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Initiative „FAIRDI – natürlich vom Bodensee“ mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis Produkte 2027 im Transformationsfeld „Natur“ ausgezeichnet
Regierungspräsidentin Isabel Kling: „FAIRDI ist wegweisend für unseren heimischen Obstbau am Bodensee und darüber hinaus“
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Die Nachhaltigkeitsinitiative „FAIRDI – natürlich vom Bodensee“ des Obstregion Bodensee e.V. ist mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2027 im Transformationsfeld „Natur“ ausgezeichnet worden.
Bei ihrem Besuch der Oberschwabenschau in Ravensburg nutzte die Tübinger Regierungspräsidentin Isabel Kling die Gelegenheit, sich gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Marion Gentges und Vertreterinnen und Vertretern der Obstregion Bodensee e.V. über die Initiative auszutauschen und zu diesem Erfolg zu gratulieren.
„FAIRDI zeigt eindrucksvoll, wie die Zukunft des Obstbaus am Bodensee gelingen kann. Die Initiative verbindet den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit der wirtschaftlichen Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Dass dieses Engagement nun mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wird, ist eine große Anerkennung für unsere Region“, betonte Regierungspräsidentin Kling.
Hintergrundinformationen:
Obstbauern am Bodensee haben unter Federführung des Obstregion Bodensee e.V. im Jahr 2021 die Initiative FAIRDI ins Leben gerufen. Von Beginn an stand FAIRDI für Fair zur Umwelt, Fair zum Erzeuger und Fair für die Gesellschaft.
Die Bodenseeregion ist mit rund 6.500 ha die zweitgrößte Apfelanbauregion Deutschlands. Äpfel vom Bodensee stehen für höchste Qualität aus regionalem Anbau. Die Obstregion Bodensee e.V. ist die Fachvertretung der Obsterzeuger am Bodensee von Konstanz bis Lindau. Die Vermarktung erfolgt unter der Dachmarke OBST VOM BODENSEE.
Die Basis hierfür bilden widerstandsfähige und klimaangepasste Apfelsorten. Die Sorten werden unter wissenschaftlicher Begleitung des KOB (Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee) auf ihre Eignung geprüft, bevor sie in den breiten Anbau gehen. Die Sorten ermöglichen einen geringeren Pflanzenschutzmitteleinsatz bei gleicher Qualität der Äpfel.
Neben dem geringeren Pflanzenschutzmitteleinsatz fördern die Betriebe zusätzlich gezielt die Biodiversität in und um die Obstanalgen durch Maßnahmen wie Blühflächen und Strukturelemente als Nahrungsangebot und Habitate für Insekten.
FAIRDI wird gezielt am Markt platziert. Seit 2025 sind die ersten Äpfel im Handel und seither wird die Menge und die Vermarktungsstandorte kontinuierlich ausgebaut. So ist es Verbrauchern möglich, beim Einkauf die Arbeit der Initiative und damit den regionalen Obstbau noch stärker wertzuschätzen und durch den gezielten Einkauf zu unterstützen.
Das Projekt wird seitens des Landes Baden-Württemberg durch das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat gefördert. Es ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit von Erzeugern, Vermarktern und der angewandten Wissenschaft zum Wohle einer regionalen Erzeugung zum Wohle von Natur und Gesellschaft.
Bildunterschrift:
v.l.n.r.: Manuela Heinrich (Geschäftsführerin Obst vom Bodensee Marketing GmbH), Anja Renz (Geschäftsführerin Obstregion Bodensee e.V.), Anna Steffelin (Bodensee-Apfelkönigin 2026/2028), Thomas Heilig und Erich Röhrenbach (Vorsitzende Obstregion Bodensee e.V.), Marion Gentges (Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg), Emelie Lanz (Bodensee-Apfelprinzessin 2026/2028), Hartwig Roth (Vorsitzender Obsterzeuger Ravensburg e.V.), Isabel Kling (Regierungspräsidentin Regierungspräsidium Tübingen).
Urheber: Obst vom Bodensee Marketing GmbH