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Pressemitteilung

Verbraucherschutz durch eichen, überwachen und prüfen - Der Jahresbericht des Eich- und Beschusswesens Baden-Württemberg stellt die Ergebnisse 2019 dar.

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Und genau dafür sorgt der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen, wie der Jahresbericht eindrucksvoll zeigt“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg, kurz EBBW, leistet mit seinen rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Durch die Eichungen, Überwachungen und Prüfungen können sich Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg unter anderem auf richtige Messewerte im geschäftlichen Verkehr verlassen. Der nun vorliegende Jahresbericht stellt alle Tätigkeitsfelder und die Ergebnisse des Landesbetriebs im vergangenen Geschäftsjahr dar.

Verschiedenste Messegräte wie beispielsweise Taxameter, Straßenzapfsäulen oder Waagen unterliegen der gesetzlichen Eichpflicht. 2019 wurden insgesamt 160.000 dieser Messgeräte durch den Landesbetrieb geeicht. Dabei haben rund 4,1 Prozent der Geräte die Prüfung nicht bestanden. Ebenso wurde eine Vielzahl von Überwachungsaktionen durchgeführt. Hierzu gehörte unter anderem die Kontrolle der Füllmenge von sogenannten „Fertigpackungen“. Das sind vorverpackte Waren wie Kosmetika, Wurst oder Getränkeflaschen. Bei den ca. 2600 durchgeführten Aktionen lag die Beanstandungsquote bei 14,5 Prozent.

Neben den Eichungen, Überwachungen, Waffen- und Sicherheitsprüfungen wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf die Herausforderungen der Zukunft. Das zentrale Thema ist das Projekt „Vision und Mission 2020+“, denn das Zeitalter der vierten industriellen Revolution hat längst auch im EBBW Einzug erhalten. Nach wie vor müssen beispielsweise die neuen interaktiven Messgeräte für Wasser, Strom oder Gas, die sogenannten „Smart Meter“, alle gesetzlichen, technischen und datenschutzrechtlichen Vorgaben einhalten. “Darauf sind wir im EBBW bestens vorbereitet, und begegnen systematisch diesen Herausforderungen mit unserem Projekt“, so Uwe Alle, Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen. Das bedeutet, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sich heute und auch in Zukunft auf richtige Messwerte verlassen können.

Bei der zweiten Säule des Landesbetriebs, dem Beschussamt in Ulm, handelt es sich um die einzige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen-, Munitions- und Sicherheitstechnik in Baden-Württemberg. Das Beschussamt ist weltweit eines der modernsten Institute dieser Art. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüften im vergangenen Jahr rund 320.000 Waffen auf ihre Sicherheit und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

Der vollständige Jahresbericht des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen für das Geschäftsjahr 2019 ist online unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/Tuebingen/Abteilung_10/Formulare/_DocumentLibraries/EBBW_Jahresbericht_2019.pdf einsehbar


Hintergrundinformation:
Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Dieser sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Stuttgart und Ulm durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die Einhaltung der Vorgaben des Mess- und Eichgesetzes.

Weiterhin sorgt der Landesbetrieb mit seinem Beschussamt in Ulm für die Einhaltung der Anforderungen des Waffen- und Beschussgesetzes. Durch die Prüfung von Waffen und Munition wird die Sicherheit von Jägerinnen und Jäger sowie Sportschützinnen und Sportschützen gewährleistet.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Ellen Siegel, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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