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Medienmitteilung

Demographischer Wandel und die Auswirkungen auf das Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Vergangene Woche fand der zweite „Kommunaltag“ in den Räumlichkeiten des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt

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​Vergangene Woche (Dienstag, 26.04.2016) fand der zweite „Kommunaltag“ in den Räumlichkeiten des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden sowie der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb diskutierten gemeinsam über den demographischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Kommunen im Biosphärengebiet.

Zu Beginn gab der Stadtsoziologe und Stadtplaner Prof. Dr. Richard Reschl Einblicke in die prognostizierten Bevölkerungszahlen der nächsten 30 Jahre und machte den Anwesenden die daraus folgenden Herausforderungen deutlich. Allerdings muss jede Stadt und jede Gemeinde einzeln betrachtet werden. Eine Pauschalisierung der Wohnungs-, Beschäftigungs- und Bevölkerungsentwicklung für das gesamte Biosphärengebiet ist nicht möglich, da diese Werte je nach Kommune stark variieren.

 

Wie eine Stadt mit den Folgen des demographischen Wandels umgehen kann, zeigte Elmar Rebmann im Anschluss. Bad Urachs Bürgermeister demonstrierte am Beispiel der „Baulückenbörse“ wie innerstädtische Leerstände in Form von unbebauten Grundstücken oder sanierungsbedürftiger Bausubstanz vermieden und somit die Ausweisung von neuen Baugebieten der damit einhergehende Flächenverbrauch reduziert werden kann. Etwa die Hälfte der, in der Baulückenbörse angebotenen Grundstücke konnte bisher erfolgreich vermittelt werden.

 

Abgerundet wurde der Kommunaltag durch die Vorstellung des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets stellten gelungene und übertragbare Projekte aus den Handlungsfeldern Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie historisch-kulturelles Erbe der vergangenen Förderrunden vor.

 

Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchte mit der Veranstaltung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommunen im Biosphärengebiet eine Plattform bieten, um sich zu aktuellen Zukunftsfragen auszutauschen. 2015 beim ersten Kommunaltag ging es um Biodiversität und Wirtschaft sowie touristische Entwicklung. „Die sehr positiven Rückmeldungen der über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben uns bestärkt auch 2017 wieder einen solchen Tag zu veranstalten“, so die für die Organisation verantwortliche Dr. Carmen Weith von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.


Bildunterschrift:
Der Leiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb, Tobias Brammer, begrüßt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 2. Kommunaltag; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.

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