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Soziale MedienNutzungskonzept für die sozialen Medien

Soziale Medien wie Instagram, Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram sind mittlerweile zu einem wesentlichen Bestandteil des beruflichen und privaten Informations- und Kommunikationsverhaltens vieler Bürgerinnen und Bürger geworden. Auch im Regierungsbezirk Tübingen sind viele Menschen in sozialen Netzwerken aktiv – sie präsentieren sich mit persönlichen Profilen und vernetzen sich mit anderen Nutzerinnen und Nutzern, um miteinander zu kommunizieren. Darüber hinaus sind unzählige Unternehmen, Organisationen und Institutionen in sozialen Netzwerken mit Profilen vertreten – ebenso das Regierungspräsidium Tübingen.

Das Regierungspräsidium Tübingen bedient sich verschiedener Social-Media-Plattformen für die Information der Bürgerinnen und Bürger über seine Aufgaben und Aktivitäten. Diese Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung ist Teil der Aufgaben des Regierungspräsidiums und wird von ihm auch über die Social-Media-Angebote wahrgenommen. Durch die Veröffentlichung von Inhalten in den Sozialen Medien ist es dem Regierungspräsidium möglich, die Informationen noch weitreichender zu verbreiten und bestimmte Zielgruppen wesentlich direkter, schneller und tagesaktueller zu erreichen.

Dabei ergänzt die Aktivität des Regierungspräsidiums Tübingen in den sozialen Medien die bereits bestehenden Kommunikationskanäle wie die Internetseite, Pressemitteilungen, Printprodukte und Veranstaltungen. Dadurch wird es modernen Anforderungen an Öffentlichkeitsarbeit gerecht. Zusätzlich bietet das Regierungspräsidium die Informationen, die in den sozialen Medien veröffentlicht werden, datenschutzkonform auf einer Social Wall an. Hier kann jede Bürgerin und jeder Bürger die Beiträge auf den sozialen Medien verfolgen, ohne selbst dort angemeldet zu sein.

Mit diesem Nutzungskonzept übernimmt das Regierungspräsidium Tübingen, der Richtlinie „Nutzung Sozialer Medien durch öffentliche Stellen“ des baden-württembergischen Landesdatenschutzbeauftragten entsprechend, die von ihm formulierte Verantwortung und Vorbildfunktion öffentlicher Stellen. 

Hintergrund der Nutzung von sozialen Netzwerken durch das Regierungspräsidium Tübingen

Soziale Netzwerke werden von Nutzerinnen und Nutzern nicht mehr nur zur zwischenmenschlichen Interaktion genutzt, zunehmend nutzen Userinnen und User soziale Medien aber auch als Informationsquellen. Demgegenüber nimmt die Bedeutung klassischer Medien für einige Zielgruppen immer mehr ab. Insbesondere jüngere Menschen ziehen soziale Medien klassischen Medien bei der Informationsbeschaffung vor. Um alle relevanten Zielgruppen zu erreichen, ist es daher aus Sicht des Regierungspräsidiums Tübingen erforderlich, die bestehenden Informationsangebote um den Auftritt des Regierungspräsidiums auf Social-Media-Plattformen zu ergänzen. Im Vordergrund steht die Information der Bürgerinnen und Bürger. Bitte beachten Sie, dass konkrete Verwaltungsdienstleistungen über die sozialen Medien nicht erbracht werden können.

Primäres Ziel der Social-Media-Auftritte des Regierungspräsidiums ist die Information. Darüber hinaus sollen soziale Netzwerke dazu dienen, mit Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu treten. Als unsere Zielgruppe sehen wir alle Bürgerinnen und Bürger an, die im Regierungsbezirk Tübingen leben und/oder arbeiten. Zudem wollen wir auch Bürgerinnen und Bürger erreichen, die am Leben in und um den Regierungsbezirk teilhaben möchten und sich für das Aufgabengebiet des Regierungspräsidiums Tübingen interessieren. Darüber hinaus möchten wir uns in den sozialen Netzwerken mit relevanten Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft vernetzen.

Die öffentliche Verwaltung steht bei der Suche nach qualifiziertem Personal im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft. Auch der Fachkräftemangel trifft Institutionen der öffentlichen Verwaltung. Um den zunehmenden Herausforderungen auf dem Stellenmarkt zu begegnen und weiterhin konkurrenzfähig zu sein, werden verschiedene soziale Netzwerke auch zum Zweck der Nachwuchsgewinnung eingesetzt. Über unsere Social-Media-Kanäle möchten wir konkret potenzielle Bewerberinnen und Bewerber ansprechen und die Plattformen deshalb dazu nutzen, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren.

Das Regierungspräsidium ist vor dem Hintergrund der heterogenen Ziele in verschiedenen Netzwerken aktiv. Hier exemplarisch weitere Argumentationspunkte, die für das Regierungspräsidium Tübingen auch von Interesse ist:

  • Austausch und Kontaktpflege mit Bürgern, Städten, Gemeinden etc.
  • „Inhalte“ und Serviceleistungen, Bürgerbeteiligungsprojekte können vielfältiger/bunter/spannender aufbereitet werden
  • Wertvolles Kommunikationsinstrument in einer Krisensituation
  • Community-Management; „Zuhören“, was die Bürger bewegt im Bezirk
  • Kostengünstiger und direkter Zugang zur Öffentlichkeit
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades
  • Verbesserung des Images
  • Bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen
  • Erreichen von neuen Zielgruppen
  • Darstellung als moderner, familienfreundlicher Arbeitgeber
  • Internes „Branding-Instrument“ für die eigenen Mitarbeiter