Referat 45Regionales Mobilitätsmanagement
Unsere Kernaufgaben
Das seit 01.01.2021 neu aufgestellte Referat 45 – Regionales Mobilitätsmanagement bündelt und koordiniert Informationen rund um drei große Themenbereiche.
Dabei beraten und unterstützen wir Kommunen bei zukunftsweisenden Themen unserer Zeit, der nachhaltigen Mobilität.
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität ist die Förderung kommunaler Projekte ein wichtiges Instrument. Aus diesem Grund fördern wir u. a. verkehrsträgerübergreifende Konzepte, sowie im LGVFG Rad- und Fußverkehrsprojekte, den öffentlichen Personennahverkehr und den kommunalen Straßenbau.
Themen rund um die Digitalisierung, das Mobilitätsdatenmanagement, den technischen Umwelt- und Klimaschutz sowie die Betreuung der Straßeninformationsbank finden sich bei uns wieder.
Unsere Aufgaben im Detail
Wie können wir Straßen, Rad- und Fußwege, ÖPNV sinnvoller miteinander verzahnen, damit jeder Verkehrsteilnehmer mit den Fortbewegungsmitteln seiner Wahl sicher, schnell und stressfrei sein Ziel erreicht? Unter dem Stichwort „Integrierte Mobilität“ unterstützen wir die Erarbeitung derartiger verkehrsträgerübergreifende Konzepte und die Verbesserung von Verkehrsschnittstellen.
Das Arbeitsgebiet im Bereich der nachhaltigen Mobilität und deren Förderung umfasst unter anderem folgende Themenbereiche:
- die Betreuung und Mitwirkung bei Projekten aus dem Bereich „Klimaschutz im Verkehr“ sowie die Unterstützung der Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von klimaschützenden Mobilitätslösungen, z.B. im Rahmen des Kompetenznetzes Klima Mobil (KKM) sowie bei der Entwicklung von attraktiven, lebenswerten und verkehrsberuhigten Ortsmitten
- Beratung und Förderung kommunaler qualifizierter Fachkonzepte
- Unterstützung und Förderung von Klimamobilitätsplänen (KMP) und Aktionspläne Mobilität, Klima- und Lärmschutz (AMKL)
- Bei Interesse an der Gründung von Mobilitätspakten stehen wir gerne zur Verfügung. Wir übernehmen grundsätzlich die Koordinierung von Mobilitätspakten zur Verbesserung von Verkehrsproblematik. Dafür arbeiten Behörden, Kommunen und Wirtschaft gemeinsam an zukunftsorientierten Mobilitätskonzepten
- Beratung zu Ladeinfrastruktur (LIS) auf Parkplätzen an Bundes- und Landesstraßen; Interessenbekundungsverfahren (Flächentool)
- Beratung zu Planungen von Photovoltaikanlagen (PV) an Bundes- und Landesstraßen, Planungen Dritter
Auf dem Weg zu einer neuen Mobilität ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur ein wichtiges Instrument.
Sie planen eine verkehrswichtige kommunale Straße oder eine Brückenmodernisierung, den barrierefreien Umbau Ihrer Bushaltepunkte oder neue Radinfrastruktur (z.B. Radabstellanlagen)?
Wir unterstützen Sie bei Fragen zur Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG):
- Wir sind Ihr Ansprechpartner für die Beratung und Förderung des kommunalen Straßenbaus (LGVFG-KStB),
des öffentlichen Personennahverkehrs (LGVFG-ÖPNV) sowie des Rad- und Fußverkehrs (LGVFG-RuF).
Konkret reichen unsere Aufgaben dabei von der Programmaufstellung über die Antragsprüfung bis hin zur Mittelbewilligung und zur Prüfung der Abrechnungen. - Weiterhin werden Finanzhilfen zu Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) verwaltungsmäßig abgewickelt. Wir prüfen Vereinbarungen sowie Kostenanteile, die der Bund oder das Land bei Eisenbahnkreuzungsanlagen gesetzlich zu tragen haben.
In einer zunehmend vernetzten und dynamischen Welt sind verlässliche Mobilitäts- und Straßendaten die Grundlage für effiziente Verkehrsplanung, intelligente Mobilitätslösungen und eine sichere Straßeninfrastruktur. Die digitale Erfassung und jederzeitige Verfügbarkeit dieser Daten gewinnen immer mehr an Bedeutung, um die Mobilität von morgen gezielt zu verbessern.
Dazu zählen beispielsweise Echtzeitinformationen zur Parkplatzbelegung, zur Verfügbarkeit von Sharing-Angeboten oder zum aktuellen Verkehrsaufkommen vor Ort. Dank dieser Mobilitätsdaten können Städte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger ihre Mobilität nachhaltiger und effizienter gestalten.
Ein zentraler Baustein ist die digitale Erfassung des Straßennetzes und der Straßenbestandsdaten in der Straßeninformationsbank (SIB). Diese systematische Datenerfassung bildet die wichtige Basis für die Planung und Umsetzung straßenbaulicher Maßnahmen. So können präzise Kartenwerke erstellt und fundierte Entscheidungen für den Straßenbau getroffen werden – für eine nachhaltige und zukunftsfähige Infrastrukturentwicklung.
In diesem Aufgabenbereich kümmern wir uns um:
- Beratung und Förderung von Digitalisierung und Mobilitätsdatenmanagement
- Beschaffung von Mobilitätsdaten und das Bereitstellen auf MobiData BW ®
- Digitale Erfassung der Straßennetz- und Straßenbestandsdaten (Straßeninformationsbank SIB)
- Betreuung der Straßeninformationsdatenbank und des Kartenwesens
Häufig nachgefragt
- Planungen im Regierungsbezirk Tübingen
- Aktuelle Planfeststellungsverfahren - Straßen
- Radverkehr
- Scoping-Verfahren
- Lärmschutz an Straßen
- Grunderwerb
- Bedarfsplanung und Finanzierung
- Planfeststellung
- Öffentlichkeitsbeteiligung in der Straßenbauverwaltung
- Natur- und Umweltschutz an Verkehrswegen
- Straßenplanung
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