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Veranstaltung „Schule trifft Naturschutz: Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Streuobst“ am 2. Oktober 2026
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Streuobstwiesen sind artenreiche Lebensräume und prägende Bestandteile der Kulturlandschaft in Baden-Württemberg. Sie eröffnen vielfältige Zugänge für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. So lassen sich am Beispiel Streuobst etwa ökologische Zusammenhänge anschaulich vermitteln, Artenkenntnis fördern und Themen wie Artenschutz, Ernährung und Landnutzung praxisnah aufgreifen und miteinander vernetzen.
Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es bereits umfangreiches Fachwissen und zahlreiche außerschulische Bildungsangebote zu diesem Themenbereich. Diese stärker mit schulischem Lernen zu verbinden und den Austausch zwischen Lehrkräften und Engagierten aus dem Streuobstbereich zu fördern, ist ein zentrales Anliegen der Vernetzungsveranstaltung „Schule trifft Naturschutz: Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Streuobst“.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 2. Oktober 2026, von 14.00 bis 17.00 Uhr im Regierungspräsidium Tübingen statt. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 29. September 2026, über das Anmeldeformular möglich.
„Die Streuobstwiese ist ein besonderer Lernort. Vieles, was im Schulunterricht zunächst abstrakt erscheint, lässt sich hier beobachten, untersuchen und erfahren. Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler komplexe Zusammenhänge erkennen und nachvollziehen“, erläutert Andreas Hachenberg, Fachreferent Biologie in der Abteilung Schule und Bildung am Regierungspräsidium Tübingen.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Tübingen sowie an Initiativen und weitere Engagierte aus dem Streuobstbereich. Fachliche Impulse sowie Austausch und Vernetzung bilden die Schwerpunkte der Veranstaltung. Zwei kurze einführende Vorträge beleuchten die Streuobstwiese als Lebensraum und die vielfältigen Anknüpfungspunkte für den Schulunterricht. Beim anschließenden „Markt der Möglichkeiten“ steht der direkte Austausch zwischen Lehrkräften und Engagierten aus dem Streuobstbereich im Vordergrund. Initiativen stellen ihre Bildungsangebote vor und Lehrkräfte erhalten Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten außerschulischer Bildungsarbeit.
„Entscheidend ist, dass Engagierte, die außerschulische Bildungsangebote gestalten, und die Lehrkräfte, die nach praxisnahen Zugängen für ihre Schülerinnen und Schüler suchen, voneinander wissen und miteinander ins Gespräch kommen. Dafür bietet die Veranstaltung den passenden Raum“, so Sonja Bluhm, Referentin für Naturschutzkommunikation am Regierungspräsidium Tübingen.
Hintergrundinformationen:
Das Modellprojekt „Schule trifft Naturschutz“ ist aus dem Netzwerk Naturschutz am Regierungspräsidium Tübingen hervorgegangen und wird gemeinsam von der Abteilung „Schule“ und dem Referat „Naturschutz und Landschaftspflege“ umgesetzt.
Weitere Informationen sowie das vollständige Programm sind online unter Netzwerk Naturschutz Tübingen Naturschutz | Regierungspräsidium Tübingen zu finden.