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Pressemitteilung

Meisterinnen und Meister ihres Fachs

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Lisa Christina Buck aus Holzkirch mit einem kleinen Mädchen und Ihrem Meisterbrief
Lisa Christina Buck aus Holzkirch
Lisa Christina Buck aus Holzkirch
Fabian Roth aus Eberhardzell mit seinem Meisterbrief
Fabian Roth aus Eberhardzell
Fabian Roth aus Eberhardzell

Erfolgreicher Abschluss der Meisterprüfung im Beruf Landwirt/in im Regierungsbezirk Tübingen

 

Im Regierungsbezirk Tübingen freuen sich drei Landwirtinnen und 25 Landwirte über den erfolgreichen Abschluss ihrer Meisterprüfung im Beruf Landwirt.

„Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor eine hohe Bedeutung“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Sie alle dürfen mit Stolz jetzt den Titel Landwirtschaftsmeisterin bzw. Landwirtschaftsmeister führen, dazu gratuliere ich Ihnen herzlich“.

Bedingt durch die aktuelle Pandemielage fand dieses Jahr keine offizielle Meisterfeier im Regierungsbezirk statt. Die Jungmeisterinnen und Jungmeister nahmen einzeln ihren Meisterbrief zusammen mit einem persönlichen Gratulationsschreiben von Regierungspräsident Klaus Tappeser an ihrer Fachschule in Biberach bzw. Ravensburg in Empfang. Als Jahrgangsbeste wurden Lisa Christina Buck aus Holzkirch und Fabian Roth aus Eberhardzell mit einem Buchgeschenk und einer Urkunde besonders ausgezeichnet.

Vom Niveau entspricht der Meistertitel im Europäischen Qualifikationsrahmen einem Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären bzw. akademischen Bildung zeigt das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung und die berufliche Fortbildung zur Meisterin oder Meister in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.

Der Tübinger Regierungspräsident dankt allen, die trotz der schwierigen Umstände seit März dieses Jahres die notwendigen Lehrgänge sowie die einzelnen Prüfungsstationen ermöglicht und die jungen Meisterinnen und Meister auf ihrem Weg zur Prüfung und zum erfolgreichen Abschluss begleitet haben. Die besondere Lage erforderte ein hohes Maß an Flexibilität und Geduld bei der Prüfungsorganisation, die einer strikten Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen sowie in Einzelfällen auch Quarantäneverpflichtungen geschuldet waren.

Hintergrundinformation:
Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.

Bei der Meisterprüfung werden neben der Überprüfung von Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen Betriebsführung und Management gestellt. Außerdem müssen die Prüflinge ihr Wissen bzgl. der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben sowie in Berufs- und Arbeitspädagogik und Personalführung unter Beweis stellen.

Die Landwirtschaft steht für die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel und eine regionale Versorgung von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Außerdem erfüllt sie wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

Anlage:
Liste der neuen Meisterinnen und Meister im Beruf Landwirt/in im Regierungsbezirk Tübingen

Fotos:
Lisa Christina Buck aus Holzkirch und Fabian Roth aus Eberhardzell; Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

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