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Pressemitteilung

Eichen, überwachen und prüfen

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Titelseite des EBBW Jahresberichts 2020
Titelseite des EBBW Jahresberichts 2020
Titelseite des EBBW Jahresberichts 2020

Zahlen und Fakten zum Verbraucherschutz im Jahresbericht 2020 des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesens Baden-Württemberg.

 

„Dass sich der Landesbetrieb nicht nur der Aufgabe zum Umstieg auf einen klimafreundlichen Verkehr stellt und aktiv die Einführung dieser Technologie unterstützt, sondern auch die gesetzlichen Aufgaben im Eich- und Beschusswesen erfüllt, wird im vorliegenden Jahresbericht deutlich“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg als Teil des Regierungspräsidium Tübingen leistet mit seinen rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und zum fairen Wettbewerb. Durch die Eichungen, Überwachungen und Prüfungen können sich Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg auf richtige Messwerte im geschäftlichen Verkehr verlassen. Der Jahresbericht stellt alle Tätigkeitsfelder und die Ergebnisse des Landesbetriebs im vergangenen Geschäftsjahr dar.

 

Eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Erreichen der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele der Landesregierung ist der massive Ausbau der Lade- und Schnellladeinfrastruktur der Elektromobilität in Baden-Württemberg. Der Landesbetrieb unterstützt mit seiner Expertise Hersteller, Vertreiber und nutzende Unternehmen in Baden-Württemberg und darüber hinaus um diese Ziele zu erreichen.

 

„Egal, ob an der normalen Tankstelle oder an der E-Ladesäule, unser Anspruch ist es, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nur das zahlen was sie auch getankt haben. Genau dazu trägt der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen mit seinen kontinuierlichen Messungen maßgeblich bei. Autofahrerinnen und Autofahrer werden vor unrichtigen Abrechnungen geschützt und der faire Wettbewerb wird gewährleistet.“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Trotz der erschwerten Bedingungen mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden durch den Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen im Jahr 2020 insgesamt 125.000 Messgeräte wie beispielsweise Taxameter, Straßenzapfsäulen oder Waagen geeicht. Dabei haben rund 3,8 Prozent der Geräte die Prüfung nicht bestanden. Die Aufrechterhaltung des Betriebs war durch den großen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebes möglich, die flexibel auch unter veränderten Bedingungen ihre Arbeit erbracht haben.

 

Das gesetzliche Messwesen regelt einen Sektor, der für das Wirtschaftsleben äußerst wichtig ist. Schätzungen gehen davon aus, dass in den Industrieländern etwa vier bis sechs Prozent des Bruttonationaleinkommens durch Messgeräte und damit verbundene Messungen abgerechnet werden. Damit bildet das gesetzliche Mess- und Eichwesen eine nicht unwesentliche Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft.

 

Neben dem alltäglichen Geschäft hat sich der Landesbetrieb im letzten Jahr auch intensiv mit Wandel und Veränderungen befasst. Auf das Eich- und Beschusswesen kommen in den nächsten Jahren einige Herausforderungen zu: So wird die Digitalisierung die metrologischen Dienstleistungen verändern. Durch die Digitalisierung besteht zudem die Möglichkeit die Effektivität des Verwaltungshandelns zu steigern, wie auch neuen Organisations- und Arbeitsformen Rechnung zu tragen.

 

„Um diesen Anforderungen zu begegnen, wurde die ‚Vision & Mission Eich- und Beschusswesen 2020 +‘ erarbeitet. Sie bildet den Rahmen für ein Programm des Wandels und legt die Richtung fest, in die sich der Landesbetrieb in den nächsten Jahren entwickeln soll“, unterstreicht Regierungspräsident Klaus Tappeser dabei die notwendige Weiterentwicklung.

 

Die zweite Säule des Landesbetriebs, das Beschussamt in Ulm, stellt sich im vorliegenden Jahresbericht als die einzige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen-, Munitions- und Sicherheitstechnik in Baden-Württemberg dar. Das Beschussamt ist nicht erst seit den jüngst erfolgten aufwendigen Sanierungsmaßnahmen des 25 und 100 Meter langen Beschusskanals weltweit eines der modernsten Institute dieser Art. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüften im vergangenen Jahr rund 300.000 Waffen auf ihre Sicherheit und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Darüber hinaus wurden zahlreiche Materialien wie beispielsweise Glas, Stahl und Verbundwerkstoffe bis hin zu fertigen Teilen wie Kraftfahrzeuge auf ihre Beschusssicherheit untersucht.

 

Der vollständige Jahresbericht des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen für das Geschäftsjahr 2020 ist online einsehbar.

 

Hintergrundinformation:

Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Dieser sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Stuttgart und Ulm durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die Einhaltung der Vorgaben des Mess- und Eichgesetzes.

 

Weiterhin sorgt der Landesbetrieb mit seinem Beschussamt in Ulm für die Einhaltung der Anforderungen des Waffen- und Beschussgesetzes. Durch die Prüfung von Waffen und Munition wird die Sicherheit von Jägerinnen und Jäger sowie Sportschützinnen und Sportschützen gewährleistet.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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