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B 27, Bodelshausen - Ofterdingen Fahrbahndeckenerneuerung

Die Fahrbahn der B 27 muss zwischen Bodelshausen und Ofterdingen erneuert werden. Der Schwerpunkt der Arbeiten wurde bewusst in die Sommerferien in Baden-Württemberg gelegt, um die verkehrsärmere Zeit zu nutzen und die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmende, Anlieger, Betriebe sowie die Kurklinik so gering wie möglich zu halten.

Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen aufrecht erhalten.

Im Rahmen der Bauablaufbesprechungen ist es gelungen, unter Ausnutzung von Synergien den Arbeitsablauf zu optimieren. So werden jetzt die Bauabschnitte pro Fahrtrichtung zusammengefasst und die Gesamtbaumaßnahme in zwei anstatt sechs Bauabschnitte abgewickelt. Von diesem neuen Bauablauf erwartet das Regierungspräsidium Tübingen eine robustere Abwicklung des Vorhabens und eine Beschleunigung der Gesamtbaumaßnahme. Für diesen Ablauf war es erforderlich mit vorbereitenden Arbeiten bereits am Freitag, 24. Juli 2026 zu beginnen.

Die Fahrtrichtung Tübingen verbleibt auf der B 27. Der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wird auf den Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hechingen verschwenkt und an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Fahrtrichtung Hechingen wird ab Ofterdingen über die L 385 Rottenburg-Dettingen, L 389 Rottenburg- Hemmendorf und Bodelshausen auf die B 27 umgeleitet.

Die Zufahrt zur Kurklinik Bad Sebastiansweiler und die weiteren Anlieger an der B 27 sind in dieser Bauphase aus Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen erreichbar. 
An der Einmündung der K 6933, Anschlussstelle Mössingen-Belsen ist das rechtseinbiegen in Fahrtrichtung Tübingen wieder möglich.

Aktueller Stand

Die Bauarbeiten im Bauabschnitt 1 haben am Mittwoch, 29. Juli 2026 begonnen. Die Umleitungsstrecke ist seit Montagvormittag, 27. Juli 2026, aktiv. Die Zufahrt von K 6933 auf die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen (u.a. Kurklinik Bad Sebastiansweiler) ist ab Freitagnachmittag 14. August 2026 wieder möglich.

Alle Informationen können Sie ebenfalls der Pressemitteilung vom 13.08.2026 entnehmen.

Zahlen und Fakten

  • Bauabschnitte: 2
  • Projektlänge: 3,2 Kilometer
  • Kosten: 2,4 Millionen Euro

FAQ - häufig gestellte Fragen

Fahrbahndeckenerneuerung

Die Sanierung ist notwendig, um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten und die Straße bis zum Bau des vierstreifigen Abschnitts der B 27 zwischen Bodelshausen und Nehren in einem guten Zustand zu erhalten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und ihres Alters ist die Straße tagtäglich starker Belastung ausgesetzt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme beseitigen wir gezielt die dadurch entstandenen Schäden.

Dazu zählen insbesondere:

  • Risse in der Asphaltdecke, durch die beispielsweise Nässe eindringen und die Straße weiter zerstören kann.
  • Spurrillen durch die dauerhafte Verkehrsbelastung, in denen sich bei Regen Wasser sammeln und zu Aquaplaning führen kann.
  • Allgemeine Schadstellen an der Straßenoberfläche, wie etwa Schlaglöcher.
  • Unebenheiten, die den Fahrkomfort verringern und vor allem die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmenden gefährden.

Hinweis: Indem wir diese Mängel rechtzeitig beheben, sorgen wir dafür, dass Sie wieder sicher und komfortabel unterwegs sind und die Straße im Bestand länger genutzt werden kann.

Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg führt in regelmäßigen Abständen landesweit eine objektive Zustandserfassung und –bewertung (ZEB) der Landes- und Bundesstraßen durch. Die letzte ZEB für Bundesstraßen stammt aus dem Jahr 2023, diejenige für die Landesstraßen aus dem Jahr 2024. Aus dieser ergibt sich eine landesweite Priorisierung der zu sanierenden Erhaltungsabschnitte der Bundes- und Landessstraßen. Der Abschnitt der B 27 zwischen der Anschlussstelle Bodelshausen und Ofterdingen ist in dieser Priorisierung enthalten.

Die Vorgehensweise des Ministeriums für Verkehr bezüglich der Ermittlung der erhaltungswürdigen Straßen ist unter diesem Link abrufbar.

Nichts. Die Sanierung der Fahrbahn dient der Verkehrssicherheit und ändert nichts an der sehr hohen Priorität, die der Bau der Ortsumgehung Ofterdingen bei Bund und Land genießt. Die Maßnahme ist Teil des aktuellen Investitionsrahmenplans 2025-2029 und wird auf Seiten des Regierungspräsidiums weiter mit hoher Priorität verfolgt. 

Der Neubau der sogenannten „Endelbergtrasse“ ist ein Großprojekt, das in Planung und Bau sehr großen Aufwand erfordert und daher eine mehrjährige Bauphase benötigen wird. Der Baubeginn der Maßnahme kann erst nach Abschluss des derzeit anhängigen Klageverfahrens erfolgen. Bis die neue Trasse verkehrswirksam ist, werden also selbst bei besten Bedingungen noch mehrere Jahre vergehen. 

Bis dahin muss also auch die Bestandstrasse den Anforderungen des Verkehrs genügen und wird von uns im Sinne der Verkehrssicherheit instandgehalten. 

Eine Straße kann nicht saniert werden, ohne zumindest teilweise gesperrt zu werden. Beeinträchtigungen lassen sich also nicht verhindern. Wir wissen, dass diese Sperrungen und die Umleitungen für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für die Menschen an den Umleitungsstrecken eine Belastung sind. Auch unsere Kolleginnen und Kollegen sind davon betroffen und wünschen sich eine schnelle Umsetzung. 

Um die Belastung für Verkehrsteilnehmende, Anlieger, Betriebe und die Kurklinik so gering zu halten, wie es unter den Gegebenheiten möglich ist, wird der Schwerpunkt der Arbeiten in den Sommerferien liegen. Zusätzlich wird die Arbeit so geplant, dass der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen und Stuttgart während der gesamten Bauzeit auf der B 27 geführt werden kann. 

In den Bauabschnitten 1-2 wird der Verkehr in Fahrtrichtung Hechingen über Dettingen (L 385) und Hemmendorf (L 389) umgeleitet.

Die teilweise Ertüchtigung der Landesstraßen wurde vor Beginn der Baumaßnahme abgeschlossen.

Wir verstehen den Wunsch, die Baumaßnahme so schnell wie möglich umzusetzen. Das Bautempo wird jedoch von verschiedenen Faktoren bestimmt, bei denen wir im Sinne der Sicherheit und Qualität keine Abstriche machen können:

  • Wartezeiten: Manche Arbeitsschritte erfordern zwingend Geduld. Neuer Asphalt wird beispielsweise sehr heiß eingebaut und muss ausreichend auskühlen und aushärten. In dieser Zeit kann die Fläche nicht befahren werden, auch wenn die Baustelle in diesem Moment scheinbar "ruhig" liegt. Genauso muss auch das Wetter mitspielen, bei verschiedenen Arbeitsschritten ist die Baustelle wetterabhängig.
  • Verfügbarkeit von Ressourcen: Ein reibungsloser Bauablauf hängt stark davon ab, dass Baumaterialien und Baumaschinen pünktlich vor Ort sind. Zudem spielt die Auslastung des Fachpersonals – sowohl bei den ausführenden Baufirmen als auch bei der Verwaltung – eine entscheidende Rolle.
  • Sicherheit hat Vorrang: Die Arbeiten werden direkt neben dem fließenden Verkehr ausgeführt. Es erfordert Zeit und Sorgfalt, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden sowie den Schutz der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter unter Arbeitsschutzaspekten durchgehend zu gewährleisten.
  • Qualität für eine lange Lebensdauer: Schnelligkeit darf nicht zulasten der Qualität gehen. Die Arbeiten müssen präzise ausgeführt werden, um die Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit der neuen Fahrbahn zu sichern. Nur so vermeiden wir, dass in wenigen Jahren schon wieder repariert werden muss.
  • Verkehrsführung: Während der Bauzeit muss die Region, wenn auch mit Umwegen oder gewissen Einschränkungen erreichbar bleiben.

Geschwindigkeit in der Umsetzung ist ein Qualitätsmerkmal von Baustellen, das besonders den Verkehrsteilnehmenden wichtig ist. Daneben gibt es aber noch weitere Faktoren, die bedeutend sind: Bei der Planung muss das Regierungspräsidium auch die örtlichen bestehenden Randbedingungen, die Qualität der Umsetzung, die Kosten, die Verkehrsführung während des Baus und die Sicherheit der Menschen, die auf der Baustelle arbeiten, im Blick behalten. All diese Faktoren müssen gegeneinander abgewogen werden, eine Stärkung des einen Faktors geht häufig zulasten eines anderen. 

Auf den Faktor Zeit zu optimieren würde also je nach Herangehensweise höhere Kosten, eine geringere Qualität, eine Vollsperrung mit allen Begleiterscheinungen oder weniger Sicherheit und schlechtere Arbeitsbedingungen auf der Baustelle bedeuten. 

In der Gesamtbetrachtung haben wir uns deshalb entschieden, eine Balance zwischen Zeit, Kosten und Auswirkungen auf den Verkehr anzustreben, die sowohl der Verkehrssicherheit, der Arbeitssicherheit als auch der Qualität des Ergebnisses zugutekommt. 

Der Schwerpunkt der Fahrbahnerneuerung auf der B 27 zwischen Bodelshausen und Ofterdingen liegt bewusst in den Sommerferien, um die verkehrsärmere Zeit zu nutzen und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Informationen können der Pressemitteilung vom 22.07.2026 entnommen werden.

Durch eine Optimierung der Arbeitsabläufe wird die Gesamtmaßnahme nun in zwei anstatt sechs Bauabschnitten abgewickelt (zusammengefasst pro Fahrtrichtung). Daher haben die vorbereitenden Arbeiten bereits am Freitag, 24. Juli 2026 begonnen. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist es das Ziel,
die Gesamtmaßnahme bis Mitte Oktober 2026 abzuschließen.

So verläuft der Verkehr während der Bauzeit:

  • Fahrtrichtung Tübingen: Verbleibt auf der B 27. Der Verkehr wird auf den Fahrstreifen der Gegenrichtung verschwenkt und an der Baustelle vorbeigeführt
  • Fahrtrichtung Hechingen: Wird ab Ofterdingen großräumig über die L 385 (Rottenburg-Dettingen), L 389 (Rottenburg-Hemmendorf) und Bodelshausen zurück auf die B 27 umgeleitet
  • Anlieger und Kurklinik Bad Sebastiansweiler: Bleiben aus Richtung Bodelshausen (in Fahrtrichtung Tübingen) erreichbar

Unterlagen auf einen Klick

Täglich aktualisierte Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem des Landes Baden-Württemberg unter  https://www.verkehrsinfo-bw.de/Baustellen abgerufen werden.

Kontakt

Regierungspräsidium Tübingen
Referat 47.1 - Baureferat Nord

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