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Erneuerbare Energien

Wie transportiert man ein 80 Meter langes Windrad-Rotorblatt durch enge Straßen auf der Schwäbischen Alb?

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Blick von oben: Ein Schwerlasttransporter transportiert ein Rotorblatt durch enge Straßen in Gomadingen

Schwerlasttransport für den Windpark Gomadingen

Für den neuen Windpark bei Gomadingen wurden Anfang des Jahres die großen Bauteile der Windenergieanlagen angeliefert. 
Besonders spektakulär sind dabei die Transporte der Rotorblätter: Jedes einzelne ist rund 80 Meter lang und etwa 20 Tonnen schwer. Insgesamt werden 15 Rotorblätter für die fünf geplanten Anlagen benötigt.

Wie solche Großkomponenten sicher durch enge Ortsdurchfahrten, Kurven und über Waldwege zur Baustelle gelangen, zeigt unser neues Video auf unseren Social Media Kanälen und  datenschutzkonform hier auf der Startseite. 

 

Spezialfahrzeug für den Rotorblatttransport

Für den Transport kommt ein sogenannter BladeLifter zum Einsatz – ein hydraulisch gesteuertes Spezialfahrzeug, das Rotorblätter während der Fahrt kippen, drehen und anheben kann. Dadurch lassen sich selbst enge Kurven oder Steigungen bewältigen, die für herkömmliche Schwerlasttransporte kaum passierbar wären.

Das Fahrzeug verfügt über 12 Achsen und 96 Reifen und wird per Fernbedienung von zwei Spezialisten gesteuert. Häufig bewegt sich der Transport dabei nur mit Schrittgeschwindigkeit von etwa fünf bis zehn Kilometern pro Stunde. Vom Umschlagplatz in Münsingen bis zur Baustelle am Eichberg bei Gomadingen dauert die rund 17 Kilometer lange Strecke etwa drei Stunden.

 

Planung, Sicherheit und Naturschutz

Solche Transporte erfordern eine umfangreiche Vorbereitung. Vorab werden Streckenstudien erstellt, in denen z.B. Kurvenradien und Hindernisse entlang der Route geprüft werden. Gegebenenfalls müssen temporär Äste zurückgeschnitten oder Verkehrsschilder demontiert werden, um den Transport sicher durchführen zu können.

 

Windpark Gomadingen

Im Waldgebiet bei Gomadingen entstehen derzeit fünf Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 31 Megawatt. Nach der Fertigstellung sollen sie jährlich etwa 65 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen – ausreichend für rund 21.500 Haushalte.

Wie der Schwerlasttransport eines Rotorblatts in der Praxis aussieht, zeigt unser neues Social-Media-Video auf Youtube

Datenschutzkonform können Sie das Video auf unserer Webseite anschauen:

Wie das Fundament einer Windenergieanlage dort entsteht, zeigen wir hier: https://www.youtube.com/shorts/EOWWhhBSh0M

 

Unsere Stabsstelle Energiewende, Windenergie und Klimaschutz (StEWK) fungiert als zentrale Anlaufstelle im Regierungspräsidium Tübingen und übernimmt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Fachbereichen im Regierungspräsidium, Ministerien, Behörden, Regionalverbänden und Kommunen. Sie unterstützt die strategische Planung und Umsetzung der Energiewende sowie die Förderung von Windenergie und Klimaschutzmaßnahmen in unserem Bezirk.

Stabsstelle Energiewende, Windenergie und Klimaschutz

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