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Biodiversitätswirkung und Anbau alternativer Kulturarten für eine nachhaltige Landwirtschaft

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Blick auf einen Bio-Acker: Linsen mit Hafer als Stützfrucht
Bio-Acker: Linsen mit Hafer als Stützfrucht
Bio-Acker: Linsen mit Hafer als Stützfrucht

Veranstaltung am Acker für interessierte Landwirtinnen und Landwirte in Hohenstein-Eglingen.

Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und die Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb geben interessierten Landwirtinnen und Landwirten am 7. Juli 2022 ab 14:00 Uhr die Möglichkeit, sich vor Ort am Acker über Erfahrungen und neuere Erkenntnisse zum Anbau von alternativen Kulturen zu informieren. Zudem wird aufgezeigt, dass die Biodiversität unter anderem über den Anbau solcher Kulturen und weiteren Anbaumaßnahmen gefördert werden kann und welche Absatz- und Vermarktungsoptionen es gibt.

 

Anbauberater Wendelin Heilig referiert am 7. Juli 2022 in Hohenstein-Eglingen über die Etablierung von alternativen Kulturen wie Buchweizen, Linsen mit Stützfrucht und Emmer und geht auf die Ansprüche der Kulturen hinsichtlich der Sortenunterschiede ein. Weitere Themen an diesem Nachmittag sind die Nährstoffversorgung, die mechanische Beikrautregulierung, die Beerntung sowie die Wechselwirkungen zwischen Saatstärke und dem Ertragsvermögen der Kulturen.

 

Dr. Rainer Oppermann, Leiter Institut für Agrarökologie und Biodiversität Mannheim, nimmt die Biodiversität in den verschiedenen Kulturen und den Wechselwirkungen auf Landschaftsebene in den Blick und zeigt auf, welche Möglichkeiten der Anbau von Mischkulturen dafür bietet. Das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb birgt aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten viele Möglichkeiten und es können hier produktionsintegrierte Biodiversitäts-Hotspots entstehen. Außerdem wird während der Veranstaltung diskutiert, wie sich spezielle Kulturen wie Körnerfenchel, Blaumohn und Saatlein im Kontext der übrigen Kulturen dabei auswirken.

 

Abschließend stellen Maike Honold und Adelheid Schnitzler Projekte der Bio-Musterregion und der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb vor und zeigen auf, welche Absatz- und Vermarktungsoptionen es gibt.

 

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz zwischen Hohenstein-Eglingen in Richtung Ödenwaldstetten, rund 650 Meter nach dem Ortsausgang Hohenstein links fahren. Es ist vorteilhaft Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Veranstaltung dauert zwei bis maximal drei Stunden und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildunterschrift:

Bio-Acker: Linsen mit Hafer als Stützfrucht, Foto: Maike Honold

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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