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Medienmitteilung

Landesweiter „Schulbus-Check 2018“ des WBO, DEKRA und TÜV SÜD: Alle Busse technisch O.K. und für den Schülerverkehr geeignet

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​Passend zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Ergebnisse des diesjährigen Schulbus-Checks bei der Abschlussveranstaltung auf dem Betriebshof der Firma Omnibus Groß in Rottenburg bei Tübingen vorgeführt. Insgesamt wurden dieses Jahr im „Schulbus-Check“ über 270 Fahrzeuge von den Prüfinstitutionen auf Herz und Nieren überprüft. Neben den Prüfkriterien wie Haltegriffe und Spiegel wurden in der bis zu 45-minütigen Inspektion auch die Bremsen, Reifen, die Reversiereinrichtung (Einklemmsicherung) der Türen und natürlich die Lichtanlage untersucht. In einer Sichtkontrolle wurden auch der Motorraum, der Unterboden der Fahrzeuge sowie die Achsen und Lenkung gecheckt. Prüfingenieure von TÜV SÜD und DEKRA zeigten an einem Gelenkbus die Prüfinhalte des Checks.

Marcus Zipperle, Regionaler Koordinator operatives Business Bereich Baden-Württemberg von TÜV SÜD zieht abschließend eine positive Bilanz: "Alle uns vorgeführten Fahrzeuge waren, wie dieses hier, in einem einwandfreien technischen Zustand. Dies verwundert nicht, ist doch die Busflotte in Baden-Württemberg mit 7,2 gegenüber 8,6 Jahren im Bundesdurchschnitt sehr jung. Neben dem Alter spielt die regelmäßige Wartung eine entscheidende Rolle. Auch hier haben die Baden-Württembergischen Omnibusunternehmen die Nase vorn: Die typischen Mängel wie Ölverlust oder Rost an tragenden Teilen kamen praktisch nicht vor."


Auch Bernd Wagner, Vertreter des Technischen Leiters beim DEKRA e.V., bescheinigt: "Aus technischer Sicht waren die überprüften Busse in Ordnung. Hervorzuheben ist, dass durch Ausstattung und Hilfsmittel wie Spiegel für den Fahrer oder Haltegriffe für die Kinder auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Fahrgäste eingegangen wird. Hier bewiesen die Omnibusunternehmen hohe Sachkompetenz, wir von DEKRA stehen den Unternehmen dazu gerne beratend zur Seite."


Der Tübinger Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger überzeugte sich in Rottenburg vom hohen technischen Standard der im Schülerverkehr eingesetzten Fahrzeuge: "Das Regierungspräsidium beherbergt als Schaltstelle zwischen Ministerien einerseits und Landratsämtern, Städten und Gemeinden andererseits so vielfältige Arbeitsbereiche unter einem Dach wie keine andere Landesbehörde. So beschäftigen wir uns professionsbedingt mit Grundfragen der Lebensqualität und Lebensmöglichkeiten. „Straßenwesen und Verkehr“, aber auch „Schule und Bildung“ sind wichtige Abteilungen bei uns. Auch deshalb haben wir ein besonderes Interesse daran, dass die Schulwege mit Bus und Bahn in unserem Land sicher sind."


Dies bestätigt Dr. Witgar Weber, Geschäftsführer des WBO:  "Unseren Mitgliedsunternehmen ist Sicherheit das A und O des öffentlichen Personenverkehrs. Für die über 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im Flächenland Baden-Württemberg ist ein funktionierendes und sicheres Schulbussystem unumgänglich. Für sie ist der Bus das Verkehrsmittel ‚Nummer 1‘. Dabei zeigt die Statistik: Der Bus ist das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel auf dem Weg zu Schule, weit vor dem Pkw, Mofa, Moped oder Fahrrad. Dass dies so ist und so bleibt, gilt der Dank unseren Omnibusunternehmern."

Nicht nur technische Sicherheit, auch Innovation und modernste Technik sind für die Fa. Omnibus Groß, auf deren Betriebshof die Abschlussveranstaltung „Schulbus-Check 2018“ stattfand, selbst geforderter Standard. Störungsmelder per WhatsApp oder die Auslastungsanzeige bringen dem Fahrgast konkrete Vorteile. Hierfür werden mit Sensoren die ein- und aussteigenden Fahrgäste gezählt. Johannes Groß: „Sollte sich der Bus verspäten, bekommt der Fahrgast eine Nachricht auf sein Handy, auch wie ausgelastet der Bus ist, kann er jetzt sofort erkennen und darauf reagieren.“ Hierfür erhielt Omnibus Groß den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2017. Nicht zu unterschätzen: Das Unternehmen erhält in Echtzeit exakte Zahlen zu Fahrgastströmen und kann diese bei zukünftigen Planungen direkt verwerten.
Hintergrund: Zum achten Mal führte der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) gemeinsam mit den Prüfinstitutionen DEKRA und TÜV SÜD über die Sommerferien den freiwilligen Check der von den Mitgliedsunternehmen im Schülerverkehr eingesetzten Linienbusse durch. Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen (HU) und den vierteljährlichen Sicherheitsprüfungen (SP) wurden die über 200 Fahrzeuge daraufhin untersucht, ob sie für die speziellen Anforderungen des Schülerverkehrs geeignet sind. Hierzu gehören etwa Haltegriffe und Haltewunschtasten in entsprechender Höhe, Rundumsicht des Fahrers durch entsprechende Spiegel, die Schulbusschilder oder auch zusätzliche Blinkleuchten hinten.
Die gute Nachricht: Alle überprüften Busse erfüllten die Anforderungen und waren technisch O.K.. Erstmals wurde dies, falls gewünscht, mit dem Aufkleber „Schulbus-Check 2018“ am Fahrzeug dokumentiert. Aber auch ohne Aufkleber können Eltern und Kinder sagen: „Mein Schulbus ist sicher!“

Fotos zum honorarfreien Abdruck.
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Gruppenfoto mit Schülern: Johannes Groß, Omnibus Groß GmbH, DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher, Regionalkoordinator TÜV SÜD Marcus Zipperle, Regierungsvizepräsident Tübingen, Dr. Utz Remlinger, Klassenlehrerin Christiane Rude, Schulleiter Katholisches Freies Gymnasium St. Meinrad, Peter Scheiger, WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber.
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Eine seltene Gelegenheit: Marcus Zipperle, TÜV SÜD, erklärt den Kindern, Journalisten und Vertretern aus Politik und Verwaltung technische Prüfinhalte unter einem Bus.
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DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher zeigt den Schülern das Messergebnis der Schließkraftmessung an den Bustüren: Alles im grünen Bereich!
Pressekontakt WBO:
Klaus Zimmermann
Dornierstr. 3, 71034 Böblingen
Tel.: 07031/623-107, Mobil: 0174-928 82 83
klaus.zimmermann@busforum.de

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