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Pressemitteilung

Regierungspräsident Klaus Tappeser gibt Ergebnisse des Bezirksentscheids zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bekannt

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Man sieht eine Familie mit zwei Kindern auf einer Wiese im Frühling oder Sommer mit Blick auf ein Dorf
Symbolbild
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Bereits zum 27. Mal konnten sich Gemeinden auf Bezirksebene beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen. Die Besten können sich im Sommer 2022 im Landesentscheid Baden-Württemberg messen. 2023 werden die Bundessieger ermittelt. Gold, Silber und Bronzemedaillen, sowie Sonderpreise zeichnen herausragende Leistungen im Dorfleben aus.

 

Unter Leitung des Regierungspräsidiums Tübingen bereiste und bewertete eine interdisziplinäre Bezirkskommission unter Federführung von Stephan Eckardt die am diesjährigen Wettbewerb teilnehmenden Gemeinden. Dabei wurden insbesondere die Bereiche „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und Siedlungsentwicklung“, sowie „Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft“ berücksichtigt.

 

Gewonnen haben die Dörfer „Hechingen-Weilheim“, „Langenau-Hörvelsingen“, „Biberach-Mettenberg“ und „Leibertingen-Thalheim“. Alle vier Dörfer haben sich somit für den baden-württembergischen Landesentscheid Ende Juni 2022 qualifiziert. Bronzemedaillen gehen an „Bad Buchau-Moosburg“ und „Ostrach-Tafertsweiler“.

 

Für Sonderpreise nominierte die Jury die Orte „Bad Saulgau-Haid-Bogenweiler-Sießen“ und „Leibertingen-Thalheim“ sowie „Blaustein Markbronn-Dietingen“ und Bernstadt. Besonderer Dank und Anerkennung für die Teilnahme am Wettbewerb geht an „Ingoldingen-Muttensweiler“ und die Reutlinger Teilorte Bronnweiler, Reicheneck und Sickenhausen.

 

Regierungspräsident Klaus Tappeser gratuliert den erfolgreichen Dörfern: „Beeindruckend ist insbesondere das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie ihr Wille, die Dörfer und die Dorfgemeinschaft für die Zukunft weiterzuentwickeln. Ich wünsche den Gewinnern des Bezirksentscheids viel Erfolg für den bevorstehenden Landeswettbewerb.“ Bei allen teilnehmenden Dörfern im Regierungsbezirk Tübingen habe der Wettbewerb in beeindruckender Weise positive Impulse gesetzt und Kräfte mobilisiert: „Die hier lebenden Menschen gestalten aktiv ihr Umfeld und das Zusammenleben im Dorf. Sie stellen sich den aktuellen Herausforderungen im ländlichen Raum und packen diese engagiert an“, so Tappeser.

 

Hintergrundinformationen:

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist der einzige umfassende Wettbewerb, der alle Bereiche der Dorfentwicklung und des Dorflebens betrachtet. Er wird bereits seit 1961 durchgeführt und immer wieder den aktuellen Erfordernissen angepasst. Der Wettbewerb befasst sich mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Lebens in Gemeinden und Ortsteilen mit bis zu 3.000 Einwohnern. Im Fokus steht die ganzheitliche Entwicklung der ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum Verantwortung in und für ihre Gemeinde zu übernehmen, kreativ zu werden und selbst Hand anzulegen, um die Projekte der Gemeinschaft zu realisieren.

 

Einen großen Stellenwert nimmt die Betrachtung der aktuellen und zukünftigen Situation des Dorfes und die daraus zu entwickelnden Ziele und Maßnahmen ein. Bei der Analyse ist zu betrachten, wie es in zehn und in zwanzig Jahren im Dorf aussehen wird. Mit Blick auf die Zukunft soll ein Leitbild entwickelt werden. Alle teilnehmenden Kommunen haben gezielt ihre Stärken herausgearbeitet und für ausgemachte Herausforderungen konstruktive Lösungsansätze gefunden. Erstmalig erhält jedes Dorf einen Teilnahmezuschuss in Höhe von bis zu 3.000 Euro.

 

Im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am 26.11.2022 wird bekanntgegeben werden, welcher Ort das Land Baden-Württemberg beim Bundesentscheid 2023 vertreten wird.

 

Weiterführende Informationen zum Dorfwettbewerb sind im Internet unter www.dorfwettbewerb-bw.de und www.dorfwettbewerb.bund.de zu finden.

 

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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