Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

Lesezeit:

Teilen via:

Medienmitteilung

Regierungspräsident Tappeser zieht bei der Sitzung des Begleitausschusses in Rheinfelden am 18.5.2017 eine sehr positive Zwischenbilanz zum Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Am 18. Mai 2017 tagte der international besetzte Begleitausschuss des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

Lesezeit:

Teilen via:

​Am 18. Mai 2017 tagte der international besetzte Begleitausschuss des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein in Rheinfelden im Schweizer Kanton Aargau. Das strategische Gremium zog in seiner alljährlichen Sitzung eine überaus positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des laufenden Förderprogramms, das unter dem Motto „Wir fördern Europa“ steht. Mit rund 36,6 Mio. Euro wurden über 71 Prozent der Fördermittel bereits für Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bewilligt. Am Tagungsort überzeugten sich die Mitglieder des Begleitausschusses von einem besonders gelungenen Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, dem geplanten Rheinsteg zwischen dem Rheinfelden auf der schweizerischen und dem Rheinfelden auf der deutschen Seite.

Anlässlich der Besichtigung sagte der Mitvorsitzende des Begleitausschusses und Regierungspräsident des Bezirks Tübingen, Klaus Tappeser:  „Das Projekt Rheinsteg beider Rheinfelden ist beispielhaft für die hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement stoßen die Projektteilnehmer viele Verbesserungen im Bereich des alltäglichen und des touristischen Grenzverkehrs in der Region an. Die finanzielle Förderung durch die Europäische Union, den Schweizer Bund und die teilnehmenden Schweizer Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein stößt nicht nur hier in Rheinfelden, sondern in der gesamten Grenzregion auf sehr fruchtbaren Boden. Die geförderten Projekte haben einen besonderen europäischen Mehrwert.“

 

Der Begleitausschuss hat sich in einer Resolution klar für die Forstsetzung des Programms in einer kommenden Förderperiode ab dem Jahr 2021 positioniert. Die Weiterführung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Staaten in den bestehenden Programmgebieten ist auch für Regierungspräsident Tappeser von zentraler Bedeutung, um den Zusammenhalt und das Fortschreiten des Integrationsprozesses in Europa zu garantieren.

 

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist zentraler Bestandteil der Europapolitik des Landes Baden-Württemberg. Sie verstärkt in den grenznahen Regionen die vielfältigen Verflechtungen vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Kultur und Bildung. Anhand von grenzüberschreitenden Projekten erleben die Bürgerinnen und Bürger in den grenznahen Regionen in ihrem Alltag ganz praktisch die Vorteile einer europäischen Integration. Seit über 20 Jahren fördert das Strukturförderprogramm Interreg der Europäischen Union solche grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen Regionen und Städten mit unmittelbaren positiven Auswirkungen auf die dortigen Bürgerinnen und Bürger.

 

Auch in der Bodenseeregion ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sehr lebendig. Das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ bildet dort einen zentralen institutionellen und finanziellen Rahmen für eine nachhaltige Umsetzung der grenzüberschreitenden Projekte. In der mittlerweile fünften Förderperiode bis 2020 stehen der Region dafür Fördermittel von insgesamt 52 Mio. € zur Verfügung. Die Bereiche „Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung“, „Umwelt, Energie und Verkehr“ und „Verwaltungszusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement“ bilden in der laufenden Förderperiode die Schwerpunkte.


Hintergrundinformation:

Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung von grenzüberschreitenden Projekten, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Umfassende Informationen stehen auf der Website des Programms unter www.interreg.org zur Verfügung.

Jahresbericht zur Programmumsetzung 2016 („Bürgerinformation“)

 

Zum Interreg-Fördergebiet gehören auf deutscher Seite der Bodenseekreis, die kreisfreien Städte Kempten und Memmingen, die Landkreise Konstanz, Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu und Ravensburg, der Schwarzwald-Baar-Kreis sowie die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Waldshut. In der fünften Förderperiode neu hinzugekommen sind die Landkreise Lörrach und Ostallgäu sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Österreich ist durch das Land Vorarlberg beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz die Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.

 

Förderanträge können sowohl von privaten und juristischen Personen, sonstigen Institutionen als auch von öffentlichen Trägern gestellt werden, soweit sich an dem Projekt Partner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern beteiligen und wenigstens ein Projektpartner seinen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat hat.

 

Ansprechpartner für das Interreg V-Programm ist in Baden-Württemberg die Netzwerkstelle beim Regierungspräsidium Tübingen, Christian Tetzel, Konrad-Adenauer-Str. 20, D-72072 Tübingen, Telefon 07071/757-3240, Telefax 07071/757-93240, E-Mail: christian.tetzel@rpt.bwl.de


Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076 zur Verfügung.

Weitere aktuelle Meldungen

  • Das Foto zeigt die B 31 Brücke über den Anschluss-West

    B 31 Neubau der Brücke über den Anschlussast-West bei Überlingen-Brünnensbach

    | Brücken

    Erkundungsbohrungen ab Montag, 26. Januar 2026

  • Das Foto zeigt die B 311 dreistreifiger Ausbau und Umbau des Knotenpunktes B 311/L 259 bei Ehingen („Borstkreuzung“)

    Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „B 311 dreistreifiger Ausbau und Umbau des Knotenpunktes B 311/L 259 bei Ehingen“

    | Planfeststellung

    Auslage der Planunterlagen

  • Das Foto zeigt die Eyach die durch einen Wald fließt

    Gewässerschau an der Eyach in Haigerloch

    | Gewässer
  • Das Foto zeigt die Umleitungsskizze Eggwald-Rotheidlen

    B 32 Neubau eines Radwegs zwischen Grünkraut-Eggwald und Bodnegg-Rotheidlen

    | Radverkehr

    Vollsperrung der Bundesstraße B 32 am Montag, 19. Januar 2026, bis Mittwoch, 21. Januar 2026, wegen Rodungsarbeiten als Vorarbeiten

  • Das Foto zeigt eine Überführung. Auf der Straße darunter steht ein Erkundungsbohrungsfahrzeug.

    B 31 Neubau der Überführung K 7772 über die B 31 bei Überlingen-Goldbach

    | Brücken

    Erkundungsbohrungen ab Montag, 19. Januar 2026

  • Zwei Frauen stehen hinter einem Messestand des Biosphärengebiets auf der CMT in Stuttgart. Zwei interessierte Personen informieren sich.

    Biosphärengebiet Schwäbische Alb auch 2026 auf der CMT

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Genuss im Einklang mit der Natur

  • Das Foto zeigt Straßenbaumaßnahmen an der B 10 in Ulm. Im Hintergrund Industriegebäude und Wohnhäuser.

    Land unterstützt die Stadt Ulm bei Erneuerung der B 10 durch zusätzliche Fördermittel

    | Straßen

    Umsetzung eines neuen Planungsverfahrens zur Effizienzsteigerung

  • Das Foto zeigt den Neckar bei Rottenburg. Die Sonne spiegelt sich in Regenbogenfarben im Wasser.

    Gewässerschau am Neckar bei Rottenburg

    | Gewässer
  • Das Foto zeigt die Brücke B 31 im Wald. Darunter verläuft ein Feldweg

    B 31 Neubau der Brücken über den Goldbach bei Überlingen

    | Brücken

    Erkundungsbohrungen ab Montag, 12. Januar 2026

  • Das Foto zeigt eine Illustration auf der fünf Mäuse abgebildet sind. Zwischen den Mäusen sieht man einen Wecker, eine Glühbirne und ein Flugzeug

    Torben Kuhlmann | Illustrationen und Bücher

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 15. Januar bis zum 11. Februar 2026 in der Stadtbibliothek Bad Saulgau zu sehen

  • Das Foto zeigt einen frisch geteerten Weg, der auf eine Baustellenabsperrung zuläuft. Im Hintergrund am Hang sieht man eine Ortschaft.

    B 28 Bad Urach – Ausbau der Knotenpunkte „Wasserfall“ und „Hochhaus“

    | Straßen

    Geänderte Fußgängerführung am Knotenpunkt „Wasserfall“ ab dem 12. Januar 2026

  • Das Foto zeigt den Tunnel in Albstadt-Laufen von innen

    B 463, Instandsetzung Tunnel Albstadt-Laufen

    | Mobilität

    Aktualisierung von Hard- und Softwarekomponenten führt zu neuem Freigabetermin

  • Das Foto zeigt Abteilungspräsident Stephan Czarnecki, neuer Referatsleiter Chemikaliensicherheit - Heiko Herbrand, Regierungspräsident Klaus Tappeser im Foyer des RP Tübingen

    Heiko Herbrand ist neuer Leiter des Referats Chemikaliensicherheit des Regierungspräsidiums Tübingen

    | Abteilung 11
  • Das Foto zeigt den Tunnel in Albstadt-Laufen von innen

    B 463 Instandsetzung Tunnel Albstadt-Laufen

    | Mobilität

    Arbeiten in der Balinger Straße oberhalb des Tunnelportals ab Mittwoch, 07. Januar 2026

  • Das Foto zeigt die B 28 Anschluss Bleiche

    B 28 Dettingen an der Erms - Umbau des Anschlusses „Bleiche“

    | Straßen

    Baumfällarbeiten am Donnerstag, 8. Januar 2026

  • Die Bücher von der Axel Scheffler-Ausstellung "Grüffelo und Co." liegen auf einem Tisch

    Grüffelo & Co. | Ausstellung mit Büchern von Axel Scheffler

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 07. Januar bis zum 06. Februar 2026 in der Gemeindebücherei in Lichtenstein zu sehen

  • Das Foto zeigt zwei Windräder von oben inmitten einer grünen bewaldeten Landschaft

    Austausch zwischen Behörden und Projektierern beim Windenergie-Dialog im Regierungspräsidium Tübingen

    | Energie
  • Das Foto zeigt Mitarbeitende der Marktüberwachung und des Zolls bei einer Vorortkontrolle in einer Halle.

    Zoll und Marktüberwachung Baden-Württemberg stärken Zusammenarbeit

    | Marktüberwachung
  • Das Foto zeigt ein großes Fenster vor dem Einbau

    Fenster und Außentüren als harmonisierte Bauprodukte: Verlässliche EU-Standards für Sicherheit, Qualität und Energieeffizienz

    | Marktüberwachung
  • Symbolbild Energieeffizienz

    EU-Kommission verabschiedet Anforderungen zu Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung von Smartphones und Tablets

    | Marktüberwachung