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Medienmitteilung

Oberschwäbische Seen sind „Lebendige Seen des Jahres 2018“

Regierungspräsident Tappeser nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Mitglieder des Aktionsprogramms entgegen.

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​Die oberschwäbischen Seen haben im Rahmen eines Festakts in Wilhelmsdorf am 23. März von der internationalen Umweltstiftung Global Nature Fund und dem Netzwerk Lebendige Seen Deutschland die Auszeichnung „Lebendige Seen des Jahres 2018“ erhalten. Regierungspräsident Klaus Tappeser nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Mitglieder des „Aktionsprogramms zur Sanierung oberschwäbischer Seen (SOS)“ entgegen.


„Unsere oberschwäbischen Seen und Weiher erfüllen neben ihrer wertvollen ökologischen Funktion auch eine einmalige Erholungsfunktion. Es freut und ehrt mich sehr, dass diese einzigartigen Naturschätze unserer Region nun ausgezeichnet werden. Der Erhalt der oberschwäbischen Seen als „glitzernde Juwelen“ der Region für zukünftige Generationen ist für uns von großer Bedeutung“, so Tappeser. Die Auszeichnung betrachte er auch als Ansporn für die Beteiligten, in den Bemühungen nicht nachzulassen.

Die Ernennungsurkunde überreichte der Geschäftsführer des Global Nature Fund, Udo Gattenlöhner. In seiner Laudatio hob Gattenlöhner hervor, dass das oberschwäbische Seenprogramm einen großen Beitrag dazu leiste, die Biotope zu erhalten und deren gewässerökologischen Zustand zu verbessern.

 

Die Erste Landesbeamtin des Landkreises Ravensburg, Eva-Maria Meschenmoser, würdigte besonders das Engagement der Gemeinden und äußerte ihre Hoffnung auf eine Fortsetzung des Aktionsprogramms. Sie kündigte die internationale Seenfachtagung an, die vom 22. bis 24. Oktober 2018 in Friedrichshafen stattfinden wird. Zu dieser Tagung werden Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller MdL und Teilnehmer aus ganz Deutschland, aber auch aus dem benachbarten Ausland erwartet. Die Tagung beschäftigt sich mit den verschiedensten Aspekten der nachhaltigen Nutzung und Sanierung von Seen.

 

Beim Festakt wurde auch ein symbolischer Spatenstich für eine wichtige Gewässersanierungsmaßnahme am Lengenweiler See durchgeführt. Dort soll im April mit dem Bau einer Tiefenwasserableitung begonnen werden, um langfristig die Wasserqualität des Sees zu verbessern.

 

Hintergrundinformation:
Anlässlich des Weltwassertags am 22. März ernennen die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland jährlich einen „Lebendigen See des Jahres“.

 

Das „Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen (SOS)“ wurde bereits im Jahr 1989 ins Leben gerufen. Ein wesentliches Merkmal des SOS ist die Zusammenarbeit aller Partner aus Landesverwaltung und Gemeinden verschiedener Fachdisziplinen (Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz) über einen langen Zeitraum hinweg. Derzeit sind beim Aktionsprogramm 97 Seen und Weiher aus den Landkreisen Ravensburg, Bodenseekreis, Biberach und Sigmaringen mit insgesamt 47 Gemeinden beteiligt. Die Koordinierungsstelle ist beim Landratsamt Ravensburg angesiedelt.

 

Ziel dieses Aktionsprogramms ist es, die zahlreichen Seen und Weiher Oberschwabens als wichtige Elemente der oberschwäbischen Natur- und Kulturlandschaft in ihrem Bestand zu erhalten und sie aus gewässerökologischer Sicht nachhaltig zu verbessern. Im Laufe der Jahre konnten zahlreiche Maßnahmen im Rahmen des Aktionsprogramms umgesetzt werden, die erfolgreich zum Erhalt der Seen und Weiher beitragen. Das sind zum Einen Maßnahmen in den Gewässern selbst, wie beispielsweise der Bau von  Absetzbecken. Zum Anderen wurden seit Bestehen des Aktionsprogramms auch zahlreiche Zuläufe der oberschwäbischen Seen renaturiert. Durch intensive Beratung der Fischereivereine ist es gelungen, viele Weiher wieder in eine traditionelle Bewirtschaftungsweise zurückzuführen.


Eine wichtige Maßnahme zur Erhaltung und Sanierung der Seen und Weiher ist auch die extensive Bewirtschaftung von Flächen, von denen Dünge- und Nährstoffe in Gewässer eingetragen werden können. Im Bereich Abwasser wurden insbesondere bei Kleinkläranlagen und Kleinen Kläranlagen durch Ertüchtigung oder Anschluss, bei den Regenbecken durch Sanierung oder Neubau die Schmutzfrachteinträge in die Seen wesentlich verringert bzw. die Seen abwasserfrei gemacht.

 

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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