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September: Anlegen von mehrjährigen Blühflächen
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Die Etablierung mehrjähriger Blühflächen schafft langfristige Lebensräume für zahlreiche Arten der Kulturlandschaft.
Das ununterbrochene Blühangebot von Frühjahr bis Herbst sowie das Angebot von Überwinterungsmöglichkeiten ermöglichen die vollständige Entwicklung und Vermehrung vieler Insekten, wodurch diese Flächen ökologisch besonders wertvoll sind. Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht können mehrjährige Blühflächen attraktiv sein, denn durch eine einmalige Aussaat besteht die Möglichkeit, bis zu fünf Jahre lang eine Förderung zu erhalten.
Als Standort eignen sich magere Flächen, da dort in der Regel ein geringeres Aufkommen an Problembeikräutern zu erwarten ist. Außerdem eignen sich ungünstig gelegene und schlecht bearbeitbare Flächen, da die Opportunitätskosten gering sind.
Die Aussaat im Spätsommer und Herbst bietet den Vorteil, dass die Blühpflanzen einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den unerwünschten Beikräutern haben. Dies sorgt häufig für eine bessere Bestandsentwicklung. Sollte dennoch ein starkes Beikrautaufkommen auftreten, kann ein Schröpfschnitt durchgeführt werden. Es darf allerdings nach der Einsaat nicht mehr gemäht werden.
Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Demonetzwerk:
- Wenn sie richtig angelegt werden und hochwertiges Saatgut verwendet wird, sind mehrjährige Blühstreifen im Vergleich zu einjährigen kostengünstiger und verunkrauten weniger.
- Es ist wichtig die richtige Blühmischung zu verwenden. Blühstreifen, die mit einer einjährigen Mischung angelegt wurden, eignen sich nicht dazu, weitere Jahre stehengelassen zu werden.
Weitere Informationen unter:
Mehrjährige Blühbrachen - NABU BW