PlanungRS 11 (L) Radschnellweg Tübingen-Rottenburg a.N.

Zwischen den Städten Tübingen und Rottenburg a. N. soll ein Radschnellweg mit hohen baulichen Qualitätsstandards entstehen.
Aktueller Stand
Die Maßnahme befindet sich in der Entwurfsplanung. Derzeit wird im Rahmen der Entwurfsplanung die Vorzugsvariante 2b detailliert ausgeplant.
Wir planen für Sie
Zwischen den Städten Tübingen und Rottenburg a. N. soll ein Radschnellweg entstehen.
- Sichere, schnelle und direkte Radverbindung zwischen Tübingen und Rottenburg a. N. als Alternative zum Auto
- Vermeidung von Staus im Verkehrssystem
- Verringerung der Luft- und Lärmbelastung und Beitrag zum Klimaschutz
- Hoher Fahrkomfort durch hohe bauliche Qualitätsstandards und betriebliche Unterhaltung (hohe Belagsqualität, Winterdienst)
Auswertung des Beteiligungsscopings

Auswertung des Beteiligungsscopings
Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Beteiligungsscoping . Wir haben Ihre Anregungen und Ideen zum weiteren Verlauf der Beteiligung zu dieser Maßnahme sorgfältig bearbeitet und evaluiert. Die Ergebnisse können Sie hier ansehen:
Auswertung des Beteiligungsscopings (Stand: 21.3.2023, pdf, Datei ist nicht barrierefrei)
Das Projekt
Die Vorzugsvariante 2b beginnt von Tübingen aus betrachtet in Derendingen (Wilhelm-Keil-Straße) beim Bahnbetriebswerk und verläuft südlich davon bis zur B 28. Dort quert die Trasse auf die nördliche Seite der B 28 und verläuft ab hier immer nahezu parallel zur B 28 auf der ehemaligen Baustraße. In Kiebingen führt die Vorzugsvariante über die Neckarbrücke und schließt dort an der Ecke Sieblindenstraße und Grasiger Weg (Rolu-Siedlung) an das städtische Radwegenetz 1. und 2. Ordnung der Stadt Rottenburg a.N. an. Dadurch ist die Verbindungsfunktion zwischen dem Zentrum Rottenburg a.N. und dem Stadtzentrum Tübingen (über die neue Radbrücke West) durchgängig und möglichst umwegfrei gegeben.
Der Radschnellweg zwischen dem Oberzentrum Tübingen und dem Mittelzentrum Rottenburg a.N. erfüllt eine überregionale Verbindungsfunktion und soll stark frequentierte Pendlerstrecken im Infrastrukturnetz entlasten. Berufs- und Ausbildungspendler im Stadt-Umland-Verkehr von Tübingen und Rottenburg a.N. soll der Radschnellweg zu einem Umstieg auf das Fahrrad animieren. Damit erschließt er neue Zielgruppen im Radverkehr und macht das Radeln auch für längere Distanzen attraktiver.
14.06.2023 und 09.10.2024 | Vorstellung des Planungsstands in der Ortschaftsratsitzung Kiebingen |
24.01.2023 | Vorstellung des Planungsstands in einer Gemeinderatssitzung in Rottenburg a.N. |
Januar 2023 | Beteiligungsscoping |
Dez. 2022 | Zustimmung zur Vorzugsvariante durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg |
16.03.2021 | Festlegung des Untersuchungsrahmens nach § 13 Abs. 1 UVwG. Das Scoping-Papier und das Ergebnis des Scoping-Verfahrens einschließlich einer Zusammenfassung der eingegangenen Stellungnahmen finden Sie hier. |
07.01.2021–19.02.2021 | Durchführung des schriftlichen Scoping-Verfahrens nach § 13 Abs. 3 UVwG sowie nach § 7 Abs. 3 UVwG i.V. mit § 17 UVPG durch die Planfeststellungsbehörde. Träger öffentlicher Belange (Behörden, Gemeinden und anerkannte Umweltvereinigungen) sowie sonstige Dritte erhalten die Gelegenheit zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme bezüglich der Planung. |
Februar 2020 | Planungsbeginn durch das Regierungspräsidium |
Herbst 2019 | Fertigstellung der Machbarkeitsuntersuchung des Landkreises Tübingen |
März 2018 |
Potenzialanalyse für Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg, dabei Einstufung der Maßnahme in den Vordringlichen Bedarf Näheres dazu erfahren Sie unter: |
Wie wird das Verkehrsgeschehen auf einem Radschnellweg aussehen?
Um die Radverkehrspotenziale, die für Radschnellverbindungen prognostiziert werden, für die Bürger:innen greifbarer zu machen, hat das Ministerium für Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik der Universität Stuttgart eine Simulation verschiedener Radverkehrsstärken auf Radschnellverbindungen erstellt. Die Simulation zeigt beispielhaft, was 2.500 / 5.000 / 10.000 Radfahrten/Tag auf einer Verbindung bedeuten. Außerdem wird eine Fußgänger-Querungssituation an einer hochbelasteten Stelle (10.000 Radfahrten/Tag) auf einer Radschnellverbindung simuliert. Für den RS 11 wird eine Radverkehrsmenge von rund 2.400 Radfahrenden pro 24 Stunden prognostiziert.
Pläne und Unterlagen auf einen Klick
Titel | Datum | Dateityp | Größe |
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Beteiligung und Information der Öffentlichkeit im weiteren Planungsprozess | 20.06.2025 | 274 KB |
Was ist ein Radschnellweg?

Was ist ein Radschnellweg?
Radschnellwege müssen besondere Qualitätsstandards erfüllen:
- Sie sind schnell – durch eine möglichst direkte, umwegfreie Linienführung, durch eine bevorzugte Führung an Kreuzungen und wenig Steigungen
- Sie sind sicher – aufgrund ausreichender Breiten für Nebeneinanderfahren und Überholen. Fußgänger werden – zum überwiegenden Teil – separat geführt.
Weitere Details über Radschnellwege können Sie hier nachlesen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Radschnellverbindungen es bereits im Land gibt, wie sie gefördert werden und vieles mehr.