Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

Lesezeit:

Teilen via:

Pressemitteilung

Regierungspräsident Klaus Tappeser und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel unterzeichnen Zuwendungsvertrag

NABU Baden-Württemberg erhält für das Naturschutzzentrum Federsee einen Betreuungsvertrag für fünf Jahre.

Lesezeit:

Teilen via:

Das Bild zeigt Regierungspräsident Klaus Tappeser und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel bei der Vertragsunterzeichnung im Beisein von Bürgermeister Peter Diesch und Landrat Mario Glaser
Vertragsunterzeichnung: Regierungspräsident Klaus Tappeser (2. von rechts) und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel (2. von links) bei der Vertragsunterzeichnung im Beisein von Bürgermeister Peter Diesch (1. von links) und Landrat Mario Glaser (1. von rechts).
Vertragsunterzeichnung: Regierungspräsident Klaus Tappeser (2. von rechts) und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel (2. von links) bei der Vertragsunterzeichnung im Beisein von Bürgermeister Peter Diesch (1. von links) und Landrat Mario Glaser (1. von rechts).
Dr. Katrin Fritzsch und Regierungspräsident Klaus Tappeser und Bürgermeister Peter Diesch am Federsee
Dr. Katrin Fritzsch (2. von links) erklärt Regierungspräsident Klaus Tappeser (im Bild vorne) und Bürgermeister Peter Diesch (rechts im Bild) die Besonderheiten des Federsees.
Dr. Katrin Fritzsch (2. von links) erklärt Regierungspräsident Klaus Tappeser (im Bild vorne) und Bürgermeister Peter Diesch (rechts im Bild) die Besonderheiten des Federsees.

Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) Landesverband Baden-Württemberg e. V. haben am Dienstag, 31. Januar 2023 einen Zuwendungsvertrag über die Betreuung des Federseemoors im Landkreis Biberach unterzeichnet.

 

Gegenstand der Betreuung ist das Europäische Vogelschutzgebiet „Federseeried“ (ohne Blinder See bei Kanzach) und das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung „Federsee“ mit den Naturschutzgebieten „Federsee“, „Nördliches Federseeried“, „Südliches Federseeried“, „Westliches Federseeried/Seelenhofer Ried“, „Wildes Ried“, „Riedschachen“ sowie dem geplanten Naturschutzgebiet „Steinhauser Ried“ mit einer Fläche von insgesamt 2.920 Hektar.

 

Mit der gestrigen Vertragsunterzeichnung im NABU-Naturschutzzentrum Federsee stehen dem NABU rückwirkend zum 1. Januar 2023 Zuwendungsmittel in Höhe von knapp 200.000 Euro jährlich zur Verfügung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Weiter wurden einige Vertragsbestandteile, wie etwa eine Regelung zur Teuerungsrate aktualisiert.

 

„Das Naturschutzzentrum Federsee ist bereits seit 1987 mit der naturschutzfachlichen Betreuung des Federseemoors betraut. Es ist mir ein großes Anliegen, diese erfolgreiche Partnerschaft mit dem NABU genauso gut und vertrauensvoll wie in den vergangenen Jahren fortzusetzen", so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Neben der naturschutzfachlichen Betreuung des Federseemoors leistet das NABU-Naturschutzzentrum wichtige Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Umweltbildung und der Landschaftspflege. Für den NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel ist die Fortführung des langjährigen Betreuungsvertrags eine klare Bestätigung des NABU-Engagements für die europaweit einzigartige Federseenatur. „Der NABU bedankt sich für die konstruktive Zusammenarbeit und diesen erneuten Vertrauensbeweis. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Staatlichen Naturschutzverwaltung weitere wichtige Naturschutzvorhaben am Federsee umsetzen zu können,“ so Prietzel.

 

Im Anschluss an die Unterzeichnung des Vertrags führte die Leiterin des Naturschutzzentrums, Dr. Katrin Fritzsch durch das Haus und die Ausstellung und zeigte Regierungspräsident Tappeser, Landrat Mario Glaser und Bürgermeister Peter Diesch an der Aussichtsplattform mit Blick auf den Federsee, wenige Fußminuten vom Zentrum weg, was das größte Moor Südwestdeutschlands so besonders macht.

 

Hintergrundinformationen:

Für den NABU hat das Federseemoor eine wichtige Bedeutung in der Verbandsgeschichte: Bereits 1911 kaufte die Gründerin des NABU, Lina Hähnle, erste Riedflächen als Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen. Ab 1911 fanden Führungen über den neu gebauten Federseesteg statt. 1939 folgte die Ausweisung des ersten offiziellen Naturschutzgebiets. 1987 gründete der NABU in Bad Buchau das Naturschutzzentrum Federsee.

 

Zur naturschutzfachlichen Betreuung des Federseemoores im Auftrag des Landes gehören neben der Überwachung der Naturschutzgebiete, der Erarbeitung von Vorschlägen für Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen und deren Erfolgskontrolle auch eigene Landschaftspflege sowie Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. In jährlich rund 400 Veranstaltungen informiert das NABU-Zentrum Gäste und Einheimische über die faszinierende Federseenatur. Weitere Informationen unter www.NABU-Federsee.de

 

Bildunterschrift:

Vertragsunterzeichnung: Regierungspräsident Klaus Tappeser (2. von rechts) und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel (2. von links) bei der Vertragsunterzeichnung im Beisein von Bürgermeister Peter Diesch (1. von links) und Landrat Mario Glaser (1. von rechts). Foto: NABU, Kerstin Wernicke.

 

Geländebegehung: Dr. Katrin Fritzsch (2. von links) erklärt Regierungspräsident Klaus Tappeser (im Bild vorne) und Bürgermeister Peter Diesch (rechts im Bild) die Besonderheiten des Federsees. Foto: NABU, Kerstin Wernicke.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Martina Bitzer, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

Weitere aktuelle Meldungen

  • Das Foto zeigt eine Luftaufnahme von Rotasweiher-Degermoos

    Landesübergreifendes Moorprojekt im Degermoos: Wiedervernässung im Abschnitt Rotasweiher startet

    | Naturschutz
  • Man sieht ein Bild mit verschiedenen Symbolen: z. B. Apfel, Besteck, Haus, Personen, Kalender und den Schriftzügen "Der Alltag im Berufsfeld Hauswirtschaft", "Einfach mal Danke sagen" und dem Hinweis auf den Tag der Hauswirtschaft am 21. März"

    „Gesund essen, nachhaltig leben: Die Zukunft auf dem Teller“

    | Hauswirtschaft

    Am 21. März ist Tag der Hauswirtschaft!

  • Das Foto zeigt die Sirchinger Steige. Ein Verbotsschild über 3,5 Tonnen und Straßenschilder mit dem Schriftzug St. Johann und Bad Urach. Und ein Schild "Wasserschutzgebiet"

    L 249 Sanierungsarbeiten an der Sirchinger Steige zwischen Bad Urach und Sirchingen - Wiederaufnahme der Arbeiten ab Montag, 23. März 2026

    | Straßen
  • Wie transportiert man ein 80 Meter langes Windrad-Rotorblatt durch enge Straßen auf der Schwäbischen Alb?

    | Erneuerbare Energien
  • Das Foto zeigt ein Portrait von Bernadette Behr

    Bernadette Behr ist Leiterin des Staatlichen Schulamtes Markdorf

    | Schule
  • Das Bild zeigt eine Straße mit einem Baustelleninformationsschild.

    B 31 Vorankündigung der Fahrbahnsanierung zwischen Kressbronn und der Landesgrenze ab 13. April 2026

    | Straßen
  • Das Foto zeigt den Anschluss Bleiche aus der Luft

    B 28 Dettingen an der Erms – Umbau des Anschlusses „Bleiche“

    | Straßen

    Beginn der Bauphase 3 ab Freitag, 20. März 2026

  • Das Foto zeigt eine Fahrbahnsetzungen im Verlauf der L 442

    B 463 Instandsetzung des Tunnels Albstadt-Laufen und weitere Erhaltungsmaßnahmen

    | Straßen

    Sanierungsarbeiten der Umleitungsstrecke auf der L 442 zwischen Balingen-Zillhausen und Albstadt-Pfeffingen ab Mittwoch, 18.03.2026

  • Ein junger Mann steht zwischen Kleiderständern und blickt auf das Kleidungsetikett

    Fast Fashion im Onlinehandel: Marktüberwachung Baden-Württemberg stellt bei jedem zweiten Kleidungsstück Kennzeichnungsmängel fest

    | Marktüberwachung

    Am 15. März ist Deutscher Verbrauchertag!

  • Das Foto zeigt eine Illustration auf der fünf Mäuse abgebildet sind. Zwischen den Mäusen sieht man einen Wecker, eine Glühbirne und ein Flugzeug

    Torben Kuhlmann | Illustrationen und Bücher

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 16. März bis zum 11. April 2026 in der Stadtbücherei in Riedlingen zu sehen

  • Das Foto zeigt den Knotenpunkt Wasserfall und die stattfindenden Asphaltarbeiten von oben

    B 28 Bad Urach, Ausbau der Knotenpunkte „Wasserfall“ und „Hochhaus“

    | Straßen

    Schrittweise Umstellung auf die Verkehrsphase 2 ab Mittwoch, 11. März 2026

  • Das Bild zeigt das Bodenseeufer bei Überlingen mit einem Bootssteg.

    Gewässerschau in Überlingen am Bodensee

    | Gewässer
  • Das Foto zeigt mehrere Kleidungssstücke aufgehängt auf Bügeln

    Glückstag für Fashion-Fans

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    25. Klamottentauschparty in Münsingen

  • Die Bücher von der Axel Scheffler-Ausstellung "Grüffelo und Co." liegen auf einem Tisch

    Grüffelo & Co. | Ausstellung mit Büchern von Axel Scheffler

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 9. März bis zum 2. April 2026 in der Gemeindebücherei in Dettingen an der Erms zu sehen

  • Das Foto zeigt eine Informationsveranstaltung. Mehrere Personen an Tischen in einem großen Raum. Man blickt auf eine Leinwand mit einer Präsentation zum Thema "B 30, Friedrichshafen - Ravensburg"

    B 30neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach

    | Straßenplanung

    Regierungspräsidium Tübingen informiert Gemeinde- und Ortschaftsräte von Tettnang, Meckenbeuren und Kau über den Planungsstand und das weitere Vorgehen

  • Das Bild zeigt ein Verbotsschild mit Schriftzug 3,5 Tonnen auf blauem Hintergrund

    L 371 Brücke über den Neckar und Kanal bei Tübingen-Hirschau

    | Brücken

    Sperrung für Schwerverkehr wird nicht eingehalten: Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen notwendig

  • Das Foto zeigt 5 Feuerwehrfahrzeuge des Strahlensprühtrupps vor einer Großen Halle

    Übung zum Schutz der Bevölkerung vor radioaktiver Strahlung

    | Feuerwehrwesen
  • Man blickt auf einen mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Hang

    Gehölzentnahme noch bis Ende Februar möglich

    | Umwelt
  • Drei weiße Würfel mit Paragraphensymbol liegen auf einer Tastatur

    Stärkung des Verbraucherschutzes

    | Produktsicherheit

    Neues Produktsicherheitsgesetz setzt EU-Vorgaben konsequent um

  • Das Foto zeigt Dr. Danial Kelm die vor ihrem Computerarbeitsplatz steht.

    Neue Aufgabe, großes Thema: Sicherheit in der Gentechnik

    | Abteilung 5