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Gewässerschau an der Eyach in Haigerloch
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Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Eyach frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt am 28. Januar 2026 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis im Bereich Haigerloch bis Stetten eine Gewässerschau durch.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer werden an diesem Tag das Eyachufer von der Firma BayWa bis Stetten begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eyach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden mögliche Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohnerschaft bzw. Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis.
Hintergrundinformationen:
Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eyach durchzuführen (§ 32 Abs. 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie Anlagen am Gewässer zu betreten.
Ansprechperson beim Regierungspräsidium Tübingen für die Gewässerschau in Haigerloch ist Bianca Rebmann, Telefon: 07071 757-1431, E-Mail: bianca.rebmann@rpt.bwl.de.