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Medienmitteilung

22 mal „Ja“ für Projekte im Biosphärengebiet

Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ unterstützt jährlich pfiffige und nachhaltige Projekte in der Region

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Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ unterstützt jährlich pfiffige und nachhaltige Projekte in der Region. Der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ hat am Freitag, 18.03.2016, „grünes Licht“ für 22 Projektanträge gegeben. Die rund 268.000 Euro Fördermittel können somit Investitionen im Biosphärengebiet in Höhe von 455.000 Euro anstoßen.

Der 32-köpfige Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ hat am Freitag, 18. März 2016, über vorliegende Anträge auf finanzielle Unterstützung durch das Förderprogramm Biosphärengebiet Schwäbische Alb entschieden. Dabei standen 22 Projekte aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ zur Diskussion und Abstimmung auf der Tagesordnung im Feuerwehrhaus in Hayingen.

Die gewählten, aus allen drei Landkreisen des Biosphärengebiets stammenden Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Vereinen und Verbänden sowie der Partner-Initiative stimmten allen Projektanträgen zu. „Mit diesem Ja haben seit 2008 mehr als zwei Millionen Euro Fördermittel und Gesamtinvestitionen von über 3,8 Millionen Euro die nachhaltige Entwicklung der Region vorangebracht“, so der Vereins- und Beiratsvorsitzende Landrat Thomas Reumann.

Über das „grüne Licht“ freuen sich beispielsweise die Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg oder der Höhlenverein in Westerheim die mit diesem Geld das Projekt „Lernerlebnis Natur“ bzw. eine energiesparende Höhlenbeleuchtung realisieren können. In Metzingen kann die Erneuerung einer Brennereianlage erfolgen; die Entwicklung einer Blühmischung aus dem Biosphärengebiet sowie die Erneuerung von Informationsschildern zu Burgen im Landkreis Esslingen und Reutlingen sind weitere Projekte.

Hintergrundinformationen
Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Jährlich stehen mindestens 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Seit 2008 bis heute wurden über 2,0 Mio. Euro Zuschüsse über das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vergeben.

Anträge können von Kommunen, Vereinen und Verbänden, Interessensgemeinschaften oder auch Privatpersonen gestellt werden. Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.

Im Anhang finden Sie die Projektliste aller vom Beirat empfohlenen Projekte. Die einzelnen Projektbeschreibungen sind unter https://www.biosphaerengebiet-alb.de/foerdern-mitmachen/foerderprogramm einsehbar.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.

​Projektliste 2016

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