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Medienmitteilung

Untersuchungen der Landesstelle für Straßentechnik zeigen: Unfallzahlen durch zu dichtes Auffahren stark angestiegen

Viele Unfälle im Straßenverkehr werden durch das Fahren mit zu geringem Abstand ausgelöst.

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​Viele Unfälle im Straßenverkehr werden durch das Fahren mit zu geringem Abstand ausgelöst. Im Jahr 2015 war dieses Fehlverhalten in ganz Baden-Württemberg für 24,8 % aller außerorts eingetretenen Verkehrsunfälle mit Personenschäden ursächlich. Seit 2005 ist dieser Anteil um über 10 % angestiegen. Das geht aus den einschlägigen Jahresvergleichen „Straßenverkehr in Baden-Württemberg“ hervor, die jährlich von der Landesstelle für Straßentechnik (LST) veröffentlicht werden. Die aktuelle Ausgabe, die die Jahre 2014 und 2015 miteinander vergleicht, ist Ende letzten Jahres erschienen. Mit diesen und vielen anderen Statistiken und Berichten unterstützt die LST die Verkehrspolizei bei ihrer Aufgabe, für mehr Verkehrssicherheit auf Baden-Württembergs Straßen zu sorgen.

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklung hat die Landesstelle für Straßentechnik mit der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg erörtert, wie die häufigen Staus auf den hochbelasteten Autobahnen rund um Stuttgart reduziert werden können. Die Experten sind sich darin einig, dass es neben verstärkten Kontrollen im Bereich der Verkehrsüberwachung auch weiterhin einer nachhaltigen Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung der Fahrzeugabstände bedarf. Wichtige Unterstützung leisten dabei die Automobilclubs wie der ADAC, der in der Ausgabe seines Clubmagazins vom Dezember 2016 flankierende Tipps zum korrekten Sicherheitsabstand gibt.

 

Die Landesstelle für Straßentechnik betrachtet nicht nur Unfallursachen, sondern untersucht auch die Auswirkungen von Unfällen auf den Straßenverkehr. So arbeitet die LST derzeit an einer entsprechenden Untersuchung zur Wirksamkeitsberechnung der Streckenbeeinflussungsanlage auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Mundelsheim und dem Engelbergtunnel bei Leonberg. Erste Ergebnisse zeigen, dass unfallbedingte Staus einen wesentlichen Teil der Reisezeitverluste auf der Strecke ausmachen. Die verwaltungsinterne Untersuchung wird voraussichtlich Mitte 2017 fertiggestellt werden.

 

Hintergrundinformation
Die Landesstelle für Straßentechnik gehört zum Regierungspräsidium Tübingen und bildet das landesweit zuständige Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Straßenbauverwaltung. Zu ihren Aufgaben im Bereich der Verkehrssicherheit gehört nicht nur die Erfassung, Aufbereitung und Auswertung verkehrssicherheitsrelevanter Daten, sondern auch die Steuerung des Verkehrs auf hoch belasteten Autobahnen und Bundesstraßen mittels Streckenbeeinflussungsanlagen. Für deren Betrieb ist das Referat Straßenverkehrszentrale (SVZ) zuständig. Die Landesstelle für Straßentechnik übernimmt darüber hinaus auch die Koordinierung der Aus- und Weiterbildung der Sicherheitsauditoren, die im Bereich der Straßenplanung eingesetzt werden.

 

Die Landesstelle für Straßentechnik veröffentlicht ihre Jahresvergleiche und viele weitere Daten und Berichte rund um das Thema Verkehrsstatistik über die Homepage der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg (www.svz-bw.de).


Hinweis für die Redaktionen
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.

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