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A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
RP Tübingen hat für den Bauabschnitt 1 des 6-streifigen Ausbaus der A 8 die Hauptbauleistungen vergeben.
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Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den Bauabschnitt 1 des 6-streifigen Ausbaus der A 8 die Hauptbauleistungen vergeben.
Den Auftrag für die Hauptbauleistungen, das sind insbesondere der Straßen- und Brückenbau, hat die Firma LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 37,2 Mio. Euro.
Die Inbetriebnahme der ausgebauten A 8 inklusive der Doppelanschlussstelle ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Der Bauabschnitt 1 ist mit 2,3 Kilometern der kürzeste aber infolge des gleichzeitigen Neubaus der Doppelanschlussstelle Ulm-West / Ulm-Nord der komplexeste Bauabschnitt des Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord. Durch die Erweiterung der bestehenden Anschlussstelle Ulm-West um die Anschlussstelle Ulm-Nord zur sogenannten Doppelanschlussstelle, wird das Industriegebiet im Ulmer Norden mit seinem Container-Bahnhof zukünftig direkt an die A 8 angebunden. Die Verknüpfung zwischen Straße und Schiene wird auf diese Weise optimiert und es werden die Ortsdurchfahrten entlastet. Eine besondere Herausforderung des Bauabschnitts ist, dass die A 8 mit ihren ca. 74.000 Fahrzeugen pro Tag die ebenfalls hoch belastete Bahnstrecke Stuttgart-Ulm kreuzt. Der Neubau des entsprechend notwendigen Brückenbauwerks im laufenden Betrieb stellt eine sehr anspruchsvolle Aufgabe dar.
Vorabmaßnahmen sind bereits erfolgt. Sichtbar sind aktuell die in Vorbereitung des Ausbaus getätigten Vorschüttungen der neuen Straßendämme.
Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, sowie der Stadt Ulm.
Hinweis für die Redaktionen
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.