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Regierungspräsidium startet die Planung für die Radschnellverbindung von Tübingen nach Reutlingen

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Radfahrer
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Die Planung des neuen Radschnellwegs zwischen Tübingen und Reutlingen hat begonnen. Damit plant das Regierungspräsidium Tübingen neben der Verbindung zwischen Rottenburg und Tübingen einen weiteren, für den Alltagsradverkehr, wichtigen Radschnellweg. Einer vom Landratsamt Tübingen beauftragten Machbarkeitsstudie zufolge, liegt das prognostizierte Verkehrspotential des Radschnellwegs bei über 2.500 Radfahrenden pro Tag. Somit erfüllt die Route die Anforderungen an Radschnellwege in der Baulastträgerschaft des Landes.

 

„Radschnellverbindungen leisten einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Verkehrswende. Denn mit dem Radschnellweg zwischen Tübingen und Reutlingen wollen wir zum Beispiel für Berufspendler im Stadt-Umland-Verkehr eine gute Alternative zu Schiene und Straße schaffen. Zugleich wollen wir neue Zielgruppen im Radverkehr erreichen, da auf Radschnellwegen das Radeln über längere Distanzen attraktiver ist“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Die nächsten Schritte

Im ersten Schritt setzt das Regierungspräsidium Tübingen den Fokus auf die Ermittlung von Grundlagendaten sowie der Durchführung von Abstimmungsgesprächen. Dazu wird das Planungsteam des Regierungspräsidiums in Kürze auf die beteiligten Akteure zugehen.

 

Im nächsten Schritt wird unter Einbeziehung der bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie mit der Variantenuntersuchung begonnen. In dieser werden zwei Untersuchungskorridore, zum einen über Kirchentellinsfurt, zum anderen der B 28 folgend, für die Variantenuntersuchung definiert. Innerhalb der Untersuchungskorridore wurden in der Machbarkeitsstudie bereits Variantenvorschläge abgebildet, welche erste Anhaltspunkte für die Variantenuntersuchung bieten können. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Untersuchungen, unter anderem hinsichtlich Arten- und Naturschutz durchzuführen. Erste Erhebungen der Flora und Fauna sind für das nächste Jahr geplant.

 

Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit regelmäßig in Pressemitteilungen über den Planungsfortgang informieren.

Kontinuierliche Informationen zur Planung sind auch auf unserer Homepage abrufbar: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/seiten/strassenplanung/rs-l-tuebingen-reutlingen/

 

Hintergrundinformationen:

Auf der Landesentwicklungsachse Tübingen (Oberzentrum) – Reutlingen (Oberzentrum) wurde vom Landratsamt Tübingen eine Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen erstellt. Diese sowie weitere Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen wurden vom Land Baden-Württemberg in den Jahren 2017 bis 2019 mit 80 Prozent der beantragten Planungskosten durch Sondermittel des Landes gefördert. Die Planungs- und Baukosten übernimmt das Land - mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten von Kommunen mit mehr als 30.000 Einwohnern. Diese Kosten tragen die jeweiligen Kommunen selbst.

 

Radschnellwege sind qualitativ hochwertige, direkt geführte und leistungsstarke Radverkehrsverbindungen. Aufgrund ihrer direkten, umwegfreien, Führungen mit wenigen Stopps und großer Breiten sind sie besonders attraktiv, gerade auch auf längeren Distanzen. Sie regen damit Pendler an, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Sie haben daher insbesondere im Hinblick auf die steigende Nutzung von E-Bikes und Pedelecs großes Potenzial, um Hauptverkehrsachsen auf Straße und Schiene zu entlasten, Staus zu vermeiden und zur Luftreinhaltung beizutragen.

 

Radschnellwege zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Gesamtstrecke: mindestens fünf Kilometer
  • interkommunale Verbindung
  • bedeutende Verbindung für Alltagsradverkehr (durchschnittlicher täglicher Verkehr an Werktagen ≥ 2.000 Radfahrende/24h auf überwiegenden Teil der Gesamtstrecke)

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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