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Medienmitteilung

Heimische Ackerwildkräuter erhalten

Wieso sind Ackerwildkräuter so wichtig und wie kann man sie schützen?

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​Wieso sind Ackerwildkräuter so wichtig und wie kann man sie schützen?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich Diplom-Biologin Sigrid Pohl vom Projekt Ackerwildkrautschutz am Donnerstag, 22. Juni 2017. Startpunkt der zweieinhalbstündigen Führung ist um 18:30 Uhr das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. 

Adonisröschen waren früher weit verbreitet und typisch für die Alb. Heute sind sie kaum noch zu finden. Die Ursachen dafür liegen auf der Hand: Vor allem der Einsatz von Herbiziden und die generelle Überdüngung von Ackerflächen sorgen für das rasche Schwinden dieser und vieler anderer einst so zahlreich vorkommender Pflanzen. Aber gerade Ackerwildkräuter sind eine wichtige Lebensgrundlage vieler Insekten und Schmetterlingsarten und somit auch für unsere heimischen Vögel. Bei der Bewirtschaftung großen Monokulturen, die kein Wachstum anderer Pflanze zulassen, spricht man mittlerweile von „stummen Äckern“. Durch das Fehlen von Ackerwildkräutern, hört man kaum noch Insektensummen oder Vogelzwitschern auf den landwirtschaftlichen Flächen.

 

Um Adonisröschen und andere Ackerwildkräuter zu erhalten, sind Landwirte und Bevölkerung gefragt. Interessierte Bauern können ihre Äcker in eine extensiv genutzte Fläche umwandeln und bekommen dafür Ausgleichszahlungen. Was Privatpersonen für den Erhalt von Ackerwildkräutern tun können, erklärt Diplom-Biologin Sigrid Pohl am 22. Juni 2017 von 18.30 bis 20.00 Uhr im Rahmen einer Wildkräuterführung mit Start am Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Frau Pohl arbeitet im Projekt Ackerwildkrautschutz am Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit dem NABU-Kreisverband Zollernalb.

 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS Bad Urach – Münsingen statt und richtet sich vornehmlich an Interessierte ab 16 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch bis spätestens 19.06.2017 unter 07381 932938-31 erforderlich. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen.

 

Hintergrundinformationen:
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Bitte beachten Sie, dass die Angaben zu dieser Veranstaltung im gedruckten Sommerprogramm-Flyer geändert wurden und nicht mehr aktuell sind.

 

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071757-3080, gerne zur Verfügung.

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