Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

Lesezeit:

Teilen via:

Medienmitteilung

Städtebauförderungsprogramm 2020 | 45 Millionen Euro gehen an Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen

Lesezeit:

Teilen via:

​Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat im Städtebauförderungsprogramm 2020 den Städten und Gemeinden im Land insgesamt rund 265 Millionen Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen bewilligt. Davon kommen rund 101,9 Millionen Euro vom Bund. Bei der Bewilligungssumme wurde damit in diesem Jahr erneut ein Rekordniveau erreicht. Städte und Gemeinden wird durch die Mittel ermöglicht, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Ortskernen zu verbessern, Quartiere aufzuwerten, bestehende Zentren funktionsfähig zu halten oder zu revitalisieren.

Im Regierungsbezirk Tübingen wurden insgesamt 63 Städte und Gemeinden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms 2020 bedacht und rund 45 Millionen Euro für Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen bewilligt. Dies entspricht einem Anteil von 17,25 Prozent der insgesamt in Baden-Württemberg bereitgestellten Mittel. Der Regierungsbezirk Tübingen liegt damit etwas über den 16,5 Prozent, die ihm eigentlich nach Königsteiner Schlüssel zustehen.

„Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist das ein starkes Signal von Bund und Land an die Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen. Hiermit ist ein klares Zeichen an unsere Kommunen verbunden, dass wir die Städte und Gemeinden auch künftig eng und verlässlich begleitet werden – auch und gerade in schwierigen Zeiten“, machte Regierungspräsident Klaus Tappeser deutlich.

Wie wichtig die Städtebauförderungsmittel für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung der Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen sind, zeigt sich auch an dem wie schon in den Jahren davor sehr hohen Antragsvolumen: Das Programm ist trotz der Rekordfördersumme um rund das dreifache überzeichnet.

Hintergrundinformationen:

Die Städtebauförderung reagiert flexibel auf neue und wechselnde Herausforderungen und legt Grundlagen für eine zukunftsfähige Fortentwicklung der Städte und Gemeinden, ihrer Infrastruktur und der Wirtschaft.

Die städtebauliche Erneuerung trägt nach dem Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ maßgeblich zur Nachverdichtung, zur Revitalisierung von Brachflächen und damit zur Reduzierung der Freiflächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke bei. In baulich vorgenutzten Gebieten können mit Hilfe der Städtebauförderung zudem in erheblichem Maße auch stadtklimatische und energetische Verbesserungen erreicht werden sowie qualitativ hochwertige Grün- und Freiflächen entstehen. 
Unverzichtbar für eine erfolgreiche zukunftsorientierte Stadtentwicklung ist die Erstellung und regelmäßige Fortentwicklung eines umfassenden gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Zu einem solchen Konzept gehören Analysen und stadtplanerische Zielsetzungen hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung, des lokalen Wohnungsbestandes und -bedarfs, der Einzelhandelsstruktur und Nahversorgung, der Mobilität und des Verkehrs, des Bildungs- und Arbeitsangebots, der sozialen und integrationsfördernden Einrichtungen sowie des Stadtklimas.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

Weitere aktuelle Meldungen

  • Das Foto zeigt ein Haupt- und Umspannwerksschema für 115 kV. Mit Blendlicht, das durch Bestrahlung entgegen der Sonnenrichtung entsteht.

    Erlass des Planfeststellungsbeschlusses für den Umbau der Freileitungsanbindung an das Umspannwerk Dellmensingen in der Gemeinde Erbach

    | Planfeststellung
  • Das Bild zeigt zwei Personen von hinten sitzend auf einer Bank auf einem Berg, die den Ausblick auf eine Landschaft und den Sonnenaufgang betrachten.

    Naturerwachen mit Alpenblick und regionalem Frühstück

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb
  • Das Foto zeigt eine Drohnenaufnahme von Brochenzell nach einem Hochwasserereignis. Man sieht die über das Ufer getretene Schussen und teilweise überschwemmtes Gelände

    Gewässerschau in Brochenzell an der Schussen

    | Gewässer
  • Das Foto zeigt eine Luftaufnahme von Rotasweiher-Degermoos

    Landesübergreifendes Moorprojekt im Degermoos: Wiedervernässung im Abschnitt Rotasweiher startet

    | Naturschutz
  • Man sieht ein Bild mit verschiedenen Symbolen: z. B. Apfel, Besteck, Haus, Personen, Kalender und den Schriftzügen "Der Alltag im Berufsfeld Hauswirtschaft", "Einfach mal Danke sagen" und dem Hinweis auf den Tag der Hauswirtschaft am 21. März"

    „Gesund essen, nachhaltig leben: Die Zukunft auf dem Teller“

    | Hauswirtschaft

    Am 21. März ist Tag der Hauswirtschaft!

  • Das Foto zeigt die Sirchinger Steige. Ein Verbotsschild über 3,5 Tonnen und Straßenschilder mit dem Schriftzug St. Johann und Bad Urach. Und ein Schild "Wasserschutzgebiet"

    L 249 Sanierungsarbeiten an der Sirchinger Steige zwischen Bad Urach und Sirchingen - Wiederaufnahme der Arbeiten ab Montag, 23. März 2026

    | Straßen
  • Wie transportiert man ein 80 Meter langes Windrad-Rotorblatt durch enge Straßen auf der Schwäbischen Alb?

    | Erneuerbare Energien
  • Das Foto zeigt ein Portrait von Bernadette Behr

    Bernadette Behr ist Leiterin des Staatlichen Schulamtes Markdorf

    | Schule
  • Das Bild zeigt eine Straße mit einem Baustelleninformationsschild.

    B 31 Vorankündigung der Fahrbahnsanierung zwischen Kressbronn und der Landesgrenze ab 13. April 2026

    | Straßen
  • Das Foto zeigt den Anschluss Bleiche aus der Luft

    B 28 Dettingen an der Erms – Umbau des Anschlusses „Bleiche“

    | Straßen

    Beginn der Bauphase 3 ab Freitag, 20. März 2026

  • Das Foto zeigt eine Fahrbahnsetzungen im Verlauf der L 442

    B 463 Instandsetzung des Tunnels Albstadt-Laufen und weitere Erhaltungsmaßnahmen

    | Straßen

    Sanierungsarbeiten der Umleitungsstrecke auf der L 442 zwischen Balingen-Zillhausen und Albstadt-Pfeffingen ab Mittwoch, 18.03.2026

  • Ein junger Mann steht zwischen Kleiderständern und blickt auf das Kleidungsetikett

    Fast Fashion im Onlinehandel: Marktüberwachung Baden-Württemberg stellt bei jedem zweiten Kleidungsstück Kennzeichnungsmängel fest

    | Marktüberwachung

    Am 15. März ist Deutscher Verbrauchertag!

  • Das Foto zeigt eine Illustration auf der fünf Mäuse abgebildet sind. Zwischen den Mäusen sieht man einen Wecker, eine Glühbirne und ein Flugzeug

    Torben Kuhlmann | Illustrationen und Bücher

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 16. März bis zum 11. April 2026 in der Stadtbücherei in Riedlingen zu sehen

  • Das Foto zeigt den Knotenpunkt Wasserfall und die stattfindenden Asphaltarbeiten von oben

    B 28 Bad Urach, Ausbau der Knotenpunkte „Wasserfall“ und „Hochhaus“

    | Straßen

    Schrittweise Umstellung auf die Verkehrsphase 2 ab Mittwoch, 11. März 2026

  • Das Bild zeigt das Bodenseeufer bei Überlingen mit einem Bootssteg.

    Gewässerschau in Überlingen am Bodensee

    | Gewässer
  • Das Foto zeigt mehrere Kleidungssstücke aufgehängt auf Bügeln

    Glückstag für Fashion-Fans

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    25. Klamottentauschparty in Münsingen

  • Die Bücher von der Axel Scheffler-Ausstellung "Grüffelo und Co." liegen auf einem Tisch

    Grüffelo & Co. | Ausstellung mit Büchern von Axel Scheffler

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 9. März bis zum 2. April 2026 in der Gemeindebücherei in Dettingen an der Erms zu sehen

  • Das Foto zeigt eine Informationsveranstaltung. Mehrere Personen an Tischen in einem großen Raum. Man blickt auf eine Leinwand mit einer Präsentation zum Thema "B 30, Friedrichshafen - Ravensburg"

    B 30neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach

    | Straßenplanung

    Regierungspräsidium Tübingen informiert Gemeinde- und Ortschaftsräte von Tettnang, Meckenbeuren und Kau über den Planungsstand und das weitere Vorgehen

  • Das Bild zeigt ein Verbotsschild mit Schriftzug 3,5 Tonnen auf blauem Hintergrund

    L 371 Brücke über den Neckar und Kanal bei Tübingen-Hirschau

    | Brücken

    Sperrung für Schwerverkehr wird nicht eingehalten: Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen notwendig

  • Das Foto zeigt 5 Feuerwehrfahrzeuge des Strahlensprühtrupps vor einer Großen Halle

    Übung zum Schutz der Bevölkerung vor radioaktiver Strahlung

    | Feuerwehrwesen