Sonja Bluhm
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Sandro Jung (für das Projekt “Schule trifft Naturschutz”)
07071 757-5202
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Was genau ist das Netzwerk Naturschutz?
Das Netzwerk Naturschutz wird vom Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege am Regierungspräsidium Tübingen koordiniert. Das Netzwerk im Regierungsbezirk Tübingen bietet eine wichtige Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Naturschutzakteuren. Teilnehmende des Netzwerks kommen aus unterschiedlichsten Bereichen des Naturschutzes – dazu gehören Naturschutzvereine und -verbände, die Naturschutzverwaltung sowie Kommunen. Darüber hinaus beteiligen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter angrenzender Bereiche wie Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Forstwirtschaft aktiv am Netzwerk. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 zählt das Netzwerk bis heute mehr als 500 Teilnehmende.
Der thematische Schwerpunkt variiert von Jahr zu Jahr (siehe Bilder). Grundlegend steht jedoch die gemeinsame Zielsetzung im Fokus: „Biodiversität gemeinsam stärken“.
In der Startphase wurde die Netzwerkarbeit von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg unterstützt. Die Netzwerkentwicklung stand von Anfang an im Zeichen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und erhielt mehrfach die Auszeichnung als offizielles Projekt der Weltdekade (2005-2014).
Welche Veranstaltungen gibt es?
Jährlich finden drei Regionaltreffen (RT/TÜ/ZAK – ADK/BC/Ulm und BSK/RV/SIG) an wechselnden Orten im Regierungsbezirk Tübingen sowie eine ganztägige Plenumsveranstaltung im November in Tübingen statt. Die Regionaltreffen werden in Form einer mehrstündigen Exkursionen durchgeführt, bei denen fachliche Inputs, Austausch und Praxisbeispiele vor Ort miteinander verbunden werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Sonja Bluhm (s. Kontakt).
Modellprojekt
Auch gemeinsame Modellprojekte werden entwickelt, wie zum Beispiel das Projekt „Schule trifft Naturschutz" zusammen mit der Abteilung 7 - Schule und Bildung. Es hat zum Ziel, Unterrichtsmodule für weiterführende Schulen zu entwickeln und im Lehrplan der Schulen zu verankern, die Jugendliche via Schulunterricht in Theorie (im Klassenzimmer) und Praxis (außerschulische Aktionen draußen in der Natur) mit regionaltypischen Naturschutzthemen vertraut machen. Gleichzeitig wird mit den außerschulischen Aktionen eine möglichst dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Schulen und Naturschützern vor Ort angestrebt, um die Jugendlichen zu motivieren sich selbst im Naturschutz zu engagieren. Als erstes Modul soll ab Winterhalbjahr 26/27 in der Region Neckar-Alb das „Streuobstmodul“ an Schulen unter dem Namen „Schule trifft Naturschutz – BNE am Beispiel Streuobst“ implementiert werden. Über den Start des Projektes und Möglichkeiten der Beteiligung wird an dieser Stelle informiert werden.