Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

Lesezeit:

Teilen via:

Pressemitteilung

240.000 Euro Fördermittel für Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Lesezeit:

Teilen via:

Blick auf den Schulhof in Schmiechen; im Hintergrund das Schulgebäude

Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“ stimmt 16 Projektanträgen zu

Im Rahmen des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ werden nachhaltige Projekte finanziell unterstützt. Für die Förderrunde 2021 hat der Beirat seine Zustimmung für 16 Projekte gegeben. Die Fördermittel in Höhe von rund 240.000 Euro stoßen Investitionen von über 400.000 Euro in der Region an.

Seit 2008 können Kommunen, Vereine und Verbände, Privatpersonen oder Interessensgemeinschaften einen Antrag zur finanziellen Unterstützung einer innovativen Idee beim Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ stellen. Die Entscheidung, ob ein Projekt gefördert wird, trifft der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“. Das 32-köpfige Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, Vereinen und Verbänden zusammen. Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stimmten die Mitglieder nicht wie üblich bei einer Präsenzveranstaltung über die Projekte ab, sondern im Rahmen eines Umlaufbeschlusses.

Die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel von 200.000 Euro werden in der Förderrunde 2021 komplett abgerufen. Es gab - wie in den vorherigen Jahren auch - wieder eine höhere Nachfrage nach Fördergeldern, sodass drei Projekte der aktuellen Förderrunde, wie z.B. das Projekt „Pasteuriseur mit Abfüllanlage für eine bestehende Mosterei in Grötzingen“ aus dem „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, mit insgesamt rund 40.000 Euro finanziert werden. „Ich bin sehr froh, dass es im Biosphärengebiet Schwäbische Alb Jahr für Jahr so viele Menschen gibt, die sich mit innovativen Ideen für eine naturschutzorientierte Regionalentwicklung einsetzen. Ganz herzlichen Dank an das Umweltministerium für die Förderung der zusätzlichen Projekte“, so der Vereinsvorsitzende Landrat Dr. Ulrich Fiedler zum Abschluss des Umlaufbeschlussverfahrens.

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine breite Zustimmung zu den Projekten aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“ und „Biodiversität Forschung“. Das positive Votum in der Förderrunde 2021 bedeutet eine Ausschüttung von rund 240.000 Euro Fördermitteln. Somit konnten seit Bestehen des Förderprogramms Gesamtinvestitionen von knapp sechs Millionen Euro angestoßen werden.

Von der Förderzusage profitieren beispielsweise die Projekte „Besucherlenkungskonzeption Hayingen“, „Streuobstinitiative Beuren – Wege einer naturschutzgerechten Nutzung und Pflege von Streuobstwiesen“ und die „Errichtung eines Weidezauns zur Weiderindfleischerzeugung“.

Der Beirat stimmte zudem „Landschaftspflegemaßnahmen im Bereich der hochgehberge-Wanderwege“ zu. Finanziert wird dieses Pilotprojekt aus Spendengeldern, welche im Zusammenhang mit dem Versand der Broschüre „hochgehberge“ und über die Tafeln mit QR-Code an den Wanderwegen der hochgehberge von Gästen und Wanderern gesammelt werden. Mehr zum Projekt ist unter https://hochgehberge.de/naturschutz zu finden.

 

Die einzelnen Projektbeschreibungen der 16 Projekte aus der Förderrunde 2021 sind unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/lebensraum-biosphaerengebiet/foerderung-projekte/foerderung-projekte einsehbar.

Bildunterschrift:

Im vergangenen Jahr wurden das Projekt „Naturnahe Umgestaltung des Schulgeländes der Grundschule Schelklingen-Schmiechen“ mit Mitteln des Biosphärengebiets gefördert.; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Hintergrundinformationen:

Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Jährlich stehen in der Regel 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Seit 2008 bis heute wurden insgesamt knapp 3,1 Millionen Euro Zuschüsse über das Programm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vergeben.

Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.

Der Antragsschluss für die Förderrunde 2022 ist am 15. November 2021.

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

Weitere aktuelle Meldungen

  • Das Foto zeigt eine Informationsveranstaltung. Mehrere Personen an Tischen in einem großen Raum. Man blickt auf eine Leinwand mit einer Präsentation zum Thema "B 30, Friedrichshafen - Ravensburg"

    B 30neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach

    | Straßenplanung

    Regierungspräsidium Tübingen informiert Gemeinde- und Ortschaftsräte von Tettnang, Meckenbeuren und Kau über den Planungsstand und das weitere Vorgehen

  • Das Bild zeigt ein Verbotsschild mit Schriftzug 3,5 Tonnen auf blauem Hintergrund

    L 371 Brücke über den Neckar und Kanal bei Tübingen-Hirschau

    | Brücken

    Sperrung für Schwerverkehr wird nicht eingehalten: Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen notwendig

  • Das Foto zeigt 5 Feuerwehrfahrzeuge des Strahlensprühtrupps vor einer Großen Halle

    Übung zum Schutz der Bevölkerung vor radioaktiver Strahlung

    | Feuerwehrwesen
  • Man blickt auf einen mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Hang

    Gehölzentnahme noch bis Ende Februar möglich

    | Umwelt
  • Drei weiße Würfel mit Paragraphensymbol liegen auf einer Tastatur

    Stärkung des Verbraucherschutzes

    | Produktsicherheit

    Neues Produktsicherheitsgesetz setzt EU-Vorgaben konsequent um

  • Das Foto zeigt Dr. Danial Kelm die vor ihrem Computerarbeitsplatz steht.

    Neue Aufgabe, großes Thema: Sicherheit in der Gentechnik

    | Abteilung 5
  • Blick auf die Baustelle Knotenpunkt „Wasserfall“ und „Hochhaus“.

    B 28, Bad Urach – Ausbau der Knotenpunkte „Wasserfall“ und „Hochhaus“

    | Straßen

    Geänderte Verkehrsführung am Hochhausknoten, Sperrung der Burgstraße ab dem 16. Februar 2026

  • Das Foto zeigt Roland Wehrle, Landrat Günther-Martin Pauli, Regierungspräsident Klaus Tappeser beim Narrenempfang im Foyer des RP Tübingen

    Närrisches Treiben im Regierungspräsidium Tübingen

    | Abteilung 1

    Masken, Hästräger und bunte Gestalten beim traditionellen Narrenempfang am 10. Februar 2026 im Regierungspräsidium Tübingen

  • Das Foto zeigt mehrere Grundschüler die in einem Klassenzimmer von einer Lehrerin unterrichtet werden

    Austausch zur Ganztagsbeschulung an der Grundschule Starzach

    | Schule und Bildung
  • Das Foto zeigt ein Achtungschild mit dem Schriftzug "Baumfällarbeiten" das am Rand einer Straße steht, die durch einen Wald führt

    B 311 Sanierung zwischen Rulfingen und Mengen

    | Straßen

    Baumfällarbeiten an der B 311 ab Montag, 09. Februar 2026

  • Das Foto zeigt die B 28 Anschluss Bleiche. Im Hintergrund sieht man Dettingen an der Erms. Rechts eine Bahnlinie.

    B 28 Dettingen an der Erms – Umbau des Anschlusses „Bleiche“

    | Straßen

    Beginn der Bauphase 2 ab Sonntag, 8. Februar 2026

  • Das Foto zeigt eine Illustration auf der fünf Mäuse abgebildet sind. Zwischen den Mäusen sieht man einen Wecker, eine Glühbirne und ein Flugzeug

    Torben Kuhlmann | Illustrationen und Bücher

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 12. Februar bis 12. März 2026 in der Stadtbücherei in Überlingen zu sehen

  • Wäschetrockner mit Wäschekorb vor einer braunen Fläche. Rechts neben dem Wäschetrockner wurde das neue Energielabel als Grafik eingebaut sowie eine gelbe Kreisfläche mit Schriftzug Neu!

    Wäschetrockner ziehen nach und erhalten neues Energielabel

    | Marktüberwachung
  • Das Foto zeigt zwei Rebhühner, die sich im grünen Gras tummeln

    Rebhuhn-Monitoring im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb
  • Die Bücher von der Axel Scheffler-Ausstellung "Grüffelo und Co." liegen auf einem Tisch

    Grüffelo & Co. | Ausstellung mit Büchern von Axel Scheffler

    | Bibliotheken

    Die Ausstellung ist vom 9. Februar bis zum 6. März 2026 in der Gemeinde- und Jugendbücherei in Ertingen zu sehen

  • Straße in Hanglage mit Gabionenwand links

    L 207 Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ellenfurt und Echbeck

    | Straßen

    Fortführung der Arbeiten bei Echbeck ab Donnerstag, 05. Februar 2026

  • Das Foto zeigt einen Schäfer mit drei Hunden und eine Schafherde auf der Weide

    Podcast-Premiere "Der Hirte" im Lichtstuben-Ambiente

    | Biosphärengebiet Schwäbische Alb
  • Das Foto zeigt die B 31 Brücke über den Anschluss-West

    B 31 Neubau der Brücke über den Anschlussast-West bei Überlingen-Brünnensbach

    | Brücken

    Erkundungsbohrungen ab Montag, 26. Januar 2026

  • Das Foto zeigt die B 311 dreistreifiger Ausbau und Umbau des Knotenpunktes B 311/L 259 bei Ehingen („Borstkreuzung“)

    Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „B 311 dreistreifiger Ausbau und Umbau des Knotenpunktes B 311/L 259 bei Ehingen“

    | Planfeststellung

    Auslage der Planunterlagen

  • Das Foto zeigt die Eyach die durch einen Wald fließt

    Gewässerschau an der Eyach in Haigerloch

    | Gewässer