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Pressemitteilung

Sanierung Hochwasserrückhaltebecken Ölbach

Becken des Wasser- und Bodenverbandes Rottal auf Gemarkung Steinhausen.

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Das Foto zeigt das Hochwasserrückhaltebecken Ölbach, Blick von Dammkrone nach Oberstrom
Hochwasserrückhaltebecken Ölbach, Blick von Dammkrone nach Oberstrom
Hochwasserrückhaltebecken Ölbach, Blick von Dammkrone nach Oberstrom

Beim Hochwasserrückhaltebecken Ölbach handelt es sich um ein Trockenbecken mittlerer Größe im Hauptschluss des Ölbachs. Es gehört dem Wasser- und Bodenverband Rottal und liegt auf der Gemarkung Steinhausen an der Rottum.

 

Für das rund 60 Jahre alte Hochwasserrückhaltebecken Ölbach wurde in den Jahren 2019 und 2020 eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt. Dabei wurde ein erheblicher Instandsetzungsbedarf festgestellt, der nun umgesetzt werden soll. Sowohl der Damm des Rückhaltebeckens als auch das Ablaufbauwerk werden nach dem Stand der heutigen Technik saniert.

 

„Mit der Sanierung wird ein wesentlicher Beitrag zur Funktionssicherheit des Rückhaltebeckens und zum Hochwasserschutz geleistet“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Aus Gründen der Standsicherheit bzw. zur Verhinderung der Durchströmung im Einstau muss eine Innendichtung mittels Spundwand eingebracht werden. Das Ablaufbauwerk wird neu errichtet und zum Zweck der ökologischen Durchgängigkeit für Wasserlebewesen gestaltet. Die Kreisstraße wird über das Brückenbauwerk des Ablaufbauwerks geführt.

 

Für die Sanierung fallen zuwendungsfähige Kosten von rund 4,1 Millionen Euro an, die das Land mit rund 2,9 Millionen Euro bezuschusst. "Es ist ein vorrangiges Anliegen des Landes, die Kommunen bei der baulichen Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen bestmöglich zu unterstützen", so Tappeser weiter.

 

Hintergrundinformationen:

Der Wasser- und Bodenverband Rottal wurde im Jahr 1969 gegründet. Der Verbandsvorsitz liegt derzeit bei der Gemeinde Rot an der Rot.

 

Nach der aktuellen Verbandssatzung vom 22. Juli 1999 sind die Gemeinden Achstetten, Berkheim, Burgrieden, Erlenmoos, Erolzheim, Gutenzell-Hürbel, Kirchdorf, Ochsenhausen, Rot an der Rot, Schwendi und Steinhausen an der Rottum, sowie die Gemeinde Erbach als auch die Stadt Bad Wurzach und die Gemeinde Aitrach Mitglieder des Verbandes.

 

Zur Durchführung seiner Aufgaben hat der Verband u.a. die notwendigen Anlagen, insbesondere Rückhalte- und Speicherbecken zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten. Neben dem Hochwasserrückhaltebecken Ölbach sind dies die Becken Rappenbach und Pfaffenrieder Bach.

 

Das ungesteuert betriebene Becken Ölbach besitzt ein gewöhnliches Rückhaltevolumen von rund 80.000 m³, bei Vollstau wird über den Grundablass eine Wassermenge von ca. 3,8 m³/s abgegeben.

 

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Sabrina Lorenz, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

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