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Medienmitteilung

Nachhaltiges Grünflächenmanagement in Kommunen des Biosphärengebiets

Bauhöfen, Stadtgärtnereien und Straßenmeistereien kommt eine wichtige Rolle zu

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Bauhöfen, Stadtgärtnereien und Straßenmeistereien kommt bei der Pflege der Kulturlandschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eine wichtige Rolle zu. Das Fachseminar „Nachhaltiges Grünflächenmanagement in Kommunen“ am Dienstag, 19. April 2016, verdeutlichte anhand von Praxisbeispielen die Auswirkungen verschiedener Pflegemaßnahmen auf die Artenvielfalt und vermittelte ökologisches wie ökonomisches Hintergrundwissen.

 

Straßenränder, Wegböschungen, kreis- und gemeindeeigene Grundstücke leisten je nach Pflegeintensität einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt und der Attraktivität der Landschaft. Damit dies im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gelingt, hat die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg gemeinsam mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb ein Fortbildungsseminar zum Thema „Nachhaltiges Grünflächenmanagement in Kommunen“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden veranstaltet.

 

Münsingens Stadtbaumeister Alfred Schnürch begrüßte die rund 40 Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer am Dienstag, 19. April 2016, im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und hob die besondere Verantwortung der Kommunen für die biologische Vielfalt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb hervor. Für die Stadt Münsingen ist ein nachhaltiger Umgang mit den städtischen Grünflächen nicht nur aus ökologischer Sicht von großer Bedeutung. Mit jährlich rund 200.000 Euro Ausgaben für die Pflege der Flächen spielt auch der ökonomische Aspekt eine große Rolle.

 

Im Vordergrund der Vorträge am Vormittag stand die fachgerechte Pflege von Hecken. Diesen kommt als „Leitlinien“ der Alblandschaft eine ökologisch wichtige Brückenfunktion zwischen Wald, Feld und den Siedlungen zu. Bastian M. Rochner vom Landschaftserhaltungsverband im Landkreis Reutlingen e.V. ging in seinem Vortrag auf die in der Praxis zentralen Fragen zur Verjüngung, zur richtigen Schnittmethode und zur Verwendung des Schnittmaterials ein. Als gutes Beispiel stellte der Landschaftsarchitekt ein Gesamtpflegekonzept für die Gemeindehecken in Pfronstetten-Aichelau vor. Dort konnte die naturschutzfachgerechte Heckenpflege alleine über den Erlös der dabei anfallenden Hackschnitzel realisiert werden.

 

Albrecht Schützinger vom Landratsamt Esslingen und Hans-Peter Seitz vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis erläuterten wie Großbäume und Grünflächen in den Städten und Gemeinden nachhaltig gepflegt werden. Gerade bei älteren Bäumen muss der Spagat zwischen der Verkehrssicherheit und dem Erhalt von Alt- und Totholz als Lebensraum für zahlreiche Tierarten gelingen.

 

„Nachhaltiges Grünflächenmanagement in den Städten und Gemeinden auf der Alb kommt den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Touristen zugute“, so Fritz-Gerhard Link von der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg. „Durch eine naturnahe Pflege der öffentlichen Grünflächen innerorts und in der freien Landschaft entlang der Straßen und Fließgewässer kann ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet werden“, wie Dr. Rüdiger Jooß von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb erklärte. Schließlich sei der abwechslungsreiche Charakter der Alblandschaft auch durch die pflegende Hand des Menschen entstanden.

 

Auf einer Exkursion am Nachmittag wurden die Inhalte des Vormittags anhand von Praxisbeispielen zur Hecken- und Großbaumpflege verdeutlicht und intensiv diskutiert.


Bildunterschrift:
Albrecht Schützinger vom Landratsamt Esslingen zeigt wie naturverträgliche Großbaumpflege aussehen kann; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.

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