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Aktuelle Meldung

Klaus Tappeser: “Grüner Wasserstoff“ wird für die Energiewende von zentraler Bedeutung sein.

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Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Tübingen. Rechts im Bild: Simon Marx, Steinbeis-Innovationszentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik (SIZ-EGS)
Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Tübingen. Rechts im Bild: Simon Marx, Steinbeis-Innovationszentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik (SIZ-EGS)
Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Tübingen. Rechts im Bild: Simon Marx, Steinbeis-Innovationszentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik (SIZ-EGS)

Regierungspräsident Klaus Tappeser hat am 17.04.2023 mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Tübingen, welche mit dem Thema Wasserstoff befasst sind, das innovative Stadtquartier „Neue Weststadt“ Esslingen besichtigt. Simon Marx von der Steinbeis-Innovationszentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik (SIZ-EGS) führte durch das klimaneutrale Quartier und legte den Fokus einerseits auf die Erfahrungen im Genehmigungsverfahren und andererseits auf die technische Umsetzung des Klimakonzepts mit Besichtigung der Energiezentrale. Herzstück der Energiezentrale ist der Elektrolyseur. Der Elektrolyseur wandelt überschüssigen Strom aus den erneuerbaren Erzeugungsanlagen in sogenannten „grünen Wasserstoff“ um und macht die Energie auf diese Weise speicherfähig.

 

„Grüner Wasserstoff“ wird für die Energiewende von zentraler Bedeutung sein. Von dem Erfahrungsaustausch mit dem Anlagenbetreiber des innovativen Stadtquartiers „Neue Weststadt“ Esslingen werden die im Regierungsbezirk Tübingen anstehenden Wasserstoff-Projekte profitieren, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Das Regierungspräsidium Tübingen arbeitet tatkräftig an der Beschleunigung der Energiewende und wurde von vier Wasserstoffelektrolyseuren über bereits laufende Projektierungen informiert. Ein wesentlicher Aspekt, um die Energiewende zügig voranzutreiben ist die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren.

 

Hintergrundinformation:

 

Wasserstoff kommt auf der Erde in natürlicher Form fast ausschließlich in chemischen Verbindungen wie Wasser oder Säuren etc. vor. Wasserstoff ist ein Gas und durch die Aufspaltung von Wasser (H2O) in Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H2) gewonnen. Die Abspaltung des Moleküls H2 ist sehr energieintensiv. Erfolgt die Abspaltung mittels elektrischem Strom, wird die Elektrolyse genannt.

Wird zur Abspaltung des Moleküls H2 Strom aus Wind- oder Solarenergie, also aus erneuerbaren Energien, verwendet, spricht man von sogenanntem „grünen Wasserstoff“. Dieses Verfahren wird auch als Power-to-Gas bezeichnet.

Als „grauer“ Wasserstoff wird Wasserstoff bezeichnet, bei dessen Herstellung CO22--Kohlenstoffdioxid entsteht; dieser mithin nicht CO22--Kohlenstoffdioxid-neutral hergestellt wurde.

„Türkiser“ Wasserstoff wird hingegen durch die thermische Spaltung von Methan (Methanpyrolyse) hergestellt. Statt CO22--Kohlenstoffdioxid entsteht neben Wasserstoff fester Kohlenstoff. Dadurch gelangt kein CO₂ in die Atmosphäre. Wenn die Energie für die Methanpyrolyse aus erneuerbaren Energien stammt, ist die Erzeugung von türkisem Wasserstoff klimaneutral.

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