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Pressemitteilung

„Prüfen durch Schießen - Die Sicherheit im Visier“

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Geschossgeschwindigkeitsmessanlage im Schießkanal B100
Geschossgeschwindigkeitsmessanlage im Schießkanal B100

Beschusskanäle im Beschussamt Ulm nach Modernisierung wieder für den Betrieb freigegeben

Zwei Beschusskanäle wurden im Beschussamt Ulm umfangreich modernisiert und sind jetzt wieder für die Prüfung von Schusswaffen und Munition freigegeben. Das Regierungspräsidium Tübingen verfügt damit über eine der modernsten Prüfungsanlagen europaweit.

 

Die beiden 25 und 100 Meter langen Beschusskanäle des Beschussamtes Ulm, Abteilung Eich- und Beschusswesen des Regierungspräsidium Tübingen, für die Prüfung von Waffen und Munition unterschiedlicher Art wurden modernisiert. Nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten zählt das Beschussamt durch modernste Lüftungstechnik, Schalldämmung auf höchstem Niveau sowie neuen Geschossfängen zu den modernsten Einrichtungen seiner Art. Die sicherheitstechnische Ausstattung wurde nochmals erheblich verstärkt. Schießstandsachverständige und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bestätigen den neu gestalteten Prüfräumen die Gewährleistung modernster Anforderungen an Technik und Ausstattung.

 

„Wir überprüfen Schusswaffen und Munition aller Art, gerade aber auch Polizeipistolen und Einsatzmunition, da ist es entscheidend, dass die neuste Technik zum Einsatz kommt“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Die modernisierten Beschusskanäle ermöglichen es, unserer Aufgabe auf noch höherem Niveau gerecht zu werden und damit die Sicherheit für den Anwender und die Bevölkerung weiter zu steigern.“

 

Das Beschussamt Ulm ist die staatliche Stelle in Baden-Württemberg, die Jagd- und Sportwaffen und deren Munition prüft, bevor diese in Umlauf kommen. Die Typ-Prüfungen von Polizeipistolen und deren Munition auf Einsatztauglichkeit und Verwendungssicherheit im Polizeivollzugsdienst in Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg erfolgt ebenfalls dort. „Im Beschussamt Ulm werden aber nicht nur Waffen geprüft, sondern auch angriffshemmendes Material, sogar im internationalen Rahmen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Da wird dann schon auch mal auf ein gepanzertes Auto oder durchschusshemmende Türen geschossen.“

Bei der Durchführung all dieser Aufgaben ist sowohl der Beschuss der Materialien als auch das Abfeuern von Waffen in Beschusskanälen mit entsprechender mess- und sicherheitstechnischer Ausstattung notwendig.

 

Hintergrundinformation:

Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.

 

Eine weitere Dienststelle stellt das Beschussamt Ulm als eine von sechs staatlichen Stellen in Deutschland dar, die Waffen und Munition prüfen, bevor diese in Umlauf kommen. In Deutschland ist das Beschussamt Ulm die größte Prüfstelle dieser Art und die einzige Einrichtung in Baden-Württemberg.

 

Bildunterschrift:
Geschossgeschwindigkeitsmessanlage im Schießkanal B100, Foto: Regierungspräsidium Tübingen, Beschussamt Ulm.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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