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Medienmitteilung

Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb in Südkorea vorgestellt

Partner-Initiative des BSG wird international als positives Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung agesehen

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Die Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb wird international als positives Beispiel für eine nachhaltige Regionalentwicklung angesehen. Neben der Verwendung regionaler Produkte oder der regelmäßigen Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Zertifizierung von Einrichtungen und Betrieben nach dem Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Managment and Audit Scheme) ein wichtiges Kriterium der Initiative im Biosphärengebiet. Lucia Klein, Koordinatorin der Partner-Initiative vor Ort, berichtete über das Programm und das Umweltmanagementsystem bei einer Tagung in Südkorea.

Die Insel Jeju, auch das Hawaii Südkoreas genannt, ist die kleinste Provinz Südkoreas. Mit seinen Wäldern, den Mandarinen- und Orangenplantagen oder den Trockenflusstälern bietet die subtropische Vulkaninsel beeindruckende Naturräume. Die rund 10 Mio. Touristen, die jährlich auf die 1.850 Quadratkilometer große Insel strömen, sprechen für diesen Naturschatz. Damit die Landschaftsräume erhalten und gleichzeitig menschliches Wirtschaften ermöglicht wird, wurde 2002 auf der Insel ein Biosphärenreservat ausgewiesen.

Um das Umweltbewusstsein vor Ort zu stärken, planen Betriebe und Unternehmen auf der Insel Jeju das Umweltmanagementsystem EMAS einzuführen. Hierzu wurden Ende Oktober fünf Experten aus Deutschland, darunter auch Lucia Klein, Koordinatorin der Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, zu einer Tagung vor Ort eingeladen.

 

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde die Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb als eines der wichtigsten Instrumente der nachhaltigen Regionalentwicklung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren von Lucia Klein, dass diese Partner-Initiative seit Ende 2010 kontinuierlich auf über 100 Partner aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Natur- und Landschaftsführer, Informationszentren und -stellen, außerschulische Bildungspartner, verarbeitende Unternehmen und Ferienunterkünfte angewachsen ist. Ein wichtiger Teil dieser Partnerschaft ist die Beschäftigung mit dem Thema Umwelt über ein entsprechendes Managementsystem, wie es EMAS ist. Zur Verdeutlichung der gelebten nachhaltigen Regionalentwicklung durch die Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb lernten die Südkoreaner schwäbische Partner-Betriebe wie beispielsweise das Naturmode-Unternehmen Flomax oder die Bio-Bäckerei Scholderbeck sowie das Projekt Alblinsenschwein kennen.

 

Die Tagungsteilnehmer zeigten sich beeindruckt von dem aufgebauten Netzwerk an Partnern und deren Selbstverständnis für den Schutz und den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Für die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist die Unterstützung der südkoreanischen Regionalentwicklungskollegen bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems nicht nur Hilfe über Staatsgrenzen hinweg. Auch verbindet das Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit der Insel Jeju ein ganz besonderes Ereignis: vor sechs Jahren erhielt es dort die Anerkennung durch die UNESCO – als erstes Biosphärengebiet Baden-Württembergs.

 

Bildunterschrift:
Die deutsche Reisegruppe in Südkorea (v.l.n.r.): Dr. Kwang Yong Han (Nalmannanunsup), Daniel Weiß (adelphi), Murat Elci (Hotel Ritz Carlton Berlin), Lucia Klein (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb), Anette Schmidt-Räntsch (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Dr. Alexander Bittner (Deutsche Bundesstiftung Umwelt).

Fotografie: Dr. Hee Jung Chang.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

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