: Sie haben das höchste Schwerverkehrsaufkommen entlang der B 30. Der Streckenabschnitt zwischen Egelsee und Bad Waldsee-Süd ist außerdem gekennzeichnet durch unübersichtliche, kurvige und kuppige Abschnitte mit Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkten. 

  • Entlastung der Ortsdurchfahrten
  • Schaffung einer leistungsfähigen überregionalen Verbindung
  • Minderung von Unfallrisiken
  • Minderung von Umweltbelastungen 

Die Maßnahmen B 30 Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren beinhalten den Ausbau von einer auf zwei Fahrbahnen und von zwei auf vier Fahrstreifen auf einer Länge von rund 9,2 km. Dabei sollen die Ortsdurchfahrten von Enzisreute und Gaisbeuren entlastet werden. Weiteres Ziel ist die Senkung von Unfallrisiken und damit die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Neben einer Reduzierung der Umweltbelastungen schafft der Ausbau der B 30 auch den Abbau von Kapazitätsengpässen. 

Aktuell Planungsübernahme durch den Generalplaner; Beginn Planungsphase I
Feb. 2025 Vergabe an einen Generalplaner
 
Nov. 2022 Planungsbeginn
20.03.2018 Landesweite Priorisierung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg. Das Vorhaben ist im zweistufigen Umsetzungskonzept der 2. Stufe, Gruppe 1 des Maßnahmentyps "Ortsumfahrungen" enthalten
2016 Bedarfsplan 2016: Eingruppierung in den "Vordringlichen Bedarf"
2004 Bedarfsplan 2004: Eingruppierung in den "Weiteren Bedarf"

Aktuelle Situation

Enzisreute

Gaisbeuren

Wir planen und bauen für Sie

    Planungsteam B 30 Enzisreute-Gaisbeuren

    Regierungspräsidium Tübingen
    Referat 44

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