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Pressemitteilung

Landrat Dr. Fiedler gibt Wireball an Biosphärengebiet Schwäbische Alb weiter

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Dietmar Enkel, Abteilungsleiter Umwelt im Regierungspräsidium Tübingen, Landrat Dr. Ulrich Fiedler, Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Ingo Hiller, Landwirt und Blühpate im Kooperationsprojekt „Bienenstrom“ bei der Übergabe des Wireball
Dietmar Enkel, Abteilungsleiter Umwelt im RP Tübingen, Landrat Dr. Ulrich Fiedler, Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Ingo Hiller, Landwirt und Blühpate im Kooperationsprojekt „Bienenstrom“ (v.l.n.r.)
Dietmar Enkel, Abteilungsleiter Umwelt im RP Tübingen, Landrat Dr. Ulrich Fiedler, Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Ingo Hiller, Landwirt und Blühpate im Kooperationsprojekt „Bienenstrom“ (v.l.n.r.)

Biosphärengebiet formuliert Klimaversprechen.

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021 übergab Landrat Dr. Ulrich Fiedler im Biosphärenzentrum in Münsingen den Wireball an das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Leiter der Geschäftsstelle Achim Nagel nahm den Wireball entgegen und gab im Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt „Bienenstrom“, welches die Geschäftsstelle gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen durchführt, ein Klimaversprechen ab.

Landrat Dr. Ulrich Fiedler hat am Donnerstagnachmittag den „Wireball“, einen fußballgroßen Drahtball, der an den durch Deutschland rollenden, menschengroßen Wireball angelehnt ist, an Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb übergeben. Üblich ist, dass bei jeder Übergabe ein Klimaversprechen des Empfängers ausgesprochen wird. Stellvertretend für das Kooperationsprojekt „Bienenstrom“ war zudem Ingo Hiller, Landwirt aus Westerheim und Blühpate im Projekt anwesend.

Bei Bienenstrom unterstützen die Stromkunden mit einem Blühhilfe-Beitrag von einem Cent pro KWh sogenannte Blühpaten-Landwirte dabei, beispielsweise Maisanbauflächen für Biogasanlagen durch Blühflächen zu ergänzen. Pro Hektar Anbaufläche, die mit mehrjährigen blühenden Energiepflanzen angebaut wird, erhalten die Landwirte einen festgelegten Betrag und können damit erhöhte Anbaukosten und Ertragsminderungen auffangen. So entstehen nachhaltige Lebensräume für Bienen, Schmetterlingen und andere Insekten. Neben dem Beitrag zum Artenschutz entstehen zudem positive Effekte für das Klima: Erosionsschutz und Humusaufbau sind dabei wichtige Themen.

„Wir möchten gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen und den Blühhelfern im Biosphärengebiet weiter an einer Umsetzung von mehrjährigen Blühflächen für Biogasanlagen arbeiten und so einen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz leisten. Dieses Beispiel zeigt, wie sich Ökologie und Ökonomie sinnvoll vereinen lassen“, versprach Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

„Mit Bienenstrom haben wir gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen und dem Biosphärengebiet Schwäbischen Alb einen Weg gefunden, wie sich die Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv für ein Produkt für mehr Arten- und Klimaschutz entscheiden können und wir teilnehmenden Landwirte einen fairen Ausgleich erhalten“, erläuterte Ingo Hiller.

„Klima- und Artenschutz beginnt hier sozusagen im ganz Kleinen - bei unseren Bienen. Den Lebensraum der Bienen zu erhalten und neuen zu schaffen, ist für uns alle jedoch von großer Bedeutung“, ergänzte Landrat Dr. Ulrich Fiedler. Er hatte den Wireball vor gut zwei Wochen von Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck erhalten. In seinem Klimaversprechen nahm der Reutlinger Landrat auf einen Kreistagsbeschluss aus dem Sommer 2020 Bezug, mit dem sich der Kreis ein wichtiges Ziel gesetzt hat: bis spätestens 2040 soll die Landkreisverwaltung weitgehende Klimaneutralität erreichen. Landrat Dr. Fiedler versprach: „Mein Team und ich werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass wir die Klimaneutralität der Landkreisverwaltung deutlich vor 2040 erreichen. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Erfüllung des Versprechens ist der Neubau des Landratsamts.“

Weitere Informationen und seine ganz persönlichen Klimaschutzmaßnahmen kann jeder über den CO2-Fußabdruckrechner auf der Homepage der Klimawette erfassen:

https://www.3fuersklima.de/klimawette/

https://co2avatar.org/co2avatar-app/user/register-fast

Bildunterschrift:

V. l. n. r.: Dietmar Enkel, Abteilungsleiter Umwelt im Regierungspräsidium Tübingen, Landrat Dr. Ulrich Fiedler, Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Ingo Hiller, Landwirt und Blühpate im Kooperationsprojekt „Bienenstrom“; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb oder Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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