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Medienmitteilung

Regierungspräsidium Tübingen organisiert erstmals zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter

Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt überreichte im Rahmen der Feierstunde 38 Meisterbriefe.

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​Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt: „Hauswirtschaftliche Berufe haben Zukunft!“

 
Am 12. Mai 2016 fand in Leonberg die erste vom Regierungspräsidium Tübingen organisierte zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter statt. Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt überreichte im Rahmen der Feierstunde 38 Meisterbriefe. In seiner Festansprache betonte er die Leistungen, die im Berufsfeld Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. „Aufgrund der demographischen Entwicklung und der Veränderungen in unserer Gesellschaft bieten sich für gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den hauswirtschaftlichen Berufen vielfältige Einsatzmöglichkeiten“, so Dr. Schmidt.

 

Regierungspräsident Dr. Schmidt erläuterte die große Bedeutung, die hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen für ältere Menschen bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben. Für den Ländlichen Raum liege hier eine zentrale Herausforderung. „Nur mit praxistauglichen Konzepten für die Versorgung älterer Menschen kann und wird der Ländliche Raum attraktiv und lebenswert bleiben“, stellte der Regierungspräsident fest.

 

Dr. Schmidt gratulierte den Jungmeisterinnen zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die frisch gebackenen Meisterinnen auf, zu selbstbewussten Botschafterinnen ihres Berufes zu werden und bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin zu werben.

 

Der Regierungspräsident dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete diesen Dank neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die ihre langjährige berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.

 

Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.


Hintergrundinformation:
Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.

Im Prüfungsjahr 2015/2016 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/in 38 Kandidatinnen bestanden. Jungmeister waren in Baden-Württemberg in diesem Prüfungsjahr nicht dabei.

Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.

Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.


Meisterprüfungen im Prüfungsjahr 2015-2016

Flyer Meisterbriefübergabe am 12.05.2016

 


Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

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