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Heiko Herbrand ist neuer Leiter des Referats Chemikaliensicherheit des Regierungspräsidiums Tübingen
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Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Heiko Herbrand mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum neuen Leiter des Referats „Chemikaliensicherheit“ der Abteilung „Marktüberwachung“ beim Regierungspräsidium Tübingen bestellt.
Seit 2009 ist Heiko Herbrand in der Landesverwaltung Baden-Württemberg tätig. Er studierte Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen in Mannheim und in Nancy (Frankreich) und war vor seinem Wechsel in die Landesverwaltung mehrere Jahre bei einem französischen Konzern tätig.
Nach seinem Wechsel in die Landesverwaltung übernahm er mit der damaligen Gründung der Referate 57 für Marktüberwachung in der Abteilung „Umwelt“ an den einzelnen Regierungspräsidien die Koordination des Sachgebiets „Chemikaliensicherheit“ am Regierungspräsidium Tübingen. Mit der Zentralisierung der Marktüberwachung in Baden-Württemberg im Jahr 2014 und Gründung einer hierfür eigenen Abteilung am Regierungspräsidium Tübingen wechselte er in das Referat „Chemikaliensicherheit“. Dort hatte er neben seinen fachlichen Aufgaben zusätzlich referatsübergreifende Funktionen im Zusammenhang mit dem Aufbau der neu geschaffenen und nunmehr landesweit zuständigen Abteilung inne.
In den Jahren 2020 bis 2022 war er an das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg angeordnet und konnte sich in weiteren Rechtsbereichen der Marktüberwachung einbringen. Bereits seit 2020 war er stellvertretender Referatsleiter im Referat „Chemikaliensicherheit“ und übernahm diese Aufgabe wieder nach seiner Rückkehr an das Regierungspräsidium.
„Heiko Herbrand ist dank seines umfangreichen Know-Hows und seiner langjährigen Erfahrung bestens auf seine neue Rolle vorbereitet. Mit ihm gewinnen wir einen engagierten und kompetenten Leiter des Referats Chemikaliensicherheit, das Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Umwelt minimiert und faire Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Binnenmarkt sicherstellt“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser bei seiner Amtseinsetzung.
Heiko Herbrand tritt die Nachfolge von Dr. Martin Kaimer an, der zum 31.12.2025 in den Ruhestand tritt. Dr. Martin Kaimer hatte das Referat „Chemikaliensicherheit“ seit 2015 geführt. Einer der Schwerpunkte in dieser Zeit lag darin, die Überwachung von Chemikalien landesweit aufzubauen. Heute ist die Chemikaliensicherheit an sechs Standorten in Baden-Württemberg angesiedelt und ein gefragter Gesprächspartner für Verbraucherinnen und Verbraucher, Industrie und Gewerbe sowie den Zoll.
Hintergrundinformationen:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats 114 „Chemikaliensicherheit“ überwachen landesweit Hersteller, Importeure, gewerbliche Anwender und Händler von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen hinsichtlich der chemikalienrechtlichen Produktanforderungen sowie der produktbezogenen Anforderungen des Abfallrechts. Zentrales Ziel ist es, das Inverkehrbringen und die Verbreitung von nichtkonformen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen auf dem Markt zu unterbinden.
Für diverse gefährliche chemische Stoffe respektive Stoffgruppen sind Verbote bzw. Grenzwerte definiert, die Inverkehrbringende von Chemikalien oder sonstigen Produkten einhalten müssen. Diese sind allerdings nicht gebündelt in einer Vorschrift zu finden, sondern in verschiedenen europäischen Regelwerken festgelegt. Beispiele hierfür sind die sogenannte REACH-Verordnung, die CLP-Verordnung, die Biozid-Verordnung, die F-Gase-Verordnung und die ElektroStoff-Verordnung.
Bild:
V.l.n.r: Abteilungspräsident Stephan Czarnecki, neuer Referatsleiter Chemikaliensicherheit - Heiko Herbrand, Regierungspräsident Klaus Tappeser
Fotografie: Sabrina Lorenz, K-Stelle, Regierungspräsidium Tübingen