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Pressemitteilung

Regierungspräsidium Tübingen organisiert landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft

„Der Meisterbrief krönt Ihr Engagement. Er steht für Exzellenz und Expertise“, betonte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen seiner Festrede.

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Die neuen Meisterinnen im Beruf Hauswirtschaft mit Ihren Urkunden
Gruppenfoto der der neuen Meisterinnen im Beruf Hauswirtschaft
Gruppenfoto der der neuen Meisterinnen im Beruf Hauswirtschaft
Das Bild zeigt Jahrgangsbeste Martina Waibel und Anja Schrode mit Regierungspräsident Klaus Tappeser bei der Meisterbriefübergabe
Jahrgangsbeste Martina Waibel und Anja Schrode mit Regierungspräsident Klaus Tappeser
Jahrgangsbeste Martina Waibel und Anja Schrode mit Regierungspräsident Klaus Tappeser

Bei der zentralen Meisterbriefübergabe am 17. Mai 2023 im Bibliotheksaal des Klosters von Bad Schussenried überreichte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen der Feierstunde die Meisterbriefe an die anwesenden 30 Meisterinnen. 37 Prüflinge haben die Prüfung bestanden.

 

Regierungspräsident Klaus Tappeser hob in seiner Begrüßungsrede die hohe berufliche Qualifikation der neuen Meisterinnen hervor. „Nehmen Sie Ihren Meisterbrief als Gütesiegel Ihres Könnens, aber auch als Zeichen der Verantwortung: Als Meister können Sie Zukunft gestalten. Sie können junge Menschen für Ihren Beruf begeistern“, so der Regierungspräsident. Er gratulierte den Jungmeisterinnen zu ihrem Erfolg und ermunterten sie, ihren Beruf mit Stolz auszuüben.

 

Regierungspräsident Klaus Tappeser dankte im Rahmen seiner Begrüßung allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete seinen Dank darüber hinaus an die Lehrkräfte der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, sowie insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die immer wieder ihre berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.

 

In ihrem Festvortrag hob Prof. Dr. Astrid Klingshirn hervor, dass das Versorgungs- & Verpflegungsmanagement zu den Kernbereichen der Hauswirtschaft zählt. Für die Umsetzung sind Hausgeräte als Partner unabdingbar, um Prozesse effizient und den Qualitätsansprüchen entsprechend umzusetzen. Insbesondere die Ressourceneffizienz der Geräte steht derzeit im Fokus aller - von Kühlgeräten, über Gargeräte bis hin zu Geschirrspülmaschinen. Neben Geräteherstellern, die über die Geräteauslegung die Effizienz grundlegend definieren, haben Nutzerinnen und Nutzer einen erheblichen Einfluss: Knowhow und Nutzungskompetenz sind entscheidend. Bei der Weiterentwicklung der Geräte und der Information zur richtigen Nutzung kommt Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern eine wichtige Expertenrolle zu.

 

Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. In Kindergärten sind hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wichtig wie diejenigen in Senioren- und Pflegeheimen, Kranken- oder Tagungshäusern. Kreativen Fachkräften bietet sich hier ein neuer und wachsender Markt. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit zusätzlichen Tätigkeitsbereichen wie Hofladen, Direktvermarktung oder Beherbergung sind auf eine professionelle Hauswirtschaft angewiesen. Schließlich gibt es mit den über fünf Millionen Privathaushalten in Baden-Württemberg ein weiteres hauswirtschaftliches Zukunftsfeld.

 

Hintergrundinformation:

Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.

 

Im Prüfungsjahr 2022/2023 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschaft 37 Kandidatinnen bestanden.

 

Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Im Deutschen Qualifikationsrahmen steht der Meistertitel auf der gleichen Niveaustufe wie der Bachelorabschluss: Niveaustufe 6.

Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.

 

Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft, Analysieren von Betriebssituationen, Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten, Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben, Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements, Berufs- und Arbeitspädagogik sowie Mitarbeiterführung.

 

Bildunterschrift:

Gruppenbild, Fotografie: Vera Schmid-Dannert, Regierungspräsidium Tübingen.

Jahrgangsbeste Martina Waibel und Anja Schrode mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Fotografie: Vera Schmid-Dannert, Regierungspräsidium Tübingen

 

Anlagen:

Liste der neuen Meisterinnen im Beruf Hauswirtschaft

Einladungsflyer zur Meisterbriefübergabe am 17.05.2023

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Martina Bitzer, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

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