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Medienmitteilung

Über 200 Einsatzkräfte probten für den Ernstfall

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​Am 28.09.2019 führte das Regierungspräsidium Tübingen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen eine Großübung durch. Schwerpunkt der Übung war ein fingierter Großbrand, ausgelöst durch einen technischen Defekt.

Gemeinsam mit den Kräften von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Deutsches Rotes Kreuz übte das Regierungspräsidium Tübingen am Samstag, 28.09.2019, die Bewältigung einer Großeinsatzlage in öffentlichen Gebäuden. Schwerpunkt der Übung war ein Großbrandszenario mit Verrauchungen über drei Stockwerke hinweg. Um ein reales Szenario zu schaffen begleiteten über 60 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Sigmaringen, des Jugendrotkreuzes und zweier Lehrgänge der Feuerwehrgrundausbildung als verletzte, betroffene oder schaulustige Statisten die Übung. Mehr als 30 Lösch- und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren im Einsatz, zig Kilometer Schlauch wurden ausgerollt und drei Nebelmaschinen sorgten für ein eindrucksvolles Brandszenario. Parallel zum fingierten Großbrand wurde ein Stromausfall in der Einrichtung und ein Polizeieinsatz geübt. Dafür war unter anderem ein 20 kVA starkes Stromaggregat im Einsatz.

„Für uns war der Großeinsatz ein wichtiges Training, um für den Ernstfall noch besser vorbereitet zu sein“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Der Tübinger Regierungspräsident dankte alle Beteiligten: „Toll, mit wie viel Herzblut sich Hauptamtliche und im Ehrenamt Engagierte sich auf diese Herausforderung eingelassen und aktiv bei der Übung und in der Vorbereitung mitgewirkt haben.“

Mit der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen, Mengen, Bingen, Inzigkofen, Sigmaringendorf, Krauchenwies und Bad Saulgau, dem Deutschen Roten Kreuz Sigmaringen und Pfullendorf, dem Malteser Hilfsdienst Sigmaringen, der Notfallseelsorge Sigmaringen, dem Polizeipräsidium Konstanz und dem Technischen Hilfswerk Pfullendorf waren über 200 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. „Ich bin beeindruckt, wie gut das Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten funktioniert hat“, so Sandra Brendler, Leiterin des Referats Flüchtlingsaufnahme am Regierungspräsidium Tübingen und Leiterin der Großübung.

Alle Beteiligten konnten während der Übung wertvolle Erfahrungen sammeln. Einem Ernstfall in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen oder einem anderen öffentlichen Gebäude kann zukünftig noch besser begegnet werden.


Rettung von Hausbewohnern; © RP TübingenStatisten werden sehr realistisch für die Großübung geschminkt; © RP Tübingen






Bildunterschrift:
Die gerufene Feuerwehr bespricht die Lage; Rettung von Hausbewohnern; Statisten werden sehr realistisch für die Großübung geschminkt; Fotografien: Regierungspräsidium Tübingen.

Hintergrundinformation:
Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Sigmaringen ist in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne untergebracht. Die Einrichtung ist dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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