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L 249 zwischen Bad Urach und Sirchingen Sanierungsarbeiten an der Sirchinger Steige
Abschluss der Arbeiten am Freitag, 14. August 2026
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Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit August 2025 die Hangrutschung an der L 249 zwischen Bad Urach und seinem Ortsteil Sirchingen, der sogenannten Sirchinger Steige, sanieren. Die ursprünglich geplanten Arbeiten zur Sanierung der Hangrutschung fanden im Bereich des Anschlusses der K 6708 (Hanner Steige) statt. Der Abschnitt der L 249 von der B 465 bis zu der Einmündung der K 6708 (Hanner Steige) konnte am 26. Juni 2026 für die Verkehrsteilnehmer wieder freigegeben werden.
Über den Winter 2025/2026 ist eine neue Rutschung talseitig der Landesstraße im oberen Bereich der Steige aufgetreten. Hierdurch musste der Abschnitt zwischen dem Anschluss der K 6708 (Hanner Steige) und Ortsteil Sirchingen von Bad Urach über den 26. Juni 2026 hinaus gesperrt bleiben. Beim Herstellen der dortigen Baugrube kam es zu einem weiteren Hangrutsch. Dieser musste zusätzlich aufwändig mit einer vernagelten Spritzbetonschale gesichert werden.
Die Landesstraße 249 wird am Freitag, 14. August 2026 im Laufe des Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben.
Das Regierungspräsidium bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohnern für die im Zusammenhang der Maßnahme entstandenen Beeinträchtigungen.
Kosten
Die Kosten für die Sicherungsmaßnahme im oberen Teil der L 249 belaufen sich auf rund 250.000 Euro, die das Land Baden-Württemberg als Baulastträger der Landesstraßen trägt.
Hintergrundinformation
Die über den Winter neu aufgetretene Rutschung wurde durch ein sogenanntes „Farfalla“ System gesichert. Dieses extra für instabile Böschungen entwickelte System besteht aus einzelnen rechteckigen Stahlrahmen hinter welchen ein robustes Drahtgeflecht angeordnet ist. Durch die Anordnung von mehreren einzelnen Elementen neben und übereinander kann der instabile Erdkörper gesichert werden. Mit Felsanker werden die einzelnen Elemente im anstehenden Untergrund (Fels) gesichert. Durch diese Bauweise erfolgt eine Stabilisierung des sich dahinter befindlichen Erdkörpers und durch die Rückverhängung mit den Felsankern ist eine Verbindung mit dem anstehenden Felsen gegeben.